Nach gut fünf
Jahren tritt der Bravo die Nachfolge des Stilo an. Dafür wurde
der Neuling aggressiv-kraftvoll gestylt.
Neues Design - Bekanner
Name
Mit der Bezeichnung Bravo, kehrt ein bekannter Name eines
erfolgreicheren Vorgängers zurück. Das neue, schwungvolle
Design des Bravos, braucht sich nicht vor den schicken Konzern-Brüdern
von Alfa Romeo verstecken. Ins Auge fallen sofort die flache,
aggressive Schnauze mit den tropfenförmige Scheinwerfer
und die darunter liegende, grosse Luftöffnung. Am kleinen,
auffällig geformten Kühlergrill prangt jetzt ein neues Fiat-Logo
im Retro-Design. Es soll als Hommage an die Firmentradition
in Zukunft alle neuen Fiat Modelle zieren. Hinter der kurzen
Motorhaube steigt die Seitenlinie stark an, um in einem
kurzen und knackigen Heck mit Hüftschwung und rundlichen
Leuchten zu enden.
Der Bravo ist 4,30 Meter lang, 1,79 Meter hoch und 1,49
Meter breit. Der Radstand beträgt 2,60 Meter. Diese Maße
sind mit rundlichen Formen verkleidet und lassen den neuen
Bravo besonders dynamisch und schnittig wirken. Fiat will
mit den Abmessungen aber auch eine neue Bestmarke bei Kopf-
und Schulterfreiheit in der Kompaktklasse setzen. Im Heck
des Bravo befindet sich ein Gepäckraumvolumen von 400 Litern,
das sich beim Umlegen der Rücksitze auf 1175 Liter erweitern
lässt.
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Die Motoren
Bei der Motorisierung stehen drei Vierventil-Benziner und
zwei Multijet-Diesel zur Auswahl. Basismotorisierung ist
ein 1.4-Liter-Benzintriebwerk mit 90 PS. Es erreicht bei
4.500 Touren ein maximales Drehmoment von 128 Newtonmetern.
Das Aggregat aus der Fire-Familie beschleunigt den Bravo
1.4 16V in 12,5 Sekunden auf Tempo 100 und reicht für einen
Topspeed von 179 km/h. Den Verbrauch gibt Fiat mit 6,7 Liter
auf 100 Kilometer.
Neben dem Otto-Einsteiger
gibt es zwei Turbo-Aggregate aus der neuen T-JET Motorenfamilie.
Sie haben jeweils einen Hubraum von 1,4 Liter und leisten
120 oder 150 PS bei 5.000 Umdrehungen. Das maximale Drehmoment
beträgt 200 Newtonmeter bei 1.750 bzw. 2.000 Touren. Die
Motoren sind jeweils mit einer Sechsgang-Schaltung kombiniert.
Die beiden Dieselmotoren sind serienmäßig mit einem Partikelfilter
ausgerüstet und verfügen über jeweils 1,9 Liter Hubraum.
Der schwächere der beiden Motoren leistet 120 PS und überträgt
seine Kraft über ein Fünfgang-Schaltgetriebe. Der Antrieb
ermöglicht einen Spurt in 10,5 Sekunden, eine Spitze von
194 km/h und einen Verbrauch von 5,3 Litern.
Die stärkere Maschine hat vier Ventile pro Zylinder und
leistet 150 PS. Das Triebwerk besitzt ein maximales Drehmoment
von 305 Newtonmeter bei 2.000 Touren und beschleunigt den
Fiat in 9,0 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei
209 km/h, den Verbrauch gibt Fiat mit 5,6 Litern an. Der
Motor wird ausschließlich mit einem Sechsgang-Getriebe gekoppelt.
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Innenraum und Ausstattung
Der Innenraum und die Armaturentafel
sollen vor allem durch eine Vielzahl an Ablagen überzeugen.
Auffällig sind die orangefarbene Instrumentenbeleuchtung
und ein großes Display in der Mittelkonsole. Serienmässig
verfügt der Fiat Bravo über sieben Airbags, darunter ein
Knieairbag für den Fahrer. Alle Bags werden von dem so genannten
Airbag-Smart-2-System gesteuert. Es passt die Auslöseparameter
automatisch dem Schweregrad des Unfalls an. Dazu aktiviert
es auch die Gurtstraffer der Sicherheitsgurte. Zu den Sicherheitsfeatures
gehören außerdem ABS mit EBD, ESP inklusive Hill Holder,
die Antriebsschlupf-Regelung ASR und das Motorschleppmoment-Regelung
MSR sowie Sicherheitsgurte mit Gurtstraffern auf.
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Ein
großes Display und eine orangefarbene Instrumentenbeleuchtung
gehören zum neuen Innenraum. |
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Der
neu Bravo verfügt über in der Sitzfläche und Rückenlehne
speziell konturierte Sitze. Die vorderen Sitze können
ausserdem mit aktiven Kopfstützen ausgestattet werden.
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Zur Serienausstattung der
Top-Version Emotion gehören zusätzlich unter anderem eine
Zwei-Zonen-Klimaautomatik, 16-Zoll-Alus, elektrische Fensterheber
hinten, eine Mittelarmlehne und ein Lenkrad mit Multifunktionstasten.
Optisch wie ausstattungsmäßig eine Sonderstellung nimmt
die Version Sport ein. Sie wird unter anderem mit 17-Zoll-Leichtmetallfelgen,
einem Sportfahrwerk, Sportpedalen sowie einem Dachspoiler
und Seitenschweller in Wagenfarbe ihrer Bezeichnung gerecht.
Optional wird adaptives Kurvenlicht,
ein doppeltes Schiebedach mit großflächiger Verglasung (Sky
Dome), ein MP3-Radio, zwei HiFi-Systeme, ein Regensensor,
Tempomat, ein Parksensor sowie ein Reifendrucksensor angeboten.
Eine Neuheit ist Blue&Me TM Nav. Die zweite Generation,
des in Zusammenarbeit mit Microsoft entwickelten Infotelematiksystem,
verbindet die bisherigen Funktionen - Funkfreisprechanlage
Bluetooth inklusive Sprachsteuerung sowie USB-Port zum Abspielen
von MP3 und WMA - mit einem Piktogramm-Navigationssystem.
Es bezieht seine Daten von einem USB-Stick, auf dem neben
den Straßenkarten auch Musik oder andere Daten gespeichert
werden können. Im Gegensatz
zu gewöhnlichen Navigationssystemen kann Blue&Me TM
gleichzeitig navigieren und eine Msuk-CD abspielen. Ein
weiterer Vorteil des Systems, soll in dem schnelleren Datentransfer
liegen. Das bedeutet eine Weganzeige in Echtzeit.
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Das
neue, dunkelrote Fiat-Logo soll den Einstieg in eine
neue Kompaktklassewelt einläuten. |
Der neue Fiat Bravo wird auf
dem deutschen Markt in vier Ausstattungslinien (Active,
Dynamic, Emotion und Sport) angeboten. Die genauen Preise
hat Fiat noch nicht bekannt gegeben. Sie werden aber wohl
zwischen 15.000 und knapp 23.000 Euro liegen.
Weitere Informationen unter:
www.fiat.de
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Erste Bilder und Details: Der neue Golfgegner
Fiat Bravo präsentiert sich ab 2007 in einem sehr
gelungenen Blechkleid...
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