Vorstellung
Opel präsentiert die
Designstudie GTC Concept
Ausblick auf den neuen Vectra
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- Per
"Flex4"-System per Knopfdruck vom Vier-
zum Zweisitzer
- 300 PS starker 2,8-Liter-V6-Turbo
und Allrad
- Adaptive IDSPlus-Fahrwerk
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Opel
Studie GTC Concept: Kraftvoll und bullig
Der GTC Concept soll die nächste Ära in der
Opel-Designsprache einläuten
Geschwungene, fließende Konturen verleihen dem sportlichen
Gran Turismo ein sanftes und zugleich aggressives Aussehen.
Mit dem GTC Concept gewährt Opel einen weitreichen
Ausblick auf die Design-Sprache der Rüsselsheimer.
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Mit dem Rückenwind aktueller
Erfolgsmodelle wie den neuen Corsa, Zafira sowie insbesondere
dem neuen GT soll diese Studie laut Opel-Boss Hans Demant
ein "selbstbewusster Botschafter der Marke sein",
der eine Rolle als Vorbote von Technik und Design künftiger
Serienmodelle spielen könnte. "In jüngster
Zeit haben wir bereits eine Reihe von Opel-Konzeptfahrzeugen
in der Serie umgesetzt", so Hans H. Demant, Opel-Chef
und GME Vice President Engineering. "Konzepte wie der
GTC Genève, der Antara GTC oder das Flex-Fix-Heckträgersystem
aus dem TRIXX gaben einen Ausblick auf ihre spätere
Serienversion.
Neue Formensprache in
Exterieur und Interieur
Auf den ersten Blick könnte der 4,83 Meter lange Zweitürer
mit seinen böse blickenden LED-Scheinwerfern fast ein
wenig schockieren. Laut Opel wird die stilistische Richtung
bei künftigen Opel-Fahrzeugen wiederzuentdecken sein.
Letztlich lässt sich
im Gran Tourismo Coupé mit seinem 300 PS starken
Turbo und dem traktionsfördernden Allradantrieb bereits
ein Ausblick auf die nächsten Generation des Vectra
noch für 2008 erwartet wird, ableiten.


Interieur sehr seriennah
Der GTC Concept repräsentiert damit das nächste
Kapitel der Opel-Markenidentität beim Interieur. Formen
und Oberflächen nehmen die Sprache des Exterieurs auf.
Wie ernst es den Designern mit ihrer Studie ist, offenbart
der Blick nach innen. Das GTC Concept sieht innen sehr seriennah
aus. Völlig nüchtern und wenig verspielt. Eine
aufgeräumte Instrumententafel dominiert eine sehr vornehme
Auswahl von elfenbeinfarbenen Oberflächen, schwarzem
Klavierlack und poliertem Aluminium.


Außerdem gibt es vier
klassische Rundinstrumente, die künftig in lustvollem
Rot glühen, statt matt in warmem Orange zu schimmern.
Einzige Spielerei der Designer ist eine Art "roter
Faden", der sich als breites Band durch die Sitze bis
hinein ins unten abgeflachte Lenkrad zieht.
Der obere Teil des Cockpits
erstreckt sich über der Instrumententafel in einer
geschlossenen Linienführung von Tür zu Tür
und vermittelt so Fahrer und Beifahrer ein Gefühl der
Geborgenheit. Das Design-Thema wird noch betont durch die
große integrierte Mittelkonsole, die über der
Dekoroberfläche zu schweben scheint und in ihrer Erscheinung
hochklassigen Audio-Geräten gleicht.

Seidengrau
lackierter GTC Concept
Raumkonzept
Die Entwickler haben beim GTC nicht nur an die Ladung gedacht.
In den letzten Jahren sind viele Autos immer größer
geworden, ohne dass die Passagiere davon profitierten.
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Beim Opel
GTC Concept haOpel diesen Trend umgekehrt und bei vergleichsweise
kompakten Außenmaßen die entscheidenden
Wohlfühlmaße im Innenraum optimiert.
Trotz der flachen Dachlinie verwöhnt der Opel GTC
Concept im Fond mit viel Platz.
Die Kopffreiheit hinten beträgt 920 Millimeter.
Die Fondsitze sind tief platziert, und damit der viersitzige
Zweitürer trotzdem die markentypische Flexibilität
bietet, entwickelten die Opel-Ingenieure eine Weltneuheit:
das zum Patent angemeldete "Flex4"-Innenraumkonzept. |
Dank "Flex4" lassen
sich bei der Studie die Rückenlehnen der beiden hinteren
Sitze per Knopfdruck sensorgesteuert und separat an die
vorderen Sitze heranfahren und andocken. Die Laderaumabdeckung
wird dabei automatisch über die im Boden verbleibenden
Sitzflächen gezogen. Dadurch entsteht ein Drei- oder
Zweisitzer mit ebener, bis zu 1,80 Meter langer Ladefläche,
und das Gepäckraumvolumen steigt von 500 über
755 (Dreisitzer) auf bis zu 1.020 Liter (Maximalwert bis
zur Gürtellinie).
Kraftvoller
Motor
Angetrieben wird der Opel
GTC Concept von einem aufgeladenen, 220 kW/300 PS starken
2,8-Liter-V6-Benzintriebwerk mit zwei verstellbaren Nockenwellen,
das mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert ist und
sein maximales Drehmoment von 400 Nm bereits ab 1.850 und
dann bis 4500 min-1 zur Verfügung stellt. Den Sprint
von Null auf Tempo 100 erledigt die Studie laut Berechnungen
der rüsselsheimer bei knapp sechs Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit
ist auf 250 km/h begrenzt.


Intelligent: Elektronisch
gesteuerter Allradantrieb für optimale Traktion
Das Hightech-Turboaggregat verfügt über ein fortschrittliches,
elektronisch gesteuertes Allradsystem um die Kraft auf den
asphalt zu bringen. Integriert ist hier das adaptive IDSPlus-Fahrwerks.
Eine elektronisch angesteuerte Drehmoment-Übertragungseinheit
teilt die Kräfte stufenlos für optimale Traktion
und Fahrdynamik zwischen Vorder- und Hinterachse auf. Die
blitzschnelle Regelung ermöglicht es dabei - zum Beispiel
beim starken Beschleunigen - mehr Kraft auf die Hinterachse
zu geben. Bevor überhaupt Schlupf auftreten kann. So
entsteht ein Fahrgefühl wie bei einem sportlichen Hinterradantrieb.
Ein ebenfalls elektronisch geregeltes Sperrdifferential
an der Hinterachse verbessert Stabilität und Traktion
durch die Verteilung des Drehmoments zwischen den beiden
Hinterrädern zusätzlich.
Die Vorteile des intelligenten
Allradsystems der Opel-Studie sollen eine optimale Traktion
und Stabilität in allen Fahrsituationen sowie exzellente
Agilität verbunden mit einem betont aktiven Fahrgefühl
sein.

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