AutoNews
Nissan
stellt auf der Los Angeles Auto Show die dritte Generation
seines Stadtwagens Cube vor
2009 kommt der
Cube 3 auch nach Deutschland
- Nissan Cube geniesst
in Japan längst einen Kultstatus
- Neue Katalysatortechnik
reduziert den Einsatz von Edelmetallen
- 75 Prozent weniger
Stickoxide und Nichtmethan-Kohlenwasserstoffe
- Einsatz auch in Modellen
von Renault
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Cube 3 mit innovativer Abgasreinigung
Nissan stellt auf der Los Angeles Auto Show die dritte Generation
seines Stadtwagens Cube vor, der 2009 erstmals auch in Deutschland
angeboten werden soll. Das Modell ist mit einer neuen Katalysatortechnik
ausgerüstet, mit dem der japanische Hersteller den
Einsatz von Edelmetallen um die Hälfte reduziert. Als
Teil des aktuellen Umweltschutzplans Nissan Green Program
2010 erforscht und entwickelt das japanische Unternehmen
neue Technologien für den Einsatz in Produkten und
Dienstleistungen. Das oberste Ziel ist dabei die Reduktion
umweltschädlicher Industrie- und Automobilabgase inklusiver
eine Verringerung des Kohlendioxidausstoßes.
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Platin und Rhodium sind
sehr seltene Metalle
Platin und Rhodium sind sehr seltene Metalle, die vornehmlich
in der globalen Automobilindustrie benötigt werden.
50 bzw. 80 Prozent dieser weltweit knappen Rohstoffe fließen
in den Fahrzeugbau, den Löwenanteil findet man in Katalysatoren.
Aufgrund ihrer chemischen Wirkungsweise reinigen diese Edelmetalle
das Abgas von umweltschädlichen Verbrennungsschadstoffen
wie Stickoxiden, Kohlenwasserstoffen und Kohlenstoffmonoxid.
Bei der Katalyse reagieren diese zu ungiftigem Kohlenstoffdioxid,
Wasser und Stickstoff. Dieser Vorgang findet an der Oberfläche
der Edelmetalle statt.
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Bilder
der Concept-Studie der dritten Generation des Cube
Vermeidung der Clusterbildung
im Kat
In konventionellen Katalysatoren führen jedoch hohe
Abgastemperaturen zur so genannten Clusterbildung. Unter
der Hitzeeinwirkung verbinden sich die Edelmetalle zu größeren
Strukturen. Die Folge: Unter der Hitzeeinwirkung verbinden
sich die Edelmetalle zu größeren Strukturen,
wodurch die Reinigungsleistung nachlässt. Um diesen
Effekt auszugleichen, wurde bisher der Anteil an Edelmetallen
im Katalysator erhöht - eine zwar einfache, aber teure
und ressourcenintensive Maßnahme. Um diesen negativen
Effekt auszugleichen, wurde bisher der Anteil an Edelmetallen
im Katalysator erhöht - eine simple, aber teure und
ressourcenintensive Maßnahme.
Lösung rein physikalisch
Die Nissan-Technik dagegen verhindert die Clusterbildung.
Die auf einem Träger aus Cerium-Oxid aufgetragenen
Edelmetalle sind hier von einem Trennmaterial umgeben. Auch
unter extremer Hitze blockiert das neue Material die Anhäufung
der katalytischen Metalle. Mit weniger Materialeinsatz bleibt
die Gesamtoberfläche damit groß und die Abgasreinigung
effizient. Masanori Nakamura, Manager im Nissan Forschungszentrum,
erklärt: "Unsere Ingenieure haben sich der Problematik
dabei nicht mit chemischen Mitteln genähert. Der Durchbruch
gelang ihnen mit einer rein physikalischen Herangehensweise."
Auch unter extremer
Hitze blockiert das neue Material die Anhäufung der
katalytischen Metalle. Gleichzeitig steigt die Effizienz
deutlich, sodass auch mit halb soviel Edelmetall 75 Prozent
weniger Stickoxide (NOx) und Nichtmethan-Kohlenwasserstoffe
(NMHC) emittiert werden.
Die neue Katalysator-Generation
soll auch Nissans Allianzpartner Renault zur Verfügung
stehen.

Weitere Informationen unter:
www.nissan.de
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