AutoNews
Start frei
für Opel-Brennstoffzellen-Fahrzeugflotte in Berlin
Flotte aus 100 Opel Hydrogen4 werden einem grossen Alltagstest
unterzogen
- Ziel: Nachhaltige
Mobilität mit null Emissionen
- Groß angelegten
Alltagstest
- Bislang größten
Feldversuchs von Konzernmutter General Motors
- Versuchsflotte umfasst
100 Fahrzeuge des Opel Hydrogen4
- HydroGen4 startet
und läuft auch bei Temperaturen unter null
Grad Celsius
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Das
Testfahrzeug Hydrogen4 basiert auf dem amerikanischen Chervrolet
Equinox
Neun Firmen nehmen in Berlin an weltweitem GM-Testprogramm
für null Emissionen teil
Neun Firmen und Organisationen
werden die Ersten sein, die die Null-Emissions-Fahrzeuge
HydroGen4 von Opel im Großraum Berlin im Rahmen eines
Alttagstest prüfen werden. Dies sind der ADAC, Allianz,
Axel Springer, Coca-Cola, Hilton, Linde, Schindler, Total
und Veolia.
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Dieser praxisorientierte Test
auf der Straße erfolgt im Rahmen der Clean Energy
Partnership (CEP), einem vom Bundesministerium für
Verkehr, Bau und Stadtentwickelung geförderten Projekt
zur Demonstration der Alltagstauglichkeit von Wasserstoff
als Kraftstoff für den Straßenverkehr.
Groß angelegten Alltagstest
mit Brennstoffzellenfahrzeugen
Der Alltagstest ist Teil des bislang größten
Feldversuchs von Konzernmutter General Motors mit Wasserstoffantrieb.
Das Testfahrzeug Hydrogen4 basiert auf dem amerikanischen
Chervrolet Equinox. Weltweit kommen über 100 Autos
dieses Typs zum Einsatz. In der Vergangenheit diente Opel
häufig der Zafira als Versuchsträger.
GM Technologie-Strategie
hin zur weiteren Elektrifizierung
Als fester Bestandteil der GM Technologie-Strategie hin
zur weiteren Elektrifizierung des Fahrzeugs ist das GM-Brennstoffzellen-Fahrzeug
der vierten Generation das Ergebnis von zehn Jahren Entwicklung
im Bereich Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie.
Im Vergleich zum Vorgänger macht der HydroGen4 deutliche
Fortschritte in Sachen Alltagsnutzen, Fahrleistungen und
Dauerhaltbarkeit. Weltweit kommen über 100 Autos dieses
Typs im Rahmen des Project Driveway von General
Motors in den USA, Japan, Korea, China und Deutschland zum
Einsatz. In Amerika haben sich mehr als 100.000 Fahrer für
die Teilnahme am Markerprobungsprogram beworben. Bis heute
hatten 3.400 Menschen die Gelegenheit, das Auto zu fahren.
Darunter 30 Familien, bei denen das Fahrzeug für 2-3
Monate im normalen Alltag zum Einsatz kam. Insgesamt wurde
mit der Fahrzeugflotte bereits eine Strecke von fast 700.000
km zurückgelegt.
Die Erfahrungen aus diesem
Projekt liefern den GM-Ingenieuren nicht nur essenzielle
Validierungsdaten, sondern auch wertvolle Einblicke in das
Nutzungsverhalten und das Fahrerlebnis künftiger Kunden.
Die Brennstoffzellen-Autos sind mit einem Funk-Übertragungssystem
ausgerüstet, mit dem Fahrzeugdaten zur Unterstützung
der GM-Techniker auf zentrale Server übertragen werden.
Den Service für die Berliner Flotte übernimmt
ein normaler Opel-Händler, der technisch und personell
für die Wartung von Brennstoffzellen-Fahrzeugen gerüstet
ist.
Aus dem Auspuff kommt dann
nur noch Wasser in Form von Dampf
Der Brennstoffzellen-Stapel (Stack) des Hydrogen4 besteht
aus 440 in Reihe geschalteten Zellen, in denen Wasserstoff
mit Sauerstoff aus der Luft reagiert. Der elektrochemische
Prozess erzeugt Strom ohne Verbrennung. Aus dem Auspuff
kommt dann nur noch Wasser in Form von Dampf. Die vom Stack
erzeugte Energie treibt einen 73 kW (100 PS) starken Elektromotor
an. Damit beschleunigt der Hydrogen4 in zwölf Sekunden
von null auf 100 km/h und erreicht 160 km/h Höchstgschwindigkeit.
Das Brennstoffzellen-Fahrzeug
ist mit einer 1,8 kWh starken Puffer-Batterie ausgestattet,
um elektrische Lastspitzen abzudecken und die aus dem regenerativen
Bremssystem gewonnene Energie zu speichern. Die drei Hochdrucktanks
aus Kohlefaserverbundwerkstoff können bei einem Druck
von 700 bar 4,2 Kilogramm Wasserstoff aufnehmen. Damit ist
eine Reichweite von bis zu 320 Kilometern möglich.

Drei
Hochdrucktanks aus Kohlefaserverbundwerkstoff können
insgesamt 4,2 Kilogramm Wasserstoff aufnehmen
Auch unter null Grad Celsius
Der HydroGen4 startet und läuft ohne Probleme auch
bei Temperaturen unter null Grad Celsius - ein erheblicher
Fortschritt zu seinem Vorgänger und entscheidender
Vorteil im Alltag. Er verfügt über spezielle Sicherheitsfeatures
für das Wasserstoff-System und bietet so die Sicherheit
eines ganz normalen Serienfahrzeugs.
Weitere Informationen unter:
www.opel.de
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