Genf 2006
Audi
A6 allroad quattro steht in den Startlöchern
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- Premiere im Genf
- Marktstart Mitte 2006
- Den Audi A6 allroad
quattro pumpt die Luftfederung auf bis zu 185
mm Bodenfreiheit
- Neuauflage des
A6 Avant-Ablegers mit vier FSI-Triebwerken
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Audi zeigt in Genf die neueste Generation seines Gelände-Kombis
90.000 allroad quattro liefen seit Anfang 2000 vom Band,
deutlich mehr als ursprünglich geplant. Der allroad
quattro verbindet die Vorzüge eines Avant mit denen
eines Offroaders, unter anderem durch den serienmäßigen
permanenten Allradantrieb quattro sowie die Luftfederung
mit variabler Bodenfreiheit. Aus der Detroiter Messe-Studie
des Audi allroad von Januar 2005 ist die Serienversion
entstanden, und natürlich feiert auch sie Premiere auf
einer Messe, nämlich dieser Tage auf dem Genfer Autosalon.
Vorstellung des etwas anderen A6 Avant. Das Auto, das
in dieser Form keine Mitbewerber fürchten muss, basiert
auf dem aktuellen A6 Avant und ist damit gegenüber der
ersten Generation um 12,4 cm in der Länge, 10cm in der
Breite und gut siebeneinhalb Zentimeter im Radstand
gewachsen.
Der neue Audi allroad
quattro setzt vieles von dem um, was bei der Anfang
letzten Jahres auf der Detroit Motor Show vorgestellten
Studie allroad quattro concept zu sehen war. Dieses
Fahrzeug begeisterte das Publikum und ließ bei Audi
den Entschluss reifen, die zweite Generation des allroad
quattro zu bauen.
Die zweite Generation des Audi A6 allroad quattro bietet
zum einen die elegante Sportlichkeit des Audi A6 Avant,
zum anderen macht er auch abseits befestigter Wege eine
gute Figur. Auch die zweite Generation verfügt wieder
über den permantenten Allradantrieb quattro sowie über
die Luftfederung adaptive air suspension mit variabler
Bodenfreiheit. Der Audi A6 allroad quattro ist die ausdrucksstärkste
Art, einen Audi A6 Avant zu fahren.
Während Länge und Breite
dem normalen A6 Avant entsprechen, misst die Höhe um
bis zu 6,4 Zentimeter mehr, was vornehmlich auf das
Konto der serienmäßigen, höhenverstellbaren Luftfederung
geht.
Allradgetriebene Festung
mit leistungstarken Motoren
Äußerlich gibt sich der
"allroad quattro", der im Gegensatz zu bisher
nicht mehr auf den Namenszusatz A6 verzichten muss,
an einem Edelstahl-Unterfahrschutz vorne zu erkennen,
dessentwegen auch der Grill leicht modifiziert wurde.
Das Nummernschild ist in der Folge nicht so gut integriert
wie sonst beim A6 - oder, je nach Sichtweise, scheint
es frei zu schweben, wie Audi erkannt haben will.
Der frische Gelände-Kombi
bietet im Innenraum locker Platz für fünf Passagiere,
bei umgeklappten Rücksitzen passen 1660 Liter Gepäck
in den Laderaum, der mit jeder Menge intelligenten Verstau-Ideen
bestückt ist. Das Cockpit ist dezent auf Sportlichkeut
getrimmt. Zentrales Bedienelement ist audi-typisch das
Multimedia Interface MMI.

Interieur
Im Innenraum fällt das Auge auf die üblichen Zutaten
von der Serie abgesetzter Modelle, sprich auf besondere
Einstiegsleisten mit Schriftzug und diverse Applikationen,
hier in Aluminium oder optional vier anderen Ausführungen.
Zwei neue Farben stehen auch für den Innenraum zur Verfügung,
die Sitze sind mit einer Stoff-/Kunstleder-Kombination
bezogen. Sportsitze und echtes Leder kosten außer im
Topmodell extra.
Neuauflage des A6 Avant-Ablegers
mit vier FSI-Triebwerken
Die moderne Karosserie
des des neuen Allroader ist "zu großen Teilen aus
hochfesten Stählen sowie partiell Aluminium gefertigt
um extrem steif und crashsicher ausgelegt zu sein. Um
diese Qualitäten mit Sport zu kombinieren, steckt ordentlich
Leistung unter der Haube. Als Antrieb stehen vier direkteinspritzende
Motoren zur Wahl, zwei Benziner und zwei Diesel. Bei
letzteren handelt es sich um die bekannten TDI-Maschinen
mit 2,7 und 3,0 Litern Hubraum, die 180 bzw. 233 PS
leisten und ein maximales Drehmoment von 380 respektive
450 Newtonmeter entwickeln. Die Verbrauchsangaben lauten
8,7 bzw. 8,4 Liter, die zur Höchstgeschwindigkeit 215
bzw. 231 km/h. Ferner stehen zwei direkteinspritzende
Benziner zur Auswahl. Zum einen den 3,2 Liter-Sechszylinder-FSI
mit 255 PS und 330 Nm, der das Auto auf bis zu 242 km/h
beschleunigt und mit 11,0 Liter im Mittel konsumiert.
Als Topmotor hält nun der 4,2 Liter-Achtyzlinder-FSI
Einzug in die A6-Baureihe, der 350 PS und 440 Nm im
Datenblatt stehen hat - und dabei nicht mehr verbraucht
als der Sechszylinder. Die Kraftübertragung übernimmt
jeweils eine sechsstufige Automatik oder im Falle der
größeren Maschine auch ein manuelles Getriebe. Die
Kraft wird wahlweise per Sechsgang-Schaltgetriebe oder
via Tiptronic übertragen – natürlich in alter quattro-Tradition
an alle vier Räder.
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Elektronisch gesteuerten
Luftfederung
Sein Talent als Alleskönner unterstreicht der neue allroad
quattro mit seiner elektronisch gesteuerten Luftfederung,
die insgesamt fünf programmierte Fahr-Modi zuläßt: dynamik,
automatic, comfort, allroad und lift. Im dynamic-Betrieb
senkt sich der Aufbau auf 125 Millimeter Bodenfreiheit
ab, das macht den A6 dynamischer, verbessert Luftwiderstand
und Kraftstoffverbrauch. Der automatic-Modus senkt die
Karosserie erst bei 120 km/h ab, im comfort-Betrieb
bleibt es bei 15 Millimetern zusätzlicher Bodenfreiheit
(140 mm). Noch höher hinaus geht's schließlich mit allroad
(175 mm) und lift - dann stolziert der Audi 185 mm über
dem Gelände, allerdings nur bis Tempo 35.
Mitte 2006 in Serie
Details zu Ausstattung, Markteinführungs-Termin und
den Preisen liegen bisher noch nicht vor. Letztere werden
natürlich das normale A6 Avant-Niveau merklich übertreffen,
doch dürfte das die potenzielle Zielgruppe nicht allzu
sehr stören. Die zweite Generation des Audi A6 allroad
quattro geht Mitte 2006 in Serie.
Weitere Informationen
unter: www.audi.de






