Zweizonen-Climatronic
Diese
vollautomatische Klimaanlage
wurde als Zweizonen-System
ausgelegt. Fahrer und
Beifahrer können dabei
unabhängig voneinander
ihr individuelles Klima
einstellen. Die Climatronic
ermöglicht einen Temperaturunterschied
von bis zu zwei Grad.
Alle weiteren Funktionen
sind vollautomatisch.
Die Steuersensoren und
ein elektronisch geregelter
Kompressor übernehmen
die Temperaturkontrolle
in den jeweiligen Fahrzeugbereichen.
Ein Nachregeln bei wechselnden
Außenbedingungen ist
nicht notwendig. Zum
hohen Komfort der Anlage
trägt die Tatsache bei,
dass die Intensität
der Sonneneinstrahlung
für die Fahrer- und
Beifahrerseite ebenfalls
separat ermittelt und
in die Steuerung eingespeist
wird.
Sicherheit
mit sechs Airbags serienmäßig
Alle
Altea-Modelle für den
europäischen Markt sind
mit sechs Airbags -
Fahrer-, Beifahrer-,
Seiten-, und Kopfairbags
- ausgestattet. Der
Altea mit einem umfangreichen
Sicherheitspaket wie
ABS, TCS und ESP sowie
dem Bremsassistenten
HBA zur optimalen Nutzung
der Bremskraft ausgestattet.
Für Fahrsicherheit und
herausragendes Handling
sorgen die neue elektromechanische
Servolenkung sowie das
neu konstruierte Fahrwerk
in Verbindung mit der
SEAT spezifischen "Agile
Chassis" Technologie.
Neu bei Swat ist auch
die Anordnung der hinteren
Bremssättel, die jetzt
vor den Bremsscheiben
montiert werden, um
die Bremsstabilität
zu optimieren.
Der
Beifahrer-Airbag kann
mit Hilfe eines Schlosses
im Handschuhfach ein-
und ausgeschaltet werden.
Wenn auf dem Beifahrersitz
ein Kleinkind in seinem
Kindersitz transportiert
wird, muss der Airbag
immer abgeschaltet werden.
Mit dem Zündschlüssel
lässt sich das Schloss
in die Position "off"
derehen und eine Anzeige
vor dem Beifahrersitz
zeigt diese Einstellung
durch Aufleuchten an.
Zur
Verkürzung der Reaktionszeit
im Falle eines Seitenaufpralls
hat der Seat Altea Drucksensoren
in den Türen. In Verbindung
mit dem Beschleunigungssensor,
der sich im Mitteltunnel,
dem bestgeschützten
Ort des Fahrzeug befindet,
kann die Reaktionszeit
der Sicherheitssysteme
um 30 Prozent verkürzt
werden. Wenn der Drucksensor
einen Aufprall erkennt,
lässt er diesen durch
den Beschleunigungssensor
bestätigen und das System
zum Auslösen der Airbags
wird in nur sieben Millisekunden
aktiviert und bereits
20 Millisekunden später
ist der Seitenairbag
vollständig ausgelöst.
Bei einem Aufprall schaltet
das Steuergerät die
Warnblinker und Innenbeleuchtung
ein, öffnet die Türsperren
und schaltet Kraftstoffpumpe
sowie Motor aus.
Zahlreiche
technische Neuerungen
machen den Altea zum
echten Hightech-Juwel
Sehr gut abgestimmtes
Fahragiles Fahrwerk
Die Fahrwerksabstimmung
ist den Seat-Ingenieuren
überzeugend gelungen.
Fahrdynamisch hat uns
der Altea vollstens
überzeugt. Eine gut
gelungene Abstimmung
des Fahrwerks sammelt
hier ebenso Punkte,
wie die elektromechanische
Lenkung, die hier im
Gegensatz zum Golf einen
viel besseren Fahrbahnkontakt
transportiert. Das Gefühl
selbst zu fahren, bleibt
beim Altea voll erhalten.
Hinter dem Lenkrad gibt
sich der Van sehr sportlich.
Die elektromechanische
Servolenkung des Seat
arbeitet harmonisch,
direkt und denkt für
den Fahrer mit, so dass
dieser jederzeit Herr
der Lage bleibt.. Bei
Seitenwind oder abfallenden
Straßenrändern lenkt
sie automatisch gegen.
Diese Technik vom Konzernbruder
Golf übernommen, auf
dem der Altea basiert.
Ebenso wie das sportliche
Fahrwerk mit Mehrlenker-Hinterachse,
das supersicher reagiert.
Zudem fährt noch ESP
in Serie mit, das den
Seat auf Kurs hält,
falls er auszubrechen
droht.
Seitenneigung und Wankbewegungen
- absolute Fehlanzeige.
Einzig bei grenzseitiger
Beladung wird es im
Grenzbereich etwas unruhig.
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Hervorzuheben ist die
gute Straßenlage auch
bei niedrigen Außentemperaturen
und starkem Regen.
Dank "Agil-Fahrwerk"
lässt sich der Altea
mühelos durch anspruchsvolle,
kurvenreiche Strecken
steuern. Das elektronische
Stabilitätsprogramm
hat noch eine Neuerung
zu bieten. Beim Betätigen
der Bremse wird die
Schwelle für den Einsatz
von ESP begrenzt. Diese
aktive Sicherheitsfunktion
moduliert das Bremssystem
automatisch und selektiv
und wirkt auf jedes
einzelne Rad, um ein
Unter- oder Übersteuern
zu unterbinden.
Die Bremsanlage zeichnet
sich durch eine hervorragende
Standfestigkeit, hohen
Betätigungskomfort,
kurze Ansprechzeiten
sowie sehr kurze Bremswege
aus. Den konstruktiven
Widerspruch eines sehr
schnellen Ansprechverhaltens
der Bremsen bei gleichzeitig
ausgezeichneter Dosierbarkeit
löste die Entwicklungsmannschaft
mit einem neuen Bremskraftverstärker.
Bei
Einwirkung einer durchschnittlichen
Kraft auf das Pedal
wird eine gleichmäßige
und progressive Verzögerung
erreicht. Tritt man
mit mehr Kraft , wird
die Verzögerung entsprechend
stärker und ab einem
bestimmten Zeitpunkt
nimmt die Bremskraft
erheblich zu.
Motor und Getriebe
Ganz geschmeidig gelingen
die Gangwechsel mit
dem Sechsgang-Getriebe.
Die flexible Auslegung
verzeiht, wenn beispielsweise
an Autobahnbaustellen
das Zurückschalten vergessen
wird. Im Seat sitzt
der Knüppel wie bei
einem Pkw im Mitteltunnel.
Der Handschalter hat
kurze knackige Wege,
ohne sich in den Gassen
unnötig aufzuhalten.
Vier Motorvarianten
- wir fuhren den stärksten
Benziner in Form des
2.0 FSI mit 110 kW/150
PS
Die Einführung dieses
Motors mit einer Leistung
von 110 kW ist ein Meilenstein
in der Geschichte von
SEAT, da die Marke erstmalig
einen sequentiellen
Benzin-Direkteinspritzer
in die Motorenpalette
aufnimmt. Dank dieser
Technologie hat der
2,0 FSI-Motor einen
Durchschnittsverbrauch
von 7,7 l/100 km, was
ein sehr niedriger und
wettbewerbsfähiger Wert
für einen Motor in dieser
Leistungsklasse ist.
Diese Technologie der
Gemischaufbereitung
wird durch die Direkteinspritzung
des Benzins in den Zylinder
charakterisiert.
Den Altea gibt es in
4 Motorvarianten vom
1.6 Liter Benziner mit
102 PS über die beiden
Diesel Varianten mit
1.9 mit 105 PS und 2.0
Litern mit 140 PS bis
zum 2 Liter Benziner
mit 150 PS. Allesamt
aus dem VW-Konzernregal.
Motor:
Der 2.0 FSI ist ein
sparsamer und zugleich
leistungstarker Super-Plus
Benziner
Die Zweiliter FSI- Version
ist serienmäßig mit
einem Sechsganggetriebe
gekoppelt. Für den FSI
ist zudem eine Sechsgangautomatik
mit sequenzieller Tiptronic,
für den 2.0 TDI die
neue direkt schaltende
Sechsgangautomatik DSG
verfügbar. Die Kombination
von 150 PS und Sechsgang-Handschalter
passt hervorragend zum
Toledo. In 9,6 Sekunden
beschleunigt er den
Toledo von 0 auf 100
km/h und bis auf eine
Spitze von 206 km/h.
Dass er sich dafür mit
nur etwas mehr als 8,2
Liter Super Plus auf
100 Kilometern bescheidet
hat uns sehr überrascht.
Der
FSI Motor arbeitet mit
einem höheren Verdichtungsverhältnis
(11,5:1), was die Motorleistung
erhöht. Außerdem senkt
die direkte Einspritzung
durch den geringeren
Wärmeeintrag in die
Bauteile den Verbrauch.
Die
Geschwindigkeit der
Gemischverbrennung wird
durch eine Tumbelklappe
im Ansaugtrakt beeinflusst,
da diese den Durchfluss
der Ansaugluft bei niedrigen
und mittleren Drehzahlen
reduziert. Die Tumbelklappe
produziert Walzenströmung
nur im Leerlauf und
teilweise in der Teillast.
Tumble wird verursacht
um die gewünschten Verwirbelungen
im Zylinderinnenraum
zu beschleunigen. Hinzu
kommt die spezielle
Muldenform des Kolbenbodens.
Die
beschleunigte Verbrennungsgeschwindigkeit
bringt mehr Leistung
und erlaubt dank der
höheren EGR-Verträglichkeit
eine Abstimmung mit
höheren Abgasrückführungsraten
und somit einen geringeren
NOx-Ausstoß. Außerdem
ergeben sich ein besseres
Ansprechverhalten und
eine bessere Anbindung
an die Schubphasen.
Andererseits
ermöglicht die Kombination
eines variablen Einlasssystems
mit einem zweistufigen
Schaltsaugrohr (langer
Weg bei niedrigen Drehzahlen
und kurzer Weg bei hohen
Drehzahlen) einen optimalen
Füllungsverlauf und
damit ein hohes Drehmoment
über den gesamten Drehzahlbereich.
Zu
einem späteren Zeitpunkt
folgt übrigens als Topmotorisierung
der 2.0 TFSI, ein Vierzylinder
mit Turbolader und Ladeluftkühler,
der aus dem Audi A3
Sportback bekannt ist
und 147 kW/200 PS leistet.
Altea pilotierte
erfolgreich einen neuen
innovativen Entwicklungsprozess
Das Altea Projekt durchlief
einen vollkommen neuen
Prozess, bei dem nur
eine Prototypphase durchgeführt
wurde. Ermöglicht wurde
dies durch virtuelle
Entwicklungstechniken,
beispielsweise bei der
Berechnung und Simulation
von Fertigelementen.
Anhand digitaler Modelle
kann analysiert werden,
ob die jeweilige Lösung
den Anforderungen entspricht
und auch realisierbar
ist.
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Mit
diesen virtuellen
Prototypen werden
verschiedene Experimente
am Rechner durchgeführt.
Beispielsweise Arbeitsmodi
und Interaktion
von Bauteilen, das
Verhalten des Ganzen,
Steifigkeit, Akustik,
Ergonomie, Aerodynamik
oder Crash-Tests
sowie Testläufe
für die Entwicklung
des Fußgängerschutzes. |
Erst
nach der virtuellen
Validierung wird der
erste physische Prototyp
gebaut, anhand dessen
die Tauglichkeit der
virtuellen Konstruktion
überprüft werden kann.
Danach läuft die Herstellung
der ersten Exemplare
der Vorserie an, die
dann in die Serienproduktion
mündet.