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Concept Cars
Diesel-Hybrid-Studie Citroen C-Cactus
Verbrauchsarmen Kombination von Diesel- und Elektromotor auf der IAA

 
  • 52 kW(70 PS) starker Dieselmotor plus Elektromotor mit 22 kW (30 PS)
  • Im Stadtverkehr ist ein ZEV-Modus (Zero Emission Vehicle) möglich
  • 3,4 Litern auf 100 Kilometer und CO2-Emissionen von 78 g/km
  • Höchstgeschwindigkeit bei 150 km/h abgeregelt
 



Bulliger Kompakt-Hybrid mit Dieselmotor


Citroen präsentiert auf der anstehenden IAA die umweltschonende Hybrid-Studie "C-Cactus". Angetrieben wird das Konzeptauto auf Basis des kompakten C4 von einer verbrauchsarmen Kombination von Diesel- und Elektromotor.

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A
uf die wesentlichen Werte konzentriert

Die innovativen konstruktiven Lösungen des C-Cactus sparen letztlich nicht nur Fertigungskosten, sondern reduzieren auch den Energie- und Materialverbrauch. Die Verringerung der Einzelteile wirkt sich in einer Gewichtsreduktion auf 1.306 kg aus. Dies entspricht einer Abspeckkur in Höhe von 15 Prozent gegenüber dem C4 Hybride HDi.
Die Designer haben das Concept-Car mit Löchern dekoriert. So wurden aus Sitzschalen oder Verkleidungen Blumen-, Pflanzen- und Schmetterlingsmotive ausgefräst.


Ornamente die Gewicht sparen

Es entstanden so hübsche Ornamente, die nebenbei sogar noch Gewicht sparen. Ferner entfiel das Armaturenbrett. Sämtliche dort untergebrachten Funktionen wurden auf der Mittelkonsole und der feststehenden Lenkradnabe zusammengefasst. Ein weiterer Touchscreen neben dem des MP3-Players findet sich auf der Mittelkonsole und bedient sowohl das Navigationssystem als auch den Bordcomputer. Diese Vorgehen erlaubt dennoch Einsparungen durch die Zusammenfassung zahlreicher Funktionen in einem Element. Die Mittelkonsole nimmt die Aktivlautsprecher der Audioanlage, den Getriebewählhebel und einen Touchscreen auf, mit dem der Bordcomputer, das Navigationssystem und die Klimaanlage bedient werden. Die Schalter für Blinker, Scheinwerfer, Scheibenwischer, Hupe und Geschwindigkeitsregler und -begrenzer befinden sich hingegen auf der feststehenden Lenkradnabe, ebenso wie der Tacho und die Kontroll- und Warnleuchten.

 
 

Ein weiteres Beispiel für vereinfachende Konstruktion ist die Verwendung des gleichen Bauteils für die Kühlermaske vorn mit Scheinwerfern und Doppelwinkel sowie den unteren Teil der Heckklappe. Diese verleihen dem C-Cactus nicht nur Charakter, sondern reduziert die Herstellungskosten über Skaleneffekte.

Einfachheit bestimmt auch die Gestaltung des Vorderwagens, dessen Außenhaut nur aus einer feststehenden Motorhaube mit integrierten Kotflügeln und einer Wartungsklappe besteht, durch die Ölstand, Scheibenwaschwasser etc. kontrolliert und aufgefüllt werden können.



Großzügiges Raumangebot

Für genügend komfortable Platzverhältnisse sorgt ein Raumangebot mit Abmessungen von 4,2 Metern Länge und 1,8 Meter Breite. Dies ermöglicht auch einen großen, variablen Kofferraum von 500 bis 1.100 Litern. Die Rückbank lässt sich auf einer Schiene in Längsrichtung verschieben und an die Vordersitze drücken. Die Bodenverkleidung ist starr mit der Rückbank verbunden und gleitet mit nach vorn, darunter liegt ein weiterer Boden. So entsteht eine fast ebene Ladefläche zum Transport sperriger Gegenstände.

 

HDi-Hybrid-Antriebsstrang

Mit auf Sparsamkeit bedachten kreativen Lösungen wurde der C-Cactus so preiswert in der Herstellung, dass er mit einem HDi-Hybrid-Antriebsstrang ausgestattet werden kann, ohne deshalb teurer zu werden als ein C4 in der Einstiegsversion. Um dieses Ergebnis zu erreichen, konzentriert sich die Ausstattung des C-Cactus auf das für das Wohlbefinden der Insassen Wesentliche und beschreitet neue Wege der Konzeption, damit Sparsamkeit und Umweltschonung ohne Einbußen an Komfort möglich werden. Angetrieben wird die Studie von einem 52 kW/70 PS starken Dieselmotor mit Partikelfilter sowie einem Elektromotor mit weiteren 22 kW/30 PS. Im Stadtverkehr ist ein reiner Elektroantrieb per ZEV-Modus (Zero Emission Vehicle) möglich. Der C-Cactus erreicht so laut Hersteller einen Verbrauch von 3,4 Litern auf 100 Kilometer und CO2-Emissionen von 78 g/km. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 150 km/h. Die Reifengröße des C-Cactus ist mit 205/45 R21 in der Breite moderat ausgefallen und zielt auf die Verringerung von Rollwiderstand und Stirnfläche ab.

Im Stadtverkehr ist ein ZEV-Modus (Zero Emission Vehicle) möglich, der einem reinen Elektroantrieb ohne Abgase und fast ohne Geräusch entspricht. Auf Stadtstrecken mit ihrem häufigen Wechsel zwischen Beschleunigung und Abbremsen spielt der Hybrid seinen Vorteil der Rückgewinnung der Bewegungsenergie ohnehin perfekt aus. Zu guter Letzt ist der Innenraum des C-Cactus außergewöhnlich hell und freundlich durch den Einbau eines verglasten Panoramadaches.

Akzente fernab des Mainstreams

Beim Exterieur setzt der bullige Kompakte auf Akzente fernab des Mainstreams. Die Türen bestehen aus unlackiertem, rostfreiem Stahlblech. Die Motorhaube ist fest verbaut, eine Wartungsklappe an der Vorderseite des Wagens ermöglicht die Kontrolle von Ölstand und Scheibenwasser. Für die Lüftung im Wagen sorgt eine serienmäßige Klimaanlage, weshalb auf versenkbare Seitenfenster verzichtet wurde. Lediglich ein einfaches Schiebefenster ist mit an Bord. Für einen lichtdurchfluteten Innenraum sorgt ein verglastes Panoramadach.


Bei einer Länge von 4,20 Metern und einer Breite von 1,80 Metern finden im Fahrzeug bis zu vier Personen Platz. Das Armaturenbrett ist entfallen, alle Bedienfunktionen sind auf der Mittelkonsole und auf der feststehenden Lenkradnabe angebracht. In die Türverkleidungen wurden Löcher in Form von Pflanzen und Schmetterlingen gestanzt, die den schallisolierenden grünen Wollfilz zwischen Außenhaut und Innenverkleidung sichtbar machen. Bei der Auskleidung wurden wiederverwertbare Materialien wie Kork oder recyceltes Leder verwendet. Die Sitze bestehen lediglich aus zwei Teilen, aus einem Formschaumpolster und einer festen Schale. Insgesamt wurde das Gewicht des Fahrzeugs gegenüber dem Serienfahrzeug mit Dieseltriebwerk um 15 Prozent auf 1 306 Kilogramm verringert.

Es muss eben nicht immer mehr sein. Durch den Verzicht auf die beschriebenen Details soll der Preis laut Hersteller für ein etwaigen Serien-Cactus auf dem Niveau der C4-Basisversion gehalten werden können. Das wäre rund 20 400 Euro. Wann und ob das Fahrzeug in Serie geht, ist allerdings noch noch völlig offen.


Weitere Informationen unter: www.citroen.de


 

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