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Vorstellung
Noch sportlicher: Mercedes SL reforbished

   
  • Behutsame Retuschen nach 4 Jahren Produktionszeit.
  • Unter dem Blech vor allem mehr Leistung
  • Neuer Sound
  • Verkaufsstart im März 2006


Bild oben: Bereits ab März beim Händler. Der neue Mercedes SL Roadster

Mercedes hat den SL geliftet

Vor ziemlich genau vier Jahren ging die völlig neue SL-Klasse an den Start. Der Mythos SL geht in die nächste Runde. Jetzt erhält der Roadster die erste umfassende Produktaufwertung im Rahmen eines Facelift. Premiere feiert der überarbeitete SL auf dem Genfer Salon Anfang März. Bei den Niederlassungen und Händlern wird der Roadster noch im gleichen Monat zu sehen sein.

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Traditionsreiche "Mythos SL" besteht schon seit über 50 Jahren

Die optischen Änderungen sind äußerst moderat ausgefallen. Dafür gibt es einige Modifikationen im technischen Bereich. Die optischen Änderungen fallen so behutsam aus, daß man schon zweimal hinsehen muß, um sie zu erkennen. Einen Klassiker wie den SL darf man - letztlich auch zum Schutz der Altkunden - nur moderat verändern. Ein neuer Stoßfänger mit drei großen Kühlluftöffnungen, eine stärkere Pfeilung und Nebelscheinwerfer mit Chromringen betonen die Kraft des Zweisitzers und lassen ihn optisch breiter wirken. Der matt silbern lackierte Kühlergrill hat jetzt drei Lamellen. Neue Leichtmetallräder und Heckleuchten runden die Maßnahmen ab.


Bild oben: Leicht modifiziert gibt sich die Doppelhutze über dem Instrumenteneinsatz sowie die Digitaluhr samt Abdeckung

Interieur

Das Interieur soll Kunden mit neuen Farben, weicheren Lederpolstern und hochwertigeren Einstiegsleisten zum kauf eines neuen SL überzeugen. Ebenfalls leicht modifiziert gibt sich die Doppelhutze über dem Instrumenteneinsatz, die Digitaluhr samt Abdeckung der zentralen Belüftungsöffnung und der Schalter zur Bedienung des Variodachs. Nach wie vor benötigt der SL 16 Sekunden für den Wechsel von geschlossen zum offenen Zustand. Die serienmäßige Gepäckabdeckung ist künftig herausnehmbar, wodurch sich das Kofferraumvolumen bei geschlossenem Dach um 22 auf 339 Liter vergrößert und gleichzeitig die Beladbarkeit vereinfacht wird.

 


Neue Motoren und Getriebe

Alle Motoren - bis auf das Topmodell SL 65 AMG, das unverändert 612 PS leistet - legen an Kraft zu. Dies ist zunächst der vierventilige 3,5 Liter-Sechszylinder mit 272 PS, der aus diversen anderen Baureihen des Hauses bereits bekannt ist. Den klassischen Sprint auf Tempo 100 erledigt der SL 350 in 6,6 Sekunden und damit eine halbe Sekunde schneller als der bisherige V6. Noch deutlicher ist der Unterschied beim SL 500. Hier geht es dank 388 PS starkem V8 künftig in 5,4 Sekunden auf Tempo 100 - satte 0,8 Sekunden schneller.

Das Spitzenmodell SL 600, dessen V12 wie der Achtzylinder im SL 55 AMG jetzt 517 PS leistet, absolviert den Prestigesprint sogar in 4,5 Sekunden.


Bild oben: Kraftvollerer Motorsound


Alle drei Motorvarianten der SL-Klasse verfügen über neu entwickelte Abgasanlagen mit einem speziell komponierten, kraftvollen Motorsound.

Parallel zu den neuen Motoren zieht nun auch die Siebengang-Automatik in den Roadster ein, und zwar beim 350er und 500er. Bedient wird die sogenannte "7G-TRONIC" nach wie vor über einen klassischen Wählhebel auf der Mittelkonsole. Gegen Aufpreis erhalten Kunden eine Sport-Variante des Getriebes, die im manuellen Modus um bis zu 30 Prozent schnellere Schaltvorgänge ermöglicht. Hier kann der Gangwechsel auch über Paddels am Lenkrad gesteuert werden. Bei den stärkeren Modellen bleibt es beim fünfstufigen Automaten.


Fahrwerk

Dem SL wurde eine direkter abgestimmte Lenkung spendiert. Um die Kraft sicher auf die Straße zu bringen, wurde das beim SL 600 und SL 500 serienmäßige aktive ABC-Fahrwerk (Active Body Control) noch einmal überarbeitet. Mercedes-Benz verspricht damit mehr Fahrdynamik und verbessertes Handling. Im Innenraum kommen neue Farben und Materialien zum Einsatz, unter anderem neue Aluminium-Teile und Einstiegsleisten aus Metall.
Um bis zu 60 Prozent verringerte Karosseriebewegungen bei dynamischen Fahrsituationen gegenüber dem Vorgängermodell sind angekündigt. Zudem wurden die Bremsanlagen von SL 350 und SL 500 den gesteigerten Motorleistungen angepasst.




Moderater Preisanstieg

Wie bei Produktaufwertungen üblich, sind die Preise für den Roadster je nach Modell zwischen 900 und 2.000 Euro gestiegen. Drei Preise für den Verkaufsstart im März 2006 haben die Stuttgarter bereits festgelegt. Der SL 350 startet bei 81.548 Euro, der SL 500 kostet 102.544 Euro. Für den SL 600 werden stattliche 134.096 Euro fällig.


Weitere Informationen unter: www.mercedes-benz.de


 



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