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North American International Auto Show (NAIAS)
Studie Mini Concept Detroit wird gebaut
 
  • BMW baut eine Kombiversion innerhalb der nächsten drei Jahre
  • Auf der Detroit Auto Show erwartet den Besucher die dritte Interpretation des Mini-Kombi
  • In Detroit wird mit "Go sports"-Mini ein kombi für eine sportive und junge Zielgruppe präsentiert
 


Grünes Licht für den Mini-Kombi

Auf der IAA in Frankfurt stand die Studie eines Mini Kombi. Auch später bei der Tokio Motor Show wurde abermals eine Mini-Kombi-Version gezeigt - und jetzt in Detroit steht schon wieder ein Derivat dieser Mini-Variante. Bereits auf der IAA setzten die Bayern dem Publikum erstmals den Mini Wagon als Studie vor - auf der Messe in Tokio wurde eine leicht modifizierte Version unter dem Titel "Go british" präsentiert. Beim "Go sports"-Mini liegt der Fokus darauf mannigfaltige Sportgeräte der jungen Zielgruppe adäquat unter Dach und Fach zu bringen.


Bild oben: Mini Sports mit Split-Doors am Heck

Innerhalb der nächsten drei Jahre soll der Kombi gebaut werden. Das bestätigte BMW-Vertriebsvorstand Michael Ganal. Allerdings ist noch nicht entschieden, welche der seit der IAA vorgestellten Varianten des Designkonzepts letztlich in einer Serienversion umgesetzt werden. Die Vorbereitungen für die Fertigung des Kombis haben bereits begonnen. In diesen Wochen wird die Mini-Fabrik im englischen Oxford ausgebaut. Im vergangenen Jahr wurden dort die rekordverdächtige Zahl von über 200.000 Fahrzeugen gefertigt. Für diese Kapazität war das Werk urspünglich nie ausgelegt und stieß damit an seine Grenzen. Mit einer neuen Modellvariante muss also auch die Kapazität erhöht werden um die Nachfrage befriedigen zu können. Angesichts der inzwischen weltweit mehr als 700.000 abgesetzten Autos ist das durchaus realistisch. Das Geschäft mit dem Mini läuft so gut, dass sich am Markt sogar Preiserhöhungen durchsetzen lassen. Ab März ziehen diese um durchschnittlich 0,86 Prozent an. Ausgenommen sind einzig die Modellvarianten mit Dieselmotor. Der günstigste Mini kostet dann 15.250 Euro, das günstigste Mini Cabrio 18.850 Euro.


Bild oben: Multivariabe Auslegung - ideal für Menschen mit Trendsportneigungen

So neu ist die die Idee eines Mini-Kombis nicht. Bereits vor mehr als 40 Jahren gab es erste Ideen zu einem Mini als Kombi. Anno 1960 kam ein Ur-Mini auf die Straßen, dessen Dachlinie kombiartig bereits geringfügig erhöht war. Der einen größeren Radstand besaß sowie hinten an der Seite Schiebefenster und sogenannte Split-Doors am Heck, also eine geteilte Heckklappe, die sich wie ein Portal öffnen ließ.


Den Eindruck von Sportlichkeit und Lifestyle hat der Mini schon immer erweckt. Für die Detroit-Ausführung werden sich insbesondere Freizeitsportler begeistern können. Ein sportlicher Motor und sportliches Ambiente werden kombiniert mit einer flexiblen und enorm gesteigerten Raumökonomie. Das Fahrzeug soll einfach zu begehen und zu beladen sein. Das wurde durch verschiedene Lösungen erreicht. Für die Türen kommen Aufhängungen mit Parallelogramm-Kinematik zum Einsatz: Sie schwenken in einer einzigen Bewegung gleichzeitig zur Seite und nach vorne und bieten so maximalen Zugang nach innen. Die hinteren seitlichen Schiebefenster öffnen elektrisch.

 

Cargo-und Roof-Box

Wie bei der in Frankfurt auf der IAA ausgestellten Studie lässt sich der hintere Teil des Daches öffnen, um sperrige Gegenstände zu transportieren oder um das Beladen zu vereinfachen. Der Laderaum der Sport-Studie verfügt über eine flexible Cargobox, deren Deckel sich nach hinten ausziehen lässt und dem Benutzer als Einladehilfe entgegenfährt. Zudem lässt sich die durchsichtige Abdeckung der Cargobox auch nach oben schwenken und dient so als Trennwand zwischen Passagier- und Laderaum. Der hintere Teil des Daches lässt sich öffnen und zum Einladen nutzen.
Praktisch sind auch die anderen Beladungs- und Besfestigungsmöglichkeiten von Soprtartikeln wie beispielsweise Snowboard oder Ski-Equipment. Für sperriges Gut bietet die Designstudie über das Dach einen Zugang zum Innenraum. Über der doppelten Hecktür läßt sich der Himmel wie die Leiterklappe eines Transporters öffnen, und schon ist Frischluft angesagt. Außerdem jede Menge Platz für die Freeriding-Ausrüstung. Für noch mehr Stauraum sorgt ein Wechselstaufach, dass im geöffneten hinteren Seitenfenster eingeklinkt wird.

 


Schwebende Aufhängung der Sitze

Die Sitze sind am Mitteltunnel schwebend aufgehängt. Auch das frei schwebende Armaturenbrett mit dem "Center Speedo" als drehbares Zentralinstrument mit digitaler und analoger Anzeige unterstützt den Eindruck von Geräumigkeit. Vier Personen können bequem Platz nehmen, das Einsteigen nach hinten wird durch Drehen der Vordersitze erleichtert. Nach dem Umklappen bilden die Rücksitzlehnen eine ebene Fläche mit dem Stauraumboden.


Sportives Ambiente mit viel Leder, Chrom und Aluminium

Für einen modernen Eindruck sollen weißes Leder in verschiedenen Oberflächen vermitteln. Die Türen sind mit alubeschichteten Glasfasern verkleidet. Im Fußraum gibt es Karbon-Optik. Sie ist mit blauen Nylon-Teppichen kombiniert.



Multifunktionale Felge in Twin-Color-Optik

Neu ist indes die multifunktionale Felge in Twin-Color-Optik, die es dem Mini-Besitzer erlaubt, austauschbare Elemente an den Felgen zu befestigen.

Satellite Silver Metallic und Neopren-Kontur

Der Ideen-Träger präsentiert sich im Licht strahlend silbern. Jene Stellen, die das Licht aus dem Blickwinkel des Betrachters nicht direkt trifft, erscheinen in einem dezenten Grauton. Akzente in Rot und Blau geben der Studie einen besonders dynamischen Auftritt. Für das charakteristische schwarze Seitenband entlang der Schweller und Radausschnitte wird weich nachgebendes Neopren verwendet.

Fazit: Die aktuelle Interpretation könnte 2008 die Modellpalette erweitern, doch bis dahin gibt es ja noch die ein oder andere Automesse. Es bleibt also spannend was letztlich dann später tasächlich in die Serie einfliessen wird. Sicher ist aber, dass es einen Mini als Kombi geben wird. Einmal mehr wird deutlich wieviel Potenzial und Gestaltungsmöglichkeiten die Marke Mini bietet.

Weitere Informationen unter: www.bmw.de


 




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