Porsche Im Herbst kommen die
allradgetriebenen 911er Carrera Modelle
Die
neuen Allradmodelle werden 44mm
breiter
Das
Porsche Stability Management
(PSM) verfügt über zwei neue
Funktionen
Tradition:
Der erste Carrera 4 debütierte
im Jahr 1988
Der
allradgetriebene Porsche 911 Carrera
4S
Erneuerung
der Allrad-Elfer
Porsche
erweitert die aktuelle 911-Baureihe
nun auch um die allradgetriebenen Coupés
"Carrera 4" und "Carrera
4S". Äußeres und gut sichtbares
Merkmal der neuen Allradmodelle sind
die um insgesamt 44 Millimeter verbreiterten
hinteren Kotflügel. Dies ermöglicht
beim Carrera 4 den Einsatz von Hinterrädern
mit Reifen in der Dimension 295/35 ZR
18, beim stärkeren Modell sind es sogar
Extrembreitreifen der dimension 305/30
ZR 19. Zum Vergleich: Die heckgetriebenen
"Elfer" müssen mit "nur"
265/40 R 18 bzw. 295/30 R 19 auskommen.
An der Vorderachse bleibt es bei 235er-Pneus.
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Motorseitig gibt es keine Veränderungen.
Der Carrera 4 wird von dem bekannten
3,6 Liter großen Sechszylinder mit 239
kW (325 PS) angetrieben. Er beschleunigt
in 5,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h und
erreicht eine Höchstgeschwindigkeit
von 280 Stundenkilometer. In der 4S-Variante
kommt ein 3,8 Liter-Motor mit 261 kW
(355 PS) zum Einsatz. Der Sprint auf
100 km/h gelingt hier in 4,8 Sekunden,
die Höchstgeschwindigkeit liegt bei
288 Stundenkilometer.
Kraft
über alle vier Räderper Visco-Lamellenkupplung
Der Hauptvorteil der "4"-Modelle
liegt aber natürlich das Fahrverhalten:
Durch den Allradantrieb mit Visco-Lamellenkupplung,
der permanent zwischen fünf und 40 Prozent
der Antriebskraft über die Vorderräder
auf die Straße bringt, erhalten die
Coupés einen nochmals ausgeglicheneren
Vortrieb in Kurven bis in den Grenzbereich,
einen stabileren Geradeauslauf bis zur
Höchstgeschwindigkeit sowie verbesserter
Traktion auch auf wenig griffiger Fahrbahn.
Porsche kann insoweit inzwischen auf
eine langjährige Erfahrung zurückgreifen:
Bereits der legendäre Typ 959 war allradgetrieben,
der ersten Carrera 4 debütierte im Jahr
1988.
Porsche 911 Carrera 4
und Carrera 4s
Das Porsche Stability Management (PSM)
verfügt über zwei neue Funktionen
Erweitert sind die ESP-Funktionen der
beiden neuen Modelle: Neben einem Bremsassistenten
sorgt das bei dem Sportwagenbauer nach
wie vor als "PSM" (Porsche
Stability Mangement) bezeichnete System
für eine Vorbefüllung der Bremsanlage
vor vor Vollbremsungen, wodurch das
so genannte Lüftspiel zwischen Bremsbelägen
und Bremsscheibe eliminiert und der
Anhalteweg weiter verkürzt wird.
Das Porsche Active Suspension Management
(PASM) bietet bei Normal-Einstellung
eine sportlich-komfortable Grundabstimmung
der Dämpfer. Betätigt der Fahrer die
Sport-Taste, werden Kennfelder mit einer
strafferen Abstimmung angesteuert. In
beiden Stellungen orientiert sich die
Abstimmung jedoch permanent an der jeweiligen
Fahrweise und Straßenbeschaffenheit.
Das aktive Dämpfersystem gehört beim
911 Carrera 4S zur Serienausstattung
und wird beim Carrera 4 optional angeboten.
Auf Wunsch können auch beide Modelle
mit einem um 20 Millimeter tiefergelegten
Sportfahrwerk inklusive mechanischer
Hinterachs-Quersperre ausgerüstet werden.
Ebenfalls in der Aufpreisliste von Porsche
findet sich für beide Modelle das Sport
Chrono Paket Plus. Es verändert die
Eigenschaften der Motorsteuerung sowie
das Regelverhalten von PSM und PASM.
Preise
und Markteinführung
Der Euro-Grundpreis für den Carrera
4 beträgt 71.100 Euro beziehungsweise
79.900 Euro für den Carrera 4S. In Deutschland
liegen die Preise (inklusive Mehrwertsteuer
und länderspezifischer Anforderungen)
bei 82.657 Euro für den Carrera 4 und
92.865 Euro für den Carrera 4S. Die
Markteinführung in Deutschland erfolgt
am 22. Oktober 2005.