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Volkswagen
Touareg én miniature: Volkswagen enthüllt den Concept A als Minigeländewagen auf Golfbasis

   
  • Weltpremiere des Concept A in Berlin
  • Ein Cocktail aus Sportwagen und Geländewagen mit technoiden Charme
  • Angetrieben wird die Studie von einem 150 PS starken Twincharger (TSI)
  • Startschuss für die Produktoffensive von 20 weiteren Neuentwicklungen



Eine von zahlreichen möglichen Variationen der VW-Zukunft

Volkswagen hat in Berlin ein Crossover-Concept auf Golf-Basis enthüllt. Die Frontpartie der Allrad-Studie, "eine avantgardistische Schnittstelle zwischen den Sport- und Geländewagen von morgen", soll einen Ausblick auf den VW-SUV unterhalb des Touareg bieten. Der Bau des Concept A in Wolfsburg ab 2008 ist bereits beschlossene Sache. Nun darf man zwar nicht erwarten daß ein Serienauto exakt so aussieht wie die Conceptstudie, aber die Wolfsburger demonstrieren mit dem Concept A, dass sie sich auch optisch bewegen wollen. Das "Gesicht" soll VW zufolge wie das Spiegelbild eines Geparden wirken. Die Silhouette zeigt die Linien eines Coupés mit einer breiten C-Säule. Der Wolfsburger Automobilbauer VW stellt alles auf den Kopf. An 20 neuen Modellen wird derzeit gearbeitet. Die Publikumspremiere folgt Ende Februar auf dem Genfer Auto-Salon. Angetrieben wird der Concept A von einem neuartigen Twincharger (TSI) mit 110 kW (150 PS) Leistung.


Bild oben: Markenvorstand Wolfgang Bernhard stellte in Berlin schon mal den künftigen Geländewagen der Golfklasse vor

Wasser spritzte, Flammen züngelten und die Eiswände schmolzen still vor sich hin, als Wolfgang Bernhard mit dem Concept A auf die Bühne gefahren kam. "Das ist die erste Kostprobe, wie die Zukunft bei VW aussehen könnte", sagte der Markenvorstandschef der Marke Volkswagen.

Die Crossover-Studie soll nahezu alle Karosserie-Formen in sich vereinen

So versteht VW den Concept A als eine "Spaßmaschine" mit "hoher Alltagstauglichkeit", einen "Sportwagen mit Reisqualitäten" und ein "Coupé mit Kombi-Eigenschaften" - ein "Husaren-Stück der Designer".
Der Concept A zählt zu den so genannten Crossover-Modellen, die die Eigenschaften verschiedener Fahrzeugklassen zu mischen versuchen. In der VW-Studie erkennt man die SUV-Basis mit einem kräftigen Schuss Sportwagen und einer Prise Pick-up. So erinnert die lange Motorhaube und die niedrige Frontscheibe an einen Roadster, während sich die Tür im knackigen Heck zweigeteilt nach oben und unten öffnet. Das Gesicht der Studie trägt die bekannten VW-Züge - wenn auch leicht modifiziert. Die Tränensack-LED-Scheinwerfer sind schmaler gehalten und reichen weit in die Kotflügel hinein. Der Kühlergrill kommt in gebrüstetem Alu daher dessen Linien sich V-förmig in der Motorhaube fortführen. Schmale Nebelscheinwerfer in der tiefen Schürze flankieren das Geparden-Gesicht.

 

 



Am bereits beim Golf und Passat erkennbaren neuen VW-Gesicht feilen die wolfsburger munter weiter. Und es zeigt dass auch über unkonventionelle Lösungen wie etwa die gegenläufig öffnenden Türen der Studie nachgedacht wird. Und es zeigt sich dass auch ein VW durchaus verwegen und sportlich aussehend darf.




Interieur

Im Innenraum des 4,348 Meter langen, 1,854 Meter breiten und 1,551 Meter hohen Volkswagen mit dem Radstand von 2,602 Meter wird auf schalensitzen Platz für vier Peronen geboten. Unterkühlt und minimalistisch präsentiert sich das Interieur. Vor allem bei den Materialbezeichnungen betont VW buchstäblich den coolen Charakter des Concept A. Das Lackleder auf den Armaturen heißt "Black Reflection", die Metallflächen "Frozen Ice", der Sitzstoff "Antartica" und der Farbton der Teppiche "Icekristall". Motorisiert ist die Studie dagegen überraschend bodenständig. Das Cockpit wird von einem großen kreisrunden Multifunktionstacho dominiert, vor dem ein ergonomisch gestaltetes Dreispeichen-Lenkrad plaziert wurde. In der Mitte des Armaturenträgers versorgt ein weiterer Monitor den Fahrer mit Infos der Audio-, Klima- und Navigations-Systeme. Die Mittelkonsole beherbergt als eigenständiges Innenraumelement den Automatikwählhebel, mit dem der Fahrer die Kraft des 150 PS starken Twincharger (TSI) über sechs Fahrstufen an alle vier Räder verteilen kann.




Exterieur

Für das Cabrio-Feeling des SUV sorgt eine Softtop, das bis zur C-Säule geschwenkt werden kann. Das Fensterband ist schmal, die Blechflächen sind muskulös modelliert. Ein typisches Showcar eben. Das gilt auch für die 20-Zoll-Räder mit den 295er-Walzen. In der Serie werden die kleiner ausfallen und natürlich ein griffiges Profil haben. Für eine "multivariable Kofferraumsituation ist die zweiteilige Heckklappe verantwortlich. Vorteil: Der untere Teil kann während der Fahrt wie bei einem Pick-up offen bleiben und erlaubt den Transport langer und sperriger Gegenstände. Reichlich futuristisch sind die Wagenflanken, die auf eine B-Säule verzichten. Die hinteren Türen sind hinten angeschlagen. Obwohl es so etwas bei Rolls-Royce und im Mazda RX-8 in Serie gibt, ist dieses Türkonzept für ein Kompakt-SUV aufgrudnder notwendigen Torsionssteifigkeit extrem aussergewöhnlich und wird der Serie vermutlich zum Opfer fallen. "Glacier metallic" heißt zum der blau glimmende Lack, in den Glassplitterchen eingearbeitet sind. Diese Farbe wurde speziell für die Filmaufnahmen in Island abgestimmt. Näher an der Realität ist die Frontpartie. Sie ähnelt entfernt dem Wappengrill, wie ihn schon Golf GTI und der Passat tragen. Bei der Studie verzichten die Designer auf das dem SUV-Segment typischen Steilheckabschluss. Stattdessen mündet die coupé-hafte Silhouette in einem knackigen Heck mit schmalen Rückleuchten und einem flächigen Abschluss, der durch zwei verchromte Auspuffendrohre dominiert wird.


Twincharger-Motor aus dem GT

Angetrieben wird der Concept A von einem per Kompressor und Turbolader beatmeten Twincharger-Motor (TSI). Das 1,4-Liter-Aggregat kommt bereits jetzt im Golf GT zum Einsatz und wird im Concept A 150 PS liefern um maximalen Fahrspaß mit minimalem Verbrauch zu kombinieren.Die Kraft gelangt via Sechsgang-Getriebe und Allradantrieb 4Motion an die Räder. Alternativ kann die Studie auch mit TDI-Motoren inkl. Partikelfilter oder dem FSI-Turbo aus dem Golf GTI mit 200 PS bestückt werden.



Geländegängigkeit

Den Concept A zeichnen viel Bodenfreiheit, Hill Holder, Unterfahrschutz, Bergabfahrhilfe, aber kein Untersetzungsgetriebe wie bei seinem größeren Bruder Touareg aus. Das die neuste Geländewagenkreation aus wolfsburg sich auch im Gelände wohlfühlt, beweist der Böschungswinkel von immerhin 28 Grad.



Emotionalisierung der Marke Volkswagen könnte glücken

Die jetzt vorgestellte Volkswagen-Studie Concept A soll nach den Worten von Markenvorstand Wolfgang Bernhard eine Produktoffensive mit rund 20 neuen Modellen einleiten. Mit der Hälfte dieser Fahrzeuge will der Hersteller Neuland beschreiten und bisher nicht abgedeckte Klassen und Nischen besetzen. So wird der Concept A als sportliches SUV ab 2008 unterhalb des Touareg auf Kundenfang gehen. Der Concept A ist ein weiterer Schritt, den die Marke Volkswagen auf der Suche nach mehr Emotion beschreitet. Fahrzeuge wie das noch in diesem Jahr auf den Markt kommende Cabrio Eos oder auch der Cross Polo deuteten diesen Weg bereits an. Die neue Studie ist jedoch im Design viel konsequenter und könnte die Marke tatsächlich für neue Käuferschichten öffnen.
Doch bis es soweit ist, vergehen noch zwei Jahre. Seine Publikumspremiere feiert der Allrader bereits auf dem Genfer Automobilsalon (2. bis 12. März 2006).

Weitere Informationen unter: www.volkswagen.de





 


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