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ADAC-Mietwagentest 2007
Mietwagen-Leihe im Ausland: Jeder Vierte mit erheblichen Mängeln
Jeder fünfte Anbieter fiel im ADAC-Test durch

 
  • Kurzcheck nach Übernahme wichtig
  • Wann immer möglich Vollkasko ohne SB abschliessen
  • Enorme intransparente Preisunterschiede
  • Vorsicht vor Schnäppchenpreisen
 


Ein ADAC-Experte prüft den Luftdruck am Suzuki Vitara des Anbieters Vrakas in Ayia Napa auf Zypern

Jedes vierte Auto hatte erhebliche Mängel


Mietwagenkunden können im Ausland nach wie vor ihr blaues Wunder erleben. Das ist das Fazit des zweiten ADAC-Mietwagentests, den der Club in sechs Urlaubsländern durchgeführt hat. Das Ergebnis ist ernüchternd: Jeder fünfte Anbieter von insgesamt 61 überprüften Stationen fiel durch.

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Jedes vierte Auto hatte erhebliche Mängel, jedes zehnte Fahrzeug war zudem nicht mehr verkehrssicher und hätte gar nicht vermietet werden dürfen. Zu bemängeln waren außerdem der Versicherungsschutz und der Service am Kunden.

 


Den kritischen Augen der ADAC-Tester entging nichts. Hier wird mit einem Spiegel der Unterboden des Suzuki Samurai
des Vermieters Awasun im türkischen Side inspiziert

Kindersitze

Kindersitze wurden oft als überflüssiger "Schnickschnack" angesehen. 16 Mal gab es überhaupt keinen Sitz. Bei acht Anbietern war er fürs Kind ungeeignet oder nicht sicher. Ein Vermieter verlangte sogar 46 Euro Miete am Tag. Viele Verträge verwirrten oder waren oft nur in der Landessprache verfasst. Meist war nicht erkennbar, wie das Fahrzeug versichert ist. Positiv: Knapp 50 Prozent der Stationen erhielten ein "gut" oder "sehr gut".


Quelle:A DAC 2007

Testsieger und -verlierer

Testsieger war die Station von Avis in Santa Eulária des Riu auf Ibiza. Der Renault Clio war technisch tadellos, der Service nahezu perfekt. Testverlierer war ein Suzuki Samurai, der von Awasun Travel Agency im türkischen Side in einem technisch völlig desolaten Zustand angeboten wurde. Der gut acht Jahre alte Geländewagen war nicht mehr fahrtauglich. Fehlanzeige auch beim Mietvertrag. Einmal mehr kam somit der Testverlierer aus der Türkei.

 





Ein Tofas Sahin wird vom Mystery Shopper Erich Winguth bei der Vermietstation Sidenar (Türkei) übernommen
.

Profillose Reifen, keine Mietverträge und dergleichen Überraschungen mehr

Die beiden ADAC-Tester - Kfz-Sachverständige und Mystery Shopper - waren auf Korfu, Sardinien, Korsika, Gran Canaria, Ibiza und Zypern, dem spanischen sowie griechischen Festland und in der Türkei unterwegs. Sie mieteten inkognito bei international bekannten sowie regionalen und lokalen Anbietern Fahrzeuge für einen Tagesausflug einer vierköpfigen Familie mit Kleinkind. Mittels umfangreicher Checkliste wurde der technische Teil des Fahrzeugs, etwa Fahrwerk, Lenkung, Elektrik, Beleuchtung oder Insassensicherheit geprüft. Beim Serviceteil kamen die Versicherungsleistungen, Vertragsgestaltung und Kundenservice auf den Prüfstand.

ADAC-Tipp: Möglichst eine "Vollkasko ohne Selbstbeteiligung" abzuschließen

Um schlechte Erfahrungen zu vermeiden, empfiehlt der ADAC, besonders auf den Versicherungsschutz zu achten und möglichst eine Vollkasko ohne Selbstbeteiligung abzuschließen.

Weitere Informationen unter: www.adac.de


 


ADAC-Preis "Gelber Engel" 2007: Audi TT Coupé das beliebteste Auto...


 

Ein ADAC-Test von acht Dachboxen hat erschreckende Mängel aufgezeigt..

 

Viele leere Versprechungen und fehlende Herstellerfreigabe. Laut ADAC helfen beim Spritsparen keine obskuren Wundermittelchen...

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