Anzeige:



BMW
Modellgepflegter BMW Z4 Roadster kommt ab März 2006 zu den Händlern

 
  • Zur Modellpflege gehören zwei neue Sechszylindermotoren mit 2,5 Liter sowie 3,0 Litern Hubraum
  • Optisch wurde der Roadster mit einem breiteren Lufteinlass aufgefrischt
  • Im Interieur fallen die Neuerungen bescheidener aus
  • Spitzenmodell M Roadster wird auf der Detroit Motor Show seine offizielle Premiere feiern
 


Bild oben: Neuer BMW Z4 Roadster. Der Lufteinlass ist breiter geworden und wird durch straffe Kanten definiert


Modellpflege ab März 2006

BMW hat den Z4 Roadster technisch und optisch überarbeitet. Bei der Gelegeheit macht BMW jetzt schon auf den kommenden Z4 M seiner hauseigenen Tuningfirma M GmbH aufmerksam. Der überarbeitete Z4 in der M-Version wird mit dem aus dem M3 bekannten Reihensechszylinder angetrieben. Ab dem 25. März 2006 wird der überarbeitete Roadster bei den deutschen Händlern stehen. Vorher im Januar 2006 wird der neue Z4 - aus BMW-Sicht der einzig echte Premium-Roadster - allerdings auf der Detroit Motor Show noch seine Premiere feiern.


Äußerlich geben sich die Facelift-Versionen an zahlreichen Details zu erkennen

Eine Halbzeit dauert in der Automobilindustrie in der Regel vier Jahre. Und dann folgt - je nach marktlage - ein sogenanntes Facelift. Anschliessend wird das entsprechende Automodell weitere drei bis vier Jahre gebaut, ehe eine komplett neue Variante vorgestellt wird. Beim BMW Z 4 ist es nun soweit.

Optisch wurde der Roadster kräftig aufgefrischt. Einen Roadster kauft man zuvorderst mit dem Herzen und mit dem Auge. Das design polarisierte. Beim Z4 war es bisher so, dass man ihn liebte oder eben nicht. Letzteres zeigte sich in letzter Zeit immer deutlicher bei den Verkaufszahlen. Grund genug das umstrittene Bangle-Design nun etwas zu entschärfen. Auch um neue Käuferschichten zu erschliessen.

Der Lufteinlass ist breiter geworden und wird durch straffe Kanten definiert. In ihn integriert sind nun die nicht mehr runden, sondern schmal-rechteckigen Nebelscheinwerfer. Weiße statt gelbe Blinkergläser - bisher schon als Option zu haben - sowie eine näher an der Karosserie befindlicher Nierengrill runden die aufgefrischte Front ab. Die Seitenansicht wird wie bisher durch diverse schräge und geschwungene Kanten und Flächen bestimmt, neu sind hier verschiedene Felgendesigns auch mit Mischbereifung sowie ein Katzenauge im vorderen Radlauf auf Höhe der Scheinwerfer; auf die überflüssige und nicht unbedingt prestigeträchtige Aufschrift der Motorisierung am Kotflügel mag BMW auch künftig nicht verzichten.





Während die Fugen der Motorhaube unverändert von den A-Säulen ausgehend nach vorn V-förmig zusammenlaufen und die Innenkante der Frontscheinwerfer bilden, wird die Schulterlinie nun in der Frontschürze fortgeführt. Zusammen mit den äußeren Begrenzungen des breiten Lufteinlasses ergibt sich so ein mehrfaches V. Dieser Effekt soll die Front optisch stärker zur Straße hinziehen und sie stärker als bisher zu einer geschlossenen Einheit zusammenfassen.

Die Modifikationen am Heck sollen ebenfalls optisch mehr Breite und Tiefe und damit Sportlichkeit visualisieren. Zu diesem Zweck gibt es eine neu gezeichnete Heckschürze mit einer angedeuteten zweiten Spoilerlippe, größere und beim Dreiliter-Topmodell verchromte Abgasendrohre. Vor allem aber neu gezeichnete Heckleuchten, die sowohl in der Form als auch im Innenleben neu konstruiert wurden. Hierbei fallen insbesondere die drei breiten Lichtleiter für das Rücklicht auf, wie sie in ähnlicher Form vom alten 5er Touring bekannt sind.

Neue Farben außen wie innen und bessere Materialien sollen den Z4 weiter aufwerten. Auch das Felgendesign wurde überarbeitet. Das Kofferraumvolumen wuchs um 20 auf 260 Liter.

Neu sind ferner in allen Varianten eine geschwindigkeitsabhängige, jetzt elektrisch betriebene Servolenkung, die zu niedrigeren Verbrauchswerten beiträgt, Lichtleitring-Design für das Standlicht an der Front in Verbindung mit dem optionalen Bi-Xenon-Licht (Serie beim 3,0si), das aber nur statisch, also ohne Kurven- oder Abbiegelicht, erhältlich ist.





Dazu kommen die neuen ESP-Zusatzfunktionen "Anfahrassistent", automatische Fading-Kompensation beim Bremsen, "Bremsbereitschaft" und "Trockenbremsen" sowie eine kontinuierliche Bremsbelag-Verschleißanzeige mit kalkulierter Restlaufstrecke. Das Topmodell erhält außerdem eine 17 Zoll-Bremsanlage. In punkto Verdeck bleibt es bei der manuellen Bedienung. optional ist ein elektrisches System, dass nur zehn Sekunden benötigt, gegen Aufpreis erhältlich.

Zwei neue Motoren


Zwei neue Motoren sind im Angebot. Der neue 3,0 Liter-Sechszylinder im 3.0si leistet 195 kW/265 PS bei 6600 U/min, er dreht bis 7000 Touren, das maximale Drehmoment von 315 Newtonmeter liegt konstant 2500 und 4000 Touren an. Auch er wird bei 250 km/h abgeriegelt.

Ebenfalls neu ist der 2.5si mit 160 kW/218 PS. Sein maximales Drehmoment von 250 Newtonmeter liegt konstant zwischen 2750 und 4250 U/min an und lässt ihn in nur 6,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 240 km/h. Die Basis bildet weiter der Zweiliter-Benziner mit 110 kW/150 PS. Daneben bieten die Münchener einen weiteren 2,5-Liter-Motor mit 130 kW/177 PS an. Alle Z4 Roadster verfügen serienmäßig über ein Sechsganggetriebe. Optional wird ein Automatikgetriebe im Z4 Roadster 3.0si und 2.5si mit Schaltpaddles am Lenkrad offeriert.

 

 


Z4 M: Stärkste Modell der Roadster-Baureihe und sogleich das teuerste und durstigste

Außen zeigt sich der Z4 M sportlich-muskulös. Am auffälligsten hebt er sich vom facegelifteten Serienmodell mit der tief liegenden Niere und den großen Lufteinlässen in der Frontschürze sowie zwei markanten Linien auf der Motorhaube ab. Das Heck verdeutlicht die Kraft mit vier Endrohren und einem Diffusor. Dazu gibt es exklusive 18-Zoll-Alus im Doppelspeichendesign.

Im Innenraum gibt sich der Z4 M Roadster eher sportlich-puristisch. Für die entsprechende Exklusivität sorgen zwei Lederausstattungen.

Typische Farbgebung im Cockpit: schwarzes Zifferblatt, weiße Zahlen, rote Zeiger und weiße, permanente Beleuchtung. Das Drehzahlband wird wie bereits in anderen M-Sportlern dargestellt: Ein gelbes Vorwarnfeld und das rote Warnfeld begrenzen den zulässigen Drehzahlbereich in Abhängigkeit von der Motoröltemperatur - mit steigender Temperatur vergrößert sich der nutzbare Drehzahlbereich.

Die 343 PS und 365 Nm Drehmoment aus 3,2 Litern Hubraum haben mit dem Z4 leichtes Spiel. Durch sein Hochdrehzahlkonzept und die dazu optimierte Getriebeübersetzung generiert der neue Motor in allen Drehzahlbereichen reichlich Schubkraft. Der Sechszylinder mit 3246 Kubikzentimetern Hubraum dreht bis 8000 U/min. Das maximale Drehmoment von 365 Newtonmetern erreicht die Maschine bei 4900 U/min. Das Leistungsgewicht des Sportlers liegt bei 4,1 Kilogramm pro PS, und das wird auf der Straße konsequent in Vortrieb umgesetzt: Bereits nach glatten fünf Sekunden durchbricht die Tachonadel die 100-km/h-Marke, für den Zwischenspurt von 80 auf 100 km/h im vierten Gang braucht der Z4 in der M-Version ebenfalls nur fünf Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch abgeregelt. Ausgestattet ist der M Roadster mit der aus dem M3 bekannten drehzahlfühlenden variablen Differenzialsperre, die sowohl eine hohe Fahrstabilität als auch optimale Traktion aus den Kurven gewährleisten soll.



Die neuen Z4-Preise

Bei der Preisgestaltung haben sich die Münchner erfreulicher Weise zurückgehalten. Das Basismodell kostet unverändert ab 28.900 Euro. Die anderen Motorisierungen steigen um jeweils 500 Euro an und sind dann ab 31.400 (2,5), 34.300 (2,5si) und 40.400 (3,0si) Euro zu haben. Auf Maximalleistung bedachte Kunden müssen wie bei BMW üblich auch maximal in die Tasche greifen. Die M-Variante des Z4 kostet mindestens 57.900 Euro. Dafür bietet das Auto dann aber auch diverse M-Zierteile, 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, vier Auspuff-Endrohre, permanent beleuchtete Cockpitinstrumente mit schwarzem Hintergrund und roten Zeigern sowie "mit Perlglanzchrom galvanisch veredelte" Regler an der Klimaanlage und Griffe an den Türen.

Grundpreise (inklusive 16 % Mwst.)
BMW Z4 Roadster 2.0i 28.900,- Euro
BMW Z4 Roadster 2.5i 31.400,- Euro
BMW Z4 Roadster 2.5si 34.400,- Euro
BMW Z4 Roadster 3.0si 40.400,- Euro
BMW Z4 M Roadster 57.900,- Euro

Fazit: es geht um die deutsche Sportwagen-Ikone. München bläst im Januar 2006 in Detroit zum Angriff auf Zuffenhausen. Der Star der IAA - das Z4-Coupé - dürfte ebenfalls noch 2006 in Serie gehen und im Gegensatz zur Messe-Studie die gleiche Front des nun vorgestellten neuen Z4 Roadster erhalten.





Weitere Informationen unter: www.bmw.de


 



Versprechen viel Dynamik und Fahrvergnügen: BMW Z4 Coupé 3.0si mit 265 PS und M Coupé mit 343 PS..


 




Neuer BMW Z4 M Roadster ab 2006...


 




Dynamisch, vielseitig, elegant: Der neue BMW 3er Touring...



________________________