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Tokio Motor Show
Audi
: Shooting Brake-Studie als TT-Ausblick

 
  • Audi-Studie auf der Tokio Motorshow mit vielen Stil-Elementen der nächsten TT-Generation
  • Die Seitenansicht dominieren ein Audi- und insbesondere TT-typisch flaches Fensterband
  • Quer zur Fahrtrichtung eingebauter V6-Vierventiler mit 3,2 Liter Hubraum und permanentem Allradantrieb
 



Bild oben: Die Studie Shooting Brake Concept bietet eine weitere innovative Interpretation der
aktuellen Audi-Formensprache


Der Audi TT war bei seiner Markteinführung damalig der Hammer schlechthin. Aber die Zeit vergeht und ein Nachfolger ist nunmehr überfällig und dürfte im Herbst 2006 anrollen. Schon jetzt lässt sich auf der Tokyo Motor Show in Ansätzen begutachten wieder Nachfolger aussehen könnte. Das Show-Car gewährt einen Ausblick auf den nächsten TT, bietet für diese Baureihe aber gleichzeitig ein ungewohntes Raumkonzept.

Die Studie Shooting Brake Concept bietet eine weitere innovative Interpretation der aktuellen Audi-Formensprache und ist eine Mischung aus Sportwagen, Coupé und Miniatur-Kombi. Mit seinem 250 PS starken quer zur Fahrtrichtung eingebauter V6-Vierventiler mit 3,2 Liter Hubraum und permanentem Allradantrieb quattro sorgt der Shooting Brake Concept für eine Fahrdynamik, die dem optischen Auftritt nicht nachsteht. Die Fahrleistungs-Werte fallen entsprechend beeindruckend aus: Der Shooting Brake Concept 3.2 beschleunigt in nur sechs Sekunden von 0-100 km/h; die Höchstgeschwindigkeit beträgt 250 km/h (abgeregelt). Die Motoren sollen laut Audi einen eindrucksvollem Klang vermitteln. Die doppelflutige Abgasanlage trägt nicht nur zur Emissionssenkung bei, sie kann sich auch buchstäblich hören lassen. Die Audi-Akustiker haben einen sonoren Klang komponiert, der - ohne je aufdringlich zu werden - das sportliche Potenzial des Aggregats jederzeit auch akustisch widerspiegelt.

Der Shooting Brake Concept verfügt über permanenten Allradantrieb quattro. Dabei übernimmt eine hydraulische Lamellen-Kupplung die variable Kraftverteilung auf Vorder- und Hinterachse.

Eine technische Umsetzung, die sich für die Anforderungen bei quer eingebautem Motor besonders eignet, mit allen bekannten Vorteilen eines Audi quattro.

Durch die permanente, situationsgerechte Verteilung der Antriebskräfte auf alle vier Räder ermöglicht das Antriebssystem quattro ein Maximum an Traktion und damit beste Beschleunigungswerte. Gleichzeitig bleiben noch große Reserven für die Übertragung von Seitenführungskräften zugunsten von Spurtreue und Kurvensicherheit.

Die Anordnung Motor vorne und Allrad-Lamellenkupplung an der Hinterachse ist vorteilhaft für die Achslastverteilung. Sie hat entscheidenden Anteil an der hervorragenden Fahrstabilität und den guten Handlingeigenschaften des Audi Shooting Brake Concept.



Adaptives Dämpfungssystem "Audi magnetic ride"

Als technische Innovation rühmt Audi das magnetische Dämpfersystem "magnetic ride": Statt herkömmlichen Dämpferöls kommt hier eine besondere Flüssigkeit zum Einsatz, deren Viskosität durch ein elektromagnetisches Feld verändert werden kann.

Vorteil: Je nach Fahrsituation stellt das Fahrzeug innerhalb von Millisekunden auf optimale Dämpfung, außerdem kann der Pilot zwischen zwei Fahrprogrammen umschalten. Das gilt auch fürs Navigationssystem: "Tourmode" (Vogelperspektive) und "Sportmode" (primär Richtungspfeile im Kombiinstrument) stehen zur Wahl. Auch neu: Das Bordsystem MMI wird direkt über den großen Touchscreen-Monitor bedient. Oder per Fernbedienung.

Designmerkmale

Die Seitenansicht dominieren ein Audi- und insbesondere TT-typisch flaches Fensterband und auffällige Außenspiegel mit integrierten Blinkern ähnlich der Lösung im Q7. Wie dort und wie auch bisher schon im TT gibt es vernünftige Bügeltürgriffe statt der Klappgriffe in den Limousinen und Kombis aus Ingolstadt. Ein neues Element im Formenfundus ist der Aufschwung des hinteren Seitenfenster-Abschlusses. Am Heck schließlich fallen große Rückleuchten mit TT-charakteristischen schmalen Blinkerbändern - wie die Hauptscheinwerfer in LED-Technik ausgeführt und ein spezielles Nachtdesign versprechend -, eine vergleichsweise steile Scheibe und ein wie an der Front ausgeprägter, echter Diffusor auf, der hier die beiden Auspuffrohre aufnimmt.

Exterieur

Bei 4,18 Metern Länge, 1,84 m Breite und 1,35 m Höhe passen vier Passagiere deutlich bequemer rein als in das aktuelle Modell, der Einstieg nach hinten soll über ein elektrisches Easy-Entry-System erleichtert werden. 2,47 Meter Radstand sorgen im Fond laut Audi für ein "erstaunliches Maß an Kniefreiheit", das Gepäckabteil faßt 255 Liter, bei umgelegter Sitzbank sogar bis zu 730 Liter. Durch die besondere Form der Heckpartie gewinnen nicht nur die Kopf- und Beinfreiheit für die Fondpassagiere, sondern auch das Platzangebot im Gepäckraum profitiert. Das Gepäckraumvolumen beträgt 255 Liter bei aufrechter Rücksitzlehne und kann bei umgelegter Sitzbank sogar bis zu 730 Liter schlucken - da passt selbst ein größerer Hund ins Sportcoupé.

Das Concept Car basiert bereits auf der kommenden TT-Plattform und ist 4,18 Meter lang und 1,84 Meter breit, andererseits aber 1,35 Meter flach. Der Radstand beträgt 2,47 Meter. An der Front kommt natürlich wieder der "Singleframe"-Grill zum Einsatz. Für das geschulte Auge durchaus erkennbar, wie ungefähr der Serien-TT aussehen könnte.

Augenfällig sind die Pfeilung der Front, optisch unterstützt durch große vertikale Lufteinlässe in der Frontschürze sowie die ausgestellten Radhäuser mit dem charakteristischen Übergang in die weit in die Flanke gezogene Motorhaube, die hier natürlich 19 Zoll große Räder mit 245/40er-Pneus aufnehmen. Die Audi-Ringe sitzen oberhalb des Grills auf der Haube. Zusammen soll die Gestaltung an die aktuellen A4-Rennfahrzeuge aus der DTM und an die frühere Studie RSQ erinnern.



Interieur

Kennzeichen sind verschiedenfarbige Synthetikmaterialien an Armaturenträger, Türverkleidungen und Dachhimmel, die sich auch haptisch unterscheiden, ferner ein unten abgeflachtes Lenkrad analog dem RS4 und eine Pedalerie mit Aluminium-Kautschuk-Oberfläche. Das Multifunktions-Lenkrad mit abgeflachter Unterseite ist ein Pendant des Volants, das in zwei der faszinierendsten Audi-Sportfahrzeugen überhaupt zu finden ist - in der Studie Le Mans quattro und im RS4.

Oberhalb der dezent zum Fahrer geneigten Mittelkonsole rahmen zwei runde Luftausströmer mit Lamellen im Stern-Design einen Chronographen ein, dessen Anzeige sich wahlweise analog als auch digital gestalten lässt. Bei diesem kommt ein organisches Polymer-Material zum Einsatz, das eine deutliche Verbesserung der Darstellung und der Ablesbarkeit bietet. Gegenüber konventionellen Flüssigkristall-(LCD)-Displays, lässt sich ein Organic Light Emitting Diode (OLED)-Monitor vor allem bei Sonneneinstrahlung und auch beim Blick von der Seite entschieden besser ablesen. Erkennbar ist die Bildschirmdarstellung selbst noch aus einem Winkel von 170 Grad. Als weitere Vorteile bietet OLED eine geringe Einbautiefe und sehr kurze Reaktionszeiten sowie einen gegenüber LCD-Displays deutlich reduzierte Energieverbrauch.

Neue Navigation

Elektronische Innovationen finden sich auch in anderen Bereichen des Fahrzeugs. Eine Weiterentwicklung der DVD-Bildschirmnavigation Plus bietet dabei besondere Bedienfunktionen und eine neuartige Bildschirmdarstellung. Erstmals bei Audi, kommt hier die Touch-Screen-Technologie zum Einsatz. Der Fahrer kann dabei die Grundarchitektur des MMI-Bildschirms direkt über Berührung der Funktionsfelder im Display aktivieren.

Zusätzlich erlaubt es die neue Systemgeneration, das Navigationsmenü auch per Direkteingabe etwa der Zielorte über den Monitor zu bedienen. Dabei muss der Fahrer diesen nicht Buchstabe per Buchstabe aus dem Menü heraus zusammen setzen, sondern kann ihn mit seinem Finger einfach auf den Monitor schreiben. Alternativ lässt sich auch eine Fernbedienung mit drucksensitiver Oberfläche zur Eingabe verwenden - wie bei einem PDA-Computer. Der Eingabemonitor löst sich auf Knopfdruck aus einem Schacht unterhalb des Mitteldisplays.

Der besondere Clou: Das System ist nicht nur in der Lage Handschriften einzulesen, sondern kann auch zahlreiche unterschiedliche Zeichensysteme erkennen. Konventionelle lateinische Buchstaben sind für den Computer ebenso wenig ein Hindernis wie japanische Schriftzeichen.

Neu ist auch die Möglichkeit, die Navigation in zwei verschiedenen Modi auszuführen. Wer sich für den "Tourmode" entscheidet, kann die Routendarstellung auf dem Monitor in einer deutlich verbesserten, dreidimensionalen Vogelperspektive beobachten. Dabei kann der Fahrer mit einer Kamera in der Fahrzeugfront Fotos von Zielorten schießen und als visuelle Wegmarken speichern.

Schließlich und endlich haben die Ingolstädter noch eine Neuerung ins Navi integriert: Wer will, kann sich vom Bordcomputer einen Streckenvorschlag unterbreiten lassen. Wird diesem gefolgt, erhält man nicht nur Angaben zur Fahrtrichtung, sondern - wie im Rallye-Sport - auch zur optimalen Gangwahl und Geschwindigkeit für die nächste Kurve.

 

Weitere Informationen unter: www.audi.de


 



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