Vorstellung
In Detroit zeigt Jaguar die Studie C-XF
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- 4,2-Liter-V8-Kompressormotor
mit 420 PS und 500Nm
- Light-Show beim Startvorgang
des Motors
- Zukünftige Designrichtung
von Jaguar
- Neuer XF kommt Ende
2007
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Die Studie Jaguar C-XF - what a sportscar!
Jaguar kündigt C-XF den Nachfolger des XF an
Jaguar möchte auf der North American International Auto
Show in Detroit vom 7. bis zum 21. Januar die Studie C-XF
zeigen und den Beginn einer neuen Ära bei der britischen
Sportwagenschmiede einläuten. Die viertürige Limousine C-XF
präsentiert sich als dynamische Sportlimousinen-Studie und
soll ein Auto sein, mit dem Jaguar endlich wieder dort für
Furore sorgt, wo die Marke gemäß ihrem Image hingehört.
Auch wenn der C-XF noch eine Vorstufe ist, so werden die
Design-Gene der Studie die grundsätzliche Gestaltungsrichtung
zukünftiger Jaguar-Modelle aufzeigen. Für das Design des
C-XF war das gleiche Team verantwortlich, dass auch für
den Sportwagen XK verantwortlich zeichnete. Zielvorgabe
war es die neuen Jaguar Modelle aufregend, luxuriös und
schnell werden zu lassen
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Club der feinen Sportlimousinen
Die Front des C-XF wird durch
einen schwarz verchromten Kühlergrill dominiert, der an
ein Jet-Triebwerk erinnern soll. Die Abluft-Kiemen des Motorraums
sind aus weißer Keramik. Neue Wege gingen die Jaguar-Designer
auch beim Design der Scheinwerfer. Die Scheinwerfer werden
von einem blauen Lichtstreifen geprägt. Anstelle des für
die aktuellen Jaguar-Limousinen typischen Vieraugen-Gesichts
wurden einteilige, keilförmige und eckig geformte Einheiten
gewählt. Die Dachlinie des Viersitzers fällt Coupé-artig
ab, so dass mit dem Jaguar XF vermutlich ein weiteres Modell
in der "Viertürer und trotzdem Coupé"-Liga auftauchen
wird. Vermutlich noch bevor Porsche Panamera und Aston Martin
Rapide ihren lang erwarteten Markteintritt haben werden.
Von der Heckseite betrachtet wirkt der C-XF enorm breit
und kräftig. Verstärkt wird dieser Eindruck noch durch einen
Diffusor, der für zusätzlichen Anpressdruck auf die Hinterräder
sorgen soll.
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Designhighlights und Schalensitze
Der Innenraum bietet lederbezogene Schalensitzen, ein Armaturenbrett
aus gebürstetem Aluminium, geflammtem Pappelholzfurnier
und einem speziell gefärbtem Leder, das so verarbeitete
wurde, dass im kompletten Innenraum nicht eine einzige Naht
zu sehen ist. Die Designer verzichteten bewusst auf "üppigen
Luxus" zugunsten von "maßgeschneiderter Qualität".
Dem bisher verfolgten Prinzip englischer Salon auf Rädern,
jenes bislang Jaguar-Limousinen typischerweise zu eigen
war, wird nicht mehr bedingungslos verfolgt. Die vier Schalensitze
sollen dank ihres großzügig gepolsterten Lendenwirbelbereichs
und spezieller Belüftungskanäle dennoch sehr guten Sitz-
und Fahrkomfort gewährleisten. Auch die hinteren Passagiere
nehmen in Einzel-Sitzschalen Platz. Zwischen den Sitzen
verläuft ein hoher Mitteltunnel.
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Touchfree - Berührungsfreie
Bedienelemente
Die Türen werden über die berührungsfreie Prototypentechnologie
"JaguarSense" mit vier unsichtbar in den Türen
versteckten Sensoren geöffnet. Diese reagieren bereits,
wenn eine Hand über sie streicht. Ein fünfter Sensor befindet
sich im Armaturenbrett und reagiert auf eine sich nähernde
Hand mit der Freigabe eines Infotainment-Monitors.

Der
Diffusor soll für zusätzlichen Anpressdruck auf die Hinterräder
sorgen
Anzeigedisplays dem Stil
eines Flugzeug-Cockpits nachempfunden
Hinter dem Einspeichen-Lenkrad mit scheinbar schwebenden
Schaltwippen liegt das von Flugzeug-Cockpits inspirierte
Kombiinstrument. Die Hauptanzeige mit Drehzahlmesser ist
mit horizontalen Linien unterlegt, sodass der Eindruck eines
künstlichen Horizonts entsteht. Die Anzeigen reagieren auch
auf die vom Fahrer angeschlagene Gangart. Schaltet er das
Getriebe in den sportlichen Dynamic-Modus, fährt der Drehzahlmesser
wie die lange Linse einer Kamera weiter vor - und deutet
so seine erhöhte Präsenz an. Außerdem dreht sich der mittlere
Teil des Instrumentenbretts um 90 Grad und gibt einen so
genannten "Dual View-Monitor" frei, der individuelle
Darstellungen für Fahrer und Beifahrer anzeigen kann. So
kann der Beifahrer einen DVD-Film sehen, während der Pilot
den Befehlen des Navigationssystems folgt. Das vom Infotainment-Spezialisten
Alpine entwickelte System basiert auf einem Sieben-Zoll-Display
und nutzt sogenannte Bild-Trenngitter, welche das Licht
separat in die einzelnen Sehkanäle für Fahrer und Beifahrer
leitet. Ebenfalls in die drehbare Verkleidung integriert
sind auch Belüftungsdüsen, die wie der "Dual View-Monitor"
so lange unsichtbar bleiben, bis der Fahrer sie anfordert.
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Lightshow beim Starten
des Motors
Das Anlassen des Motors beginnt mit dem auf dem Mitteltunnel
platzierten roten Starterknopf. Beim Druck auf die Taste
beginnt das Spektakel: Es weichen die konzentrisch geformte
Aluminium-Ringe nach unten und zur Seite und geben so den
Wählhebel des Sechsstufen-Automatikgetriebes frei. Springt
der Motor an, beginnt ein kleiner illuminierter Show-Effekt.
Ein blauer Lichtring dringt aus der Mitte der Instrumententafel
und dehnt sich über den gesamten Innenraum bis zu den Rücksitzen
aus. Zusätzlich taucht eine im Dachhimmel integrierte elektro-lumineszente
Konsole den Fahrgastraum in ein gedämpftes blaues Licht.
Auch nach außen wird der Startvorgang durch das Aufflammen
eines blauen Lichts aus dem Bereich des Kühlergrills signalisiert.

Wird
der XF später auch in der Serienversion so aufregend, luxuriös
und schnell
wirken wie in der obigen Studie C-XF?
4,2-Liter-V8-Kompressormotor
Aus technischer Sicht bietet
die Studie bewährte Motortechnologie. Im Motorraum sitzt
der 4,2-Liter-V8-Kompressormotor aus dem Sportwagen XKR.
420 PS und 500 Nm sollten genügen, um die elektronisch auf
250 km/h begrenzte Höchstgeschwindigkeit zügig zu erreichen.
Über die Sechsstufen-Automatik gelangt die Kraft an die
Hinterräder. Wäre der C-XF bereits ein Serienmodell, würde
er laut Jaguar ohne künstliche Tempo-Bremse auf eine Höchstgeschwindigkeit
von rund 290 km/h kommen.
Fazit: Endlich könnte
ein Nachfolger für den wenig erfolgreichen S-Type in Sicht
sein. Der glücklose S-Type schaffte es die Kundschaft mit
phantasieloser Retro-Optik, garniert mit reichlich Gleichtteilen
aus dem Ford-Fundus, zu verprellen. Wenn der XF im Herbst
vorgestellt und ab Ende 2007 orderbar sein wird, soll die
frohe Kunde vom Neustart bei Jaguar bei der potenziellen
Käuferschaft nicht nur angekommen sein, sondern von ihr
auch akzeptiert worden sein. Für die Briten ein kritischer
Erfolgs- wenn nicht gar ein mittelfristiger Überlebensfaktor.
Es bleibt spannend abzuwarten was von der Studie in der
Serie des XF übrig bleiben wird.