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AutoNews
Seat Tribu:
Dreitüriges Kompakt-SUV als Zukunftsausblick

 
  • Seat-Chef Schmitt will neue Märkte erobern
  • Design stammt von früheren Lamborghini-Designer Luc Donckerwolke
  • Plattform soll der neue VW Tiguan liefern
  • Serie evtl. ab 2009
 




Laut Medienberichten könnte die auf der IAA vorgestellte bullige 4x4-Crossover-Studie Seat Tribu ab 2009 in Produktion gehen.

Neuausrichtung der Marke Seat

Über die Zukunft von Seat war in den letzten Jahren viel zu lesen. Zuletzt kam Unterstützung von VW und die Ankündigung eines leichten Imagewandels zu Lasten von Sportlichkeit und zu Gunsten von Alltags- und Familientauglichkeit. Seat-Chef Erich Schmitt kündigte bereits an, dass die spanische VW-Tochter seine Produktpalette um drei Modelle erweitern möchte. Neben dem SUV und dem Fahrzeug oberhalb des Toledos (Limousine und Kombi) will er auch einen Kleinstwagen anbieten.

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Tribu bedeutet soviel wie "Volksstamm"

Der neue Spanier hat alle Charakterzüge eines echten SUV: Tribu, dessen Name so viel bedeutet wie "Volksstamm", verbindet mit seiner muskulös gezeichneten Karosserie, den großen 20-Zoll-Rädern und der hohen Bodenfreiheit Geländetauglichkeit mit sportlichem Design. Seine Bodenfreiheit und der Allradantrieb sollen ihn zu einem Fahrzeug für jeden Untergrund machen.



Die Front wirkt mit schmalen Scheinwerfern und dreigeteiltem Kühlergrill agressiv und angriffslustig. Das Heck wird von der gläsernen Kofferraumklappe dominiert, die die gesamte Beleuchtungsgruppe birgt. Nur beim Betätigen von Bremse oder Blinker werden die Lichter sichtbar, die wie Stacheln in die transparente Klappe hineinragen. Die Plattform für das zweitürige Kompakt-SUV soll der neue VW Tiguan liefern, der im Herbst auf den deutschen Markt rollt.

4x4-Studie "Tribu" Erstlingswerk des neuen Seat-Designchefs Luc Donckerwolke

Niemand geringeres als der frühere Lamborghini-Designer Luc Donckerwolke hat den Tribu entworfen. Er hat bisher das Design bei Lamborghini geleitet und ist inzwischen innerhalb des VW-Konzerns an die Spitze der entsprechenden Abteilung bei Seat gewechselt. Die Studie gibt einen Ausblick auf das künftige Design der Marke Seat. Dass Donckerwolke vorher im Zeichen des Stiers unterwegs war, sieht man vor allem an den großen und eckigen Lufteinlässen in der Frontschürze und am insgesamt zackigen Schnitt. Knall gelb lackiert und ausgesprochen kantig erinnert der Tribu fraglos an die Supersportwagen aus Sant'Agata Bolognese. Unter das Blech kommen allerdings wahrscheinlich Vierzylinder-Motoren aus dem VW-Konzern zum Einsatz.






Motorsport-Anmutung im Innenraum


Im Innenraum bietet der Tribu vier Einzelsitze. Die vorderen Sportsitze sind mit integrierten Sicherheitsgurten ausgestattet. Die Raumtemperatur für Fahrer- und Beifahrer lässt sich getrennt regeln; Luftöffnungen an den Rückenlehnen sorgen auch hinten für optimales Klima.

Die Rücksitze können zur Vergrößerung der Ladekapazität umgeklappt werden. Die Mittelarmlehne zwischen den beiden Rücksitzen lässt sich auch als Getränkehalter nutzen und bietet zudem eine praktische Ablagebox.


Großes Glasdach


Schön gemacht ist das große Glasdach, das sich von den Scheibenwischern übergangslos bis zur Heckklappe spannt. Erwähnenswert sind im übrigen die unter der gläsernen Heckklappe verdeckt angeordneten Rückleuchten, die nur "in Aktion" sichtbar werden, die integrierte Dachreling mit optisch korrespondierendem Dachkantenspoiler-Pendant sowie die voll integrierten Auspuffendrohre. Das Heck wird von der gläsernen Kofferraumklappe dominiert, die die gesamte Beleuchtungsgruppe birgt. Nur beim Betätigen von Bremse oder Blinker werden die Lichter sichtbar, die wie Stacheln in die transparente Klappe hineinragen.


Im Interieur gibt es vier Einzelsitze, vorne mit integrierten Gurten. Gleich vier TFT-Monitore nebst zwei zusätzlicher Zifferblätter informieren den Fahrer. Drei Fahrprogramme namens "Urban", "Sport" und "Free-run" können per Knopfdruck gewählt werden.

Weitere Informationen unter: www.seat.de


 
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