Audi Konzeptstudie
"Le Mans quattro"
Audi
gibt offiziell grünes Licht zum Bau
des neuen Supersportwagens, der R8 heißen
wird
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- Grünes
Licht für den Supersportwagen
mit leistungsstarken Mittelmotor,
permanenter Allradantrieb und
Benzindirekteinspritzung
- Serienversion
der Konzeptstudie "Le Mans
quattro"
- Wurzeln
reichen zurück zur Studie "Avus"
von 1991
- Name
R8 ist dem bisherigen Motorsport-Engagement
von Audi entliehen
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Bild
oben: Konzeptstudie "Le Mans quattro"
auf dem der neue R8 basieren wird; Quelle
Audi
Audi
tauft seinen Supersportwagen auf R8
"Mit
dem R8 wollen wir an die Erfolge im
Motorsport anknüpfen und sie in die
Serie übertragen. Das Modell steht für
Sportlichkeit, so wie Audi sie versteht",
sagte Audi-Chef Dr. Martin Winterkorn.
Die Serienfassung der vor zwei Jahren
auf der IAA in Franfurt/Main vorgestellten
Sportwagenstudie Le Mans quattro wird
Audi unter dem Namen R8 auf den Markt
bringen.
Audi wird den Supersportwagen R8
definitiv bauen
Das Modell werde im vierten Quartal
2006 im Audi-Werk in Neckarsulm in Serie
gehen und im zweiten Quartal 2007 auf
den Markt kommen, teilte das Unternehmen
am Dienstag in Ingolstadt mit. Beobachter
hatten befürchtet, das Projekt können
wegen der geplanten engeren Kooperation
mit dem neuen Großaktionär, dem Sportwagenbauer
Porsche, noch gestoppt werden.
Bild
unten und oben: Konzeptstudie "Le
Mans quattro" - Bilder Redaktion
MOTORMOBILES; IAA 2003
Der
zukünftige R8 wird ein Supersportwagen
für die Straße
Konkret handelt es sich um die , die
auf der IAA 2003 gezeigt wurde. In Le
Mans selbst war Audi bei den 24 Stunden-Rennen
mit einem ebenfalls R8 genannten Auto
erfolgreich. Ein leistungsstarker Mittelmotor,
permanenter Allradantrieb und Benzindirekteinspritzung
dürften daher an Bord sein. Außerdem
wird der Zweisitzer eine Leichtbaukarosserie
aus Aluminium bekommen, um das Gewicht
möglichst gering zu halten.

Der R8 wird sich nach Angaben eines
Audi-Sprechers technisch an der IAA-Studie
orientieren.

Fortschrittliches
Inneraumdesign prägte die Konzeptstudie
"Le Mans quattro";Bild
Redaktion MOTORMOBILES
Als
Antrieb der Konzeptstudie diente ein
Bi-Turbo-V10 mit 610 PS aus fünf Litern
Hubraum, der das Auto in 3,7 Sekunden
auf Tempo 100 gebracht hätte. Als Höchstgeschwindigkeit
wurden seinerzeit 345 km/h genannt.
Gebaut
wird der Sportler im Audi-Werk Neckarsulm
Entwicklung und Versuchsaufbau laufen
im Werk Neckarsulm in Baden-Württemberg
derzeit auf Hochtouren. In den Standort
würden dafür rund 28 Millionen Euro
investiert, teilte Audi mit. Der R8
soll von rund 250 Mitarbeitern gebaut
werden. Über den gesamten Lebenszyklus
des Autos sollen mehrere tausend Stück
vom Band laufen. Die Serienproduktion
soll im vierten Quartal 2006 erfolgen,
die Markteinführung im Frühjahr 2007.
28 Millionen
Euro investieren die Ingolstädter eigenen
Angaben zufolge in die R8-Produktionslinie.
Die Audi-Tochter quattro GmbH wird die
Fertigung mit 250 Mitarbeitern verantworten.
Audi-Studie
Le Mans Quattro
Als Motor dient der V10 aus dem in Tokio
gezeigten S8. Während das Aggregat in
der Sportlimousine 450 PS hat, wird
sie im R8 sicher dank vergrößertem Hubraum
und Turboaufladung noch mehr leisten.
Mit Hilfe von Leichtbau mit Aluminium
soll Gewicht eingespart werden, FSI-Benzindirekteinspritzertechnik
sorgt für erträglichen Verbrauch. Für
eine optimale Gewichtverteilung setzt
Audi auf Mittelmotortechnik, für optimale
Traktion auf den Quattro-Antrieb. Die
Markteinführung ist für das zweite Quartal
2007 geplant. Audi will knapp 30 Millionen
Euro in Neckarsulm für den Bau des R8
investieren, 250 Mitarbeiter der Quattro
GmbH sollen die Montage übernehmen.
Über einen möglichen Preis hielt sich
Audi noch bedeckt.
Motorsport:
Geschichte des Namensgebers des R8 als
Rennwagen bei den 24 Stunden von Le
Mans
Im Jahr
1999 startete der Audi R8C (Coupé) und
Audi R8R (Roadster) erstmals in Sebring
und bei den 24 Stunden von Le Mans.
Dort erreichte Audi auf Anhieb den dritten
und vierten Platz. Zwischen 2000 und
2005 gewann der Audi R8 fünfmal das
berühmte 24-Stunden-Rennen von Le Mans,
dabei wurden drei Siege in Folge erreicht.
Dadurch durfte Audi die Siegestrophäe
behalten. Sie ist im Firmenmuseum in
Ingolstadt ausgestellt. Bei den Siegen
in Le Mans und in der American Le Mans
Series (ALMS) wurden meist Doppel- oder
Dreifach-Erfolge durch die Piloten mit
den vier Ringen herausgefahren. Seit
2004 muss der R8 in der ALMS sowie bei
den 24-Stunden von Le Mans mit reduzierter
Motorleistung antreten, im Jahr 2005
in Le Mans außerdem mit 50 Kg Zusatzgewicht
und 80 statt der üblichen 90 Liter Tanks
starten. Der Audi R8 hat in so kurzer
Zeit viel Ansehen gewonnen