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Vorstellung
Volvo hat sein Flaggschiff S80 deutlich überarbeitet

   
  • Schwedischer Luxus und Sicherheit im neuen Volvo S80
  • klassisch und klar gestaltetes Design sowie zwei neue Motoren
  • Neu: Quer eingebauter Reihensechszylinder
  • In Kürze ab 35.950,- Euro erhältlich


Der überarbeitete Volvo S80

Komplett überarbeitet

Volvo schickt sein komplett neu überarbeitetes Flaggschiff S80 in den Markt. Eine gehörige Portion Luxus soll der neue Volvo S80 bieten, der sein Debüt auf dem Genfer Automobilsalon (2. bis 12. März 2006) gab. Dort zeigten die Schweden ihr Flaggschiff in aktualisierter Form und mit zwei neuen Motoren. Die neue Generation der oberen Mittelklasselimousine will mit Reisekomfort, souveränen Fahreigenschaften und einem hohen Sicherheitsniveau überzeugen. Vielleicht ist es deshalb fast schon untertrieben, nur von einem Facelift zu sprechen, was Volvo selbst sowieso nicht einfällt: Dort gilt der Neue als zweite Generation. Auf Deutschlands Straßen ist der S80 eher selten zu sehen - die meisten Kunden bevorzugten (bisher) den Kombi V70. Optisch wurde dem großen Volvo nur sanft übers Blechkleid gestrichen. Die klassische Form bleibt ebenso erhalten wie die Länge. Dafür wurde die schwedische Oberklassenlimousine 27 Millimeter breiter und 34 Millimeter höher. Zudem wuchs der Radstand um 44 Millimeter. Dank deutlicherer Rundungen erhielt die Optik einen geduckteren Antritt. Ferner nahm die Familienähnlichkeit zu den Geschwistern S40 und S60 zu. Alles in allem ist der große Schwede eine "rundere Sache" geworden.





Vor allem das Design des S80 profitiert deutlich

Auffallend sind zunächst insbesondere die wuchtigeren und schöner eingepassten Schweller an Front und Heck sowie die retuschierten Scheinwerfer und Rückleuchten. Dazu kommen bündiger eingepasste Scheiben, modifizierte Außenspiegel mit jetzt integrierten Blinkern und - überfällig - der Ersatz der oft kritisierten Klapp- durch vernünftige Bügeltürgriffe. Erst auf den zweiten Blick zeigt sich, mit welch hohem Aufwand Volvo tatsächlich Änderungen umgesetzt hat: So sind die bisher in der C-Säule integrierten dritten Seitenfenster nun in die Fondtüren gewandert.

Neben Bi-Xenon-Scheinwerfern mit dynamischem Kurvenlicht bietet Volvo erstmals in der Stufenhecklimousine einen Abstandsregler und Bremsassistenten an, der wie in der Mercedes S-Klasse bei einer drohenden Kollision den Fahrer optisch und akustisch warnt. Zudem bereitet sich das Bremssystem auf eine mögliche Notbremsung vor und kann auf diese Weise beim Betätigen des Pedals besonders schnell reagieren.



Interieur komplett überarbeitet

Das Interieur gibt sich, soweit auf den ersten Bildern erkennbar, sachlicher und eleganter als bisher. Während man die Jungbrunnen-Kur außen nur beim zweiten Hinschauen bemerkt, ist der Innenraum doch bemerkenswert renoviert worden. Eine Neuerung, die sofort ins augesticht ist die geänderte Instrumentierung. Statt vier gibt es nur noch zwei runde Uhren für Drehzahl und Geschwindigkeit. Ähnlich wie bei Mercedes werden die Werte des Bordcomputers innerhalb der Instrumente in Displays angezeigt.
Die Mittelkonsole ist nun gerade statt zum Fahrerplatz geneigt ausgeführt, die Materialien scheinen hochwertiger, die Farbkombinationen schlüssiger. Der Innenraum zeichnet sich durch eine luxuriöse Ausstattung aus, welche durch eine Auswahl an verschiedenen Farbvarianten und Materialien ergänzt wird. Preise und die genauen technischen Daten sollen ab Frühjahr 2006 erhältlich sein.

Das auffälligste Merkmal dürfte die schmale, scheinbar frei schwebende Mittelkonsole sein, die jetzt hinter dem Bedienfeld noch ein Staufach bietet. Volvo hatte dieses nette Designelement erstmals beim S40 eingeführt. Während die Konsole im S80-Vorgänger noch an ein massives Regiepult erinnert, wirkt die neue Schwebe-Variante eleganter. Das passt zu den geraden Linien der Armaturentafel.

Zu den technischen Neuerungen zählt der Personal Car Communicator, eine spezielle Fernbedienung, mit der der Fahrer von außerhalb einen Sicherheitscheck durchführen und damit überprüfen kann, ob das Fahrzeug abgeschlossen wurde, der Alarm aktiviert ist oder sich gar jemand im Auto befindet. Das Premium Soundsystem mit Lautsprechern sorgt für die nötige musikalische Atmosphäre während der Fahrt.




Neue Motoren

Unter der Haube kommen zwei neue Triebwerke zum Einsatz. Ersterer ist der aus dem XC90 bekannte, zusammen mit Yamaha entwickelte V8, der 315 PS und 440 Newtonmeter leistet und in Kombination mit Allradantrieb verbaut wird.

 
Völlig neu ist ein in Eigenregie entwickelter Sechszylindermotor in der außer bei BMW kaum noch anzutreffenden Reihen-Bauweise, der aus 3,2 Litern Hubraum 238 PS (6.300 Touren) leistet und 320 Newtonmeter bei 3.500 Umdrehungen erreicht. Die Maschine, die im Ford-Werk in Wales produziert wird, ist mit einer sechsstufigen Automatik kombiniert und soll vorläufigen Angaben zufolge im S80 durchschnittlich 9,9 Liter verbrauchen.

Weil das Aggregat bis auf drei Millimeter nicht größer als die Volvo-Fünfzylinder ist, kann es quer eingebaut werden, was Volvo als maßgeblichen Vorteil in punkto passiver Sicherheit erachtet.

Der 2,5 Liter-Benziner mit 200 PS/300 Nm sowie der ebenfalls noch recht neue Turbodiesel (185PS / 400 Nm) bleiben als fünfzylindrige Alternative unverändert im Angebot. Der 130 PS-Selbstzünder sowie der BiTurbo-R6 dürften ebenso entfallen wie der kleine Benziner mit 140 PS. Einen V8-Diesel kann Volvo nicht anbieten.

Aktives Abstandssystem

Eine der interessantesten Optionen ist das aktive Geschwindigkeits- und Abstandsregelsystem, das im Herbst 2006 für alle Motorisierungen des S80 angeboten wird. Derzeit ist es noch dem V8 AWD vorbehalten. Der Abstandstempomat arbeitet ähnlich dem System in der neuen S-Klasse. Der Fahrer legt per Tastendruck einen gewünschten Abstand zum Vordermann fest. Das Regelsystem hält diesen Abstand durch automatisches Bremsen und Beschleunigen konstant und ermöglicht ein entspanntes Dahingleiten auf der Autobahn.

Bremsassistent Pro

Merkt das System, dass der Wagen sich gefährlich nahe dem vorausfahrenden Fahrzeug nähert und der Fahrer nicht vom Gas geht, ertönt ein Warnsignal. Ferner wird in die Windschutzscheibe ein roter Balken projiziert. Zudem werden die Bremsbeläge an die Scheiben angelegt und die Bremsanlage vorbefüllt.



Preise und Ausstattung

Für einen Preis von 35.950 Euro ist der Einsteiger, der 200 PS starke 2.5T in der Ausstattung Kinetic zu haben. Der S80 3.2 ist ab 39.300 Euro zu haben, die nächst höheren Ausstattungsvarianten Momentum und Summum sind jeweils 2.400 Euro teurer. Bereits die Grundausstattungslinie Kinetic beinhaltet einen Tempomaten, die Klimaautomatik und das CD-Radio.

Ab Mitte 2006

Voraussichtlich Mitte des Jahres kommt der neue S80 auf den Markt. 50 000 Einheiten will Volvo pro Jahr weltweit absetzen und hofft dabei auf zahlreiche Neukunden: 70 Prozent der Käufer, schätzen die Schweden, haben vorher keinen Volvo besessen. Vor dem Hintergrund der in die Jahre gekommenen 5er BMW und Mercedes E-Klasse könnte das erreichbar sein.

 

Weitere Informationen unter: www.volvo.de


 



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