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KurzTest
ADAC warnt vor Herbstgefahren
Vorsicht vor "Bauernglatteis" und Wildwechsel

  • ADAC gibt Tipps für den Herbst
  • Dichter Nebel, nasses Laub und erstes Glatteis
  • Wildtiere sind on Tour
  • Bauernglatteis durch landwirtschaftliche Fahrzeuge

 


Jetzt fängt mit dem Herbst eine gefähliche Jahreszeit an Foto: ADAC


Defensive Fahrweise und angepasstes Tempo erforderlich

Der Herbst birgt zusätzliche Gefahren und erfordert besondere Vorsicht von den Verkehrsteilnehmern. Hierzu hat der ADAC wertvolle Tipps zusammengestellt, um sicher durch diese gefährliche Jahreszeit zu kommen.

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Mit den sinkenden Temperaturen und der zunehmend nassen Witterung müssen Auto- und insbesondere Motorradfahrer mit wachsenden Gefahren rechnen. Früher einsetzende Dämmerung, vermehrter Wildwechsel, Aquaplaning, Nebel und erster Nachtfrost fordern erhöhte Aufmerksamkeit. Neben einer den Witterungsverhältnissen angepassten Fahrweise ist ein gut gewartetes Fahrzeug oberstes Gebot. Selbst an Winterreifen sollte jetzt schon gedacht werden.

Grundsätzlich gilt: Vorausschauend fahren und die Geschwindigkeit den Straßen- und Sichtverhältnissen anpassen.

Genug Sicherheitsabstand halten

Mit der Faustregel "Sichtweite ist gleich Sicherheitsabstand" lassen sich viele Unfälle vermeiden. Liegt die Sicht unter 50 Meter, sollte auch der Tacho nicht mehr als 50 km/h anzeigen. Als Orientierungshilfe dienen die Leitpfosten am Straßenrand. Sie sind auf Bundesstraßen und Autobahnen im Abstand von 50 Meter aufgestellt. Gleichzeitig bedeutet eine Sicht unter 50 Meter: Nebelschlussleuchte einschalten. Haben sich die Sichtverhältnisse wieder gebessert, muss sie jedoch wieder ausgeschaltet werden, um den Nachfolgeverkehr nicht unnötig zu blenden.

Frühzeitig Winterreifen aufziehen

Feuchte Witterungsverhältnisse, die im Einzelfall auch zu Glatteis führen können, lassen bereits an Winterreifen denken. Der Reifenwechsel sollte bis Mitte November vollzogen sein, denn spätestens dann ist mit Schneefällen und Raureif zu rechnen. Die Lamellenkanten der Winterreifen bieten bei solchen Bedingungen besseren Grip. Bei gebrauchten Winterreifen ist zudem zu beachten: Mit weniger als vier Millimetern Profiltiefe sollte nicht in den Winter gestartet werden. Darüber hinaus ist derzeit auf den Straßen mit Verunreinigungen durch landwirtschaftliche Fahrzeuge zu rechnen. Das so genannte "Bauernglatteis" macht eine defensive Fahrweise mit gedrosseltem Tempo nötig.


Weitere Informationen unter: www.adac.de

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