Vorstellung
Der neue
Freelander von Landrover
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- Die komplett neu
entwickelte zweite Generation
- Freelander ist das
Land Rover-Einstiegsmodell
- Komfortabler, größer
und geräumiger sowie schneller und sicherer
- Ohne Schlüssel starten
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Land Rover zeigt den neuen
Freelander
Als der erste Freelander auf
der IAA in Frankfurt im Herbst 1997 Premiere feierte, da
war er so etwas wie der Vorreiter aller modernen Kompakt-SUVs.
Nach ihrer Weltpremiere auf der London Motorshow am (20.
bis 30. Juli 2006) wird die zweite Modellgeneration Anfang
2007 auf dem deutschen Markt erscheinen. Das komplett neu
entwickelte "Landy"-Einstiegsmodells wird größer
und geräumiger, schneller und sicherer, komfortabler und
schöner als bisher.
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Und das soll auch nicht verschwiegen
werden, der Freelander wird auch etwas geländegängiger.
Optisch und technisch bedient sich der kleinste Land Rover
bei seinen großen Brüdern. Dies sind beispielsweise die
letztlich noch immer recht geometrisch klare Grundform,
die großzügige Verglasung, die markante Frontpartie und
die zwar geschrumpfte, aber noch vorhandene Stufe im Dach.
Ferner sind der Verzicht auf die Tränensäcke der Scheinwerfer,
die Querstreben im Kühlergrill, die Umstellung auf vernünftige
Bügeltürgriffe, die großen und weiterhin nicht lackierten
Außenspiegel, die Seitenblinker-Luftauslass-Kombination
im vorderen Kotflügel und die etwas überzeichneten Rückleuchten
auffäälige Merkmale des neuen Freelander.
Der
neue Freelander mit zahlreichen Elementen der aktuellen
Land Rover-Designsprache
Das Auto zeigt sich weit weniger
kantig als von Geländewagen gewohnt. Doch das war bei weitem
nicht alles: Der Freelander war der erste Land Rover, der
unter der Regie des neuen Eigentümers stand - jener Firma
BMW, die bis dato keine eigenen Geländewagen im Sortiment
führte und ein Jahr später, im Jahr 2000, mit dem BMW X5
selbst erstmals selbst das SUV-Segment belieferte. Heute
gehört Land Rover zum Ford-Konzern und kann auf eine stolze
Erfolgsbilanz der letzten Jahre zurückschauen. Der Freelander
brachte viele Autofahrer zum Geländewagen im Allgemeinen
und zu Land Rover im Besonderen. Daran änderte auch nichts,
dass es für den Freelander keine Geländeuntersetzung gab.
Das Auto widersprach somit in den Augen echter Gelände-Fans
der nicht der "reinen Lehre" eines Geländewagens
und der bis dato gültigen Land Rover - Philosophie. Aber
dafür war der Freelander preislich sehr attraktiv. Fünf
Jahre lang war das Auto Europas beliebtestes SUV. Über eine
halbe Million Fahrzeuge hat Land Rover bis heute davon verkaufen
können.
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Die fünftürige Monocoque-Struktur der Karosserie soll
für Verwindungssteifigkeit sorgen
Außen und innen präsentiert der neue Freelander ein markantes
Design mit zahlreichen Elementen der aktuellen Land Rover-Designsprache.
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Die zweite
Freelander-Generation ist gewachsen: 50 Millimeter mehr
Länge, 109 Millimeter mehr Breite und 32 Milimeter mehr
Höhe sollen zusammen mit den jetzt quer eingebauten
Motoren für reichlich Raum sorgen.
Land Rover verspricht, dass die Passagiere deutlich
mehr Platz vorfinden als bisher, und zwar überproportional
mehr zur nur um fünf Zentimeter gewachsenen Außenlänge.
Die Plattform teilt sich der Brite mit dem künftigen
Ford Mondeo und dem Volvo XC50.
Das Reserverad liegt künftig unter dem Laderaumboden.
Hiervon profitiert die Heckansicht besonders stark,
obwohl das an der Radaufhängung befestigte, neckische
dritte Bremslicht nun einer konventionellen Lösung weicht.
Das Gepäckabteil wächts deutlich und fasst nun zwischen
755 und 1670 Liter. |
233 PS starker Reihensechszylinder-Otto
Den aktuellen Freelander gab es inzwischen nur noch mit
einem 112 PS-Diesel. Zu den technischen Highlights in der
zweiten Freelander-Generation zählen zwei neue Motoren.
Der Selbstzünder mit Rußpartikelfilter verfügt künftig über
2,2 statt 2,0 Liter Hubraum und leistet 160 PS. Das Drehmoment
wird um 140 auf maximal 400 Newtonmeter steigen, während
der Verbrauch mit 7,5 Litern im Mittel sogar leicht sinkt.
Die Top-Motorisierung steuert Volvo bei: Es handelt sich
um einen ebenfalls quer eingebauten Sechszylinder-Benziner
mit 3,2 Litern Hubraum, der 233 PS leisten wird. Damit sind
200 km/h möglich, der klassische Sprint auf Tempo 100 wird
vorläufigen Angaben zufolge 8,9 Sekunden dauern. Niedrige
Verbräuche darf man hier freilich nicht erwarten. Das kompakte
Triebwerk ist quer montiert und mit einer neuen Sechsstufenautomatik
mit "CommandShift"-Funktion gekoppelt.
Geländegängigkeit
An Bord befindet sich außerdem ein neuer intelligenter permanenter
Vierradantrieb sowie die Berganfahrhilfe Gradient Release
Control, die Sicherheit und Fahrzeugkontrolle beim Lösen
der Bremse an steilen oder rutschigen Abhängen optimiert.
"Intelligenter" Allradantriebgeworden will heißen:
Die Elektronik verteilt die Antriebskräfte je nach Bedarf
flexibel zwischen beiden Achsen.
Eine Geländereduktion gibt es allerdings weiterhin nicht.
Um deutlich verbesserte Offroad-Eigenschaften kümmert sich
stattdessen das aus den höheren LR-Modellen bekannte "Terrain
Response System", das auf Knopfdruck den gesamten Antrieb
des Fahrzeugs inklusive der diversen elektronischen Systeme
auf bestimmte Fahrbahnzustände abstimmt. Die rundum einzeln
aufgehängten Räder werden ergänzt durch modernste Stabilitätskontrollsysteme,
wie die Neigungs-Stabilitätssteuerung RSC (Roll Stability
Control) oder eine neue, hoch entwickelte Technologie, die
das Risiko eines Überschlags minimiert.
Ausstattung
Zu den besonderen Ausstattungsmerkmalen gehören ein schlüsselloser
Starterknopf, Bi-Xenon-Scheinwerfer, adaptives Kurvenlicht,
Scheibenwischer mit Regensensor sowie eine Einparkhilfe
vorn und hinten. Auf Wunsch ist ein großes zweiteiliges
Panoramaglasdach und DVD-Satellitennavigation mit Vierfarb-Touchscreen
erhältlich. Bei den Audiosystemen hält Land Rover auch DAB-Digitalradioempfänger
und ein "Dolby Prologic IIx"-System mit Surround
Sound, zwölf Lautsprechern und Faseroptik-Verbindungen bereit.
Für MP3-Player und iPods besitzt der Freelander serienmäßig
einen passenden Audioeingang.
Bei den Preisen schweigen
sich die Briten bisher noch aus. Der Freelander wird voraussichtlich
ab circa 30 000 Euro erhältlich sein.
Weitere Informationen unter:
www.landrover.de