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Vorstellung
300-PS-Sportwagen Artega GT geht 2008 in Serie
Neue deutsche Sportwagen-Manufaktur hat schon Vorbestellungen

 
  • Weltpremiere in Genf
  • Sechszylinder-Heckmotor mit 3,6 Litern Hubraum leistet 300 PS
  • Unter 75.000 Euro brutto
 



Prototyp auf dem Genfer Autosalon

Ein neuer deutscher Sportwagen mit 300 PS trägt den Namen Artega GT, soll so groß wie ein VW Polo und schnell wie ein Porsche werden. Das Sport-Coupé soll künftig in Delbrück bei Paderborn gebaut werden und bereits 2008 in Serie gehen, wie der Autozulieferer Paragon mitteilte. Der Prototyp des Sportwagens wird nun auf dem Genfer Autosalon vorgestellt und könnte dort zu einem der Messe-Highlights avancieren.

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3,6 Liter V6-Motor von Volkswagen mit 300PS

Der Artega GT wird 300 PS/221 kW aus 3,6 Litern Hubraum leisten sowie eine Höchstgeschwindigkeit von vorausscihtlich mehr als 270 km/h erreichen. Die Beschleunigung im Paradesprint von 0 auf 100 km/h soll der Dellbrücker Bolide in weniger als fünf Sekunden absolvieren. Der Motor sitzt hinten und ist an ein Sechsgang-Direktschaltgetriebe gekoppelt.

Der kalkulierte Preis wird bei 75.000 Euro liegen

Das Konzept und die Idee wurden bei der Delbrücker Paragon AG entwickelt, die auch neu. Die Serienfertigung und Vertrieb übernimmt die ausgegründete Artega Automobil GmbH. Bis Ende 2007 soll in Delbrück eine Fertigungsstätte mit bis zu 50 neuen Arbeitsplätzen entstehen. Die Kapazität der Fertigungsstätte sei auf 500 Fahrzeuge jährlich ausgelegt.


Streng geheime Entwicklung

Streng geheim verfolgte Paragon-Boss Frers sein Vorhaben. In Delbrück konstruiert, entstand im Gewerbegebiet West der erste Prototyp, der nun in Genf zu sehen sein wird. Der Stadtrat genehmigte kürzlich die Verwendung des Delbrücker Stadtwappens, bevor im Handelsregister eine Firma namens Artega veröffentlicht wurde. kurzum: In dem westfälischen Städtchen Delbrück werden bald Autos gefertigt, die das Stadtwappen zieren wird.

Seit den ersten Ansätzen mit Autoelektronik im Jahr 1996 (Umsatz: Euro 250.000) hat sich innerhalb von nur einer Dekade der Umsatz des automobilzulieferers paragon rasant auf über 92 Mio. Euro/Jahr gesteigert; Der Gesamtumsatz des Konzerns lag 2006 nach vorläufigen Zahlen sogar bei über 110 Mio. Euro. Doch Visionär und Stratege Frers hat längst das Erreichen der nächsten Zielmarke im Sinn: 200 Mio. Euro in 2010.

Mit dem Projekt, ein komplettes Fahrzeug zu entwickeln, wird klar signalisiert, dass Paragon bereit sei, deutlich erweiterte Fahrzeugumfänge abzudecken. Die von Paragon für den Artega GT eigens entwickelten Elemente wie Kombi-Instrument, Bediensysteme (sog. "Headunits" mit integrierter Klimaregelung), Navigationssysteme und Sensortasten werden in nicht allzu ferner Zukunft in ähnlicher Form auch in Großserienfahrzeugen auftauchen. Der Designer Henrik Fisker zeichnete den Boliden.

 











"Der Artega GT ist Multiplikator und zeigt als Referenzobjekt die gestiegenen Fähigkeiten der paragon AG", erläutert Frers (Bild links).

Die neue Marke Artega soll damit einen faszinierenden Sportwagen fernab von Nostalgie präsentieren und langfristig Basis für ein komplettes Fahrzeugprogramm sein: Artega trete laut Paragon nicht als Konkurrenz, sondern als Bereicherung in der Sportwagenwelt auf.. Da sich Paragon weiterhin auf innovative Automobilelektronik konzentrieren wird, ist die Serienfertigung und der weltweite Vertrieb der ausgegründeten ArtegaAutomobil GmbH & Co. KG übertragen worden, wofür ein Investor gefunden werden konnte. Als Berater für Markenaufbau, Marketing und Vertrieb konnte Frers den weltbekannten Ex-Chef von Maserati, Karl-Heinz Kalbfell, gewinnen, der zuvor in vergleichbarer Position bei Alfa Romeo und Rolls Royce tätig war.

Innenraum mit vielfältigen Ablagemöglichkeiten und zwei Gepäckstauräumen

Der Artega GT soll die Emotionen eines Hochleistungssportwagens mit den Qualitäten eines Reisesportwagens kombinieren. Der renommierte Designer Henrik Fisker schuf Proportionen, die es in dieser Konsequenz noch nicht gibt. Überraschend bei aller Kompaktheit ist der effiziente Innenraum mit vielfältigen Ablagemöglichkeiten und zwei Gepäckstauräumen. Selbst ein Kindersitz ist montierbar. Ein großzügig dimensionierter Aluminium-Spaceframe in Verbindung mit einer Karosserie aus kohlefaserverstärkten Verbundwerkstoffen sorgt für Spitzenwerte bei Agilität und Leistungsgewicht. Einzigartig ist zudem der Heckmotor mit einem Sechsgang-Direktschaltgetriebe und Reversionsstufe. Das sehr gut ausgestattete Fahrzeug wird ab Mitte 2008 für unter Euro 75.000 inkl. MWSt. erhältlich sein. Etliche Bestellungen konnten bereits verbucht werden.

Für den Artega GT und mögliche weitere Modelle wird bis Ende 2007 eine moderne Fertigungsstätte mit bis zu 50 neuen Arbeitsplätzen in Delbrück errichtet. Hier werden Herstellung von Komponenten, Chassis und Kunststoffteilen, Lackiererei, Endmontage und ein Marken- und Vertriebszentrum integriert. Selbst an ein öffentliches Restaurant ist gedacht. Die Kapazität ist auf zunächst 500 Fahrzeuge jährlich ausgelegt. Die Erstellung des hochmodernen Gebäudes soll überwiegend mit heimischen Bau- und Handwerksunternehmen erfolgen. "Von der automobilen Landkarte wird Delbrück dann nicht mehr wegzudenken sein", freut sich Frers.

Weitere Informationen unter:

www.artega.de

www.paragon-online.de


 

Neuheiten auf der IAA 2007: Die neue Automobilmarke Artega feiert mit dem Sportwagen "Artega GT" ihre Prämiere in Frankfurt...

 

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