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AutoNews
Neuer Renault Mégane ordentlich glattgebügelt
Angriff auf die Golfklasse mit neuem Design und Downsizing-Motoren

 
  • Radikaler Designwechsel
  • Marktstart im November mit der fünftürigen Schräghecklimousine
  • Downsizing-Motoren
  • Kombination aus sportlicher Dynamik und Komfort
 


Bereits im November dieses Jahres wird der Mégane als fünftürige Schräghecklimousine in Deutschland auf den Markt kommen


Der neue Mégane kommt ohne Kanten: Ordentlich glattgebügelt

Der auf dem Pariser Autosalon (4. bis 19. Oktober 2008) vorgestellte Renault Mégane kommt in zwei Motorisierungs-Varianten auf den Markt. Beide Varianten belasten die Umwelt mit jeweils nur maximal 120 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer.


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Erste Bilder schon seit Tagen im Netz

Die Bilder waren schon vor einer Weile im Internet durchgesickert. Nun gibt Renault offiziell alle Deatils und Daten zum neuen Mégane bekannt. Um es kurz zu machen: Renault wagt mit dem neuen Mégane einen radikalen Schnitt und eEs wird mit der dritten Generation einen radikalen Designwechsel geben. Der Mégane Fünftürer wächst gegenüber seinem Vorgänger um zehn Zentimeter auf 4,30 Meter. Das neue Design wird geprägt durch kurze Überhänge, eine ansteigende Fensterlinie und die stark geneigte Heckscheibe. Ähnlichkeit mit dem großen Bruder Laguna lässt sich nicht verleugnen, Charakteristisches Kennzeichen der Frontpartie ist die bogenförmige Profilkante, die sich von den A-Säulen über die Motorhaube bis zum zentral platzierten Renault Markenlogo schwingt. Die Scheinwerfer verlängern optisch die Kühlluftöffnungen in der Frontschürze. Das Heck wurde gänzlich neue gestaltet und polarisiert ähnlich wie des Vorgängers.

Im Kofferraum steht ein Volumen von 405 Litern zur Verfügung. Dank der im Verhältnis 60:40 umklappbaren Rückbank lässt sich der Stauraum erweitern. Zusätzlich verfügt der Mégane über Staufächer im Fahrzeugboden. Die Dachlinie des neuen Mégane wirkt niedrig, besonders auffällig ist die stark geneigte Heckscheibe. Zu kurzen Überhängen und langem Radstand kommt eine 1,55 Meter breite Spur. Trotz gewachsener Größe ist der fünftürige Mégane durchschnittlich acht Kilogramm leichter als sein Vorgänger. Die Renault Entwickler erreichten die Gewichtsersparnis ohne Einbußen bei der passiven und aktiven Sicherheit. Bei der aktiven Sicherheit ist der neue Mégane bestens aufgestellt. Die Basis hierfür bildet die standfeste Bremsanlage und das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP.

Trotz gewachsener Größe ist der fünftürige Mégane durchschnittlich acht Kilogramm leichter als sein Vorgänger. Renault wird bis 2010 insgesamt sechs Karosserievarianten des Mégane auf den Markt bringen und investiert dazu 1,8 Milliarden Euro.


Golf-Gegner tritt mit Downsizing-Motoren an

Basis-Benziner im neuen Mégane ist das Triebwerk 1.6 16V mit 74 kW (100 PS) oder 81 kW (110 PS). Im Februar 2009 wird eine Variante des 1.6 16V folgen, die auf den Betrieb mit dem Biokraftstoff Ethanol 85 optimiert wurde. Ein paar Monate später kommt dann noch ein 1,4-Liter-Turbo-Benziner mit Turbolader hinzu.. Dieser Motor ist Ergebnis des Downsizing-Konzepts bei Renault. Er leistet mit 96 kW (130 PS) so viel wie ein 1,8-Liter-Aggregat und bietet mit 190 Newtonmetern soviel Drehmoment wie eine 2,0-Liter-Maschine. Der Verbrauch soll günstiger liegen als bei den 1,6-Liter-Motoren. Aus Kostengründen verzichtet Renault jedoch auf eine Benzindirekteinspritzung.

Als Selbstzünder kommt im Mégane zunächst ein 1,5-Liter-Triebwerk mit 66kW (90PS) oder ab Januar 2009 78kW (106 PS) zum Einsatz. Zudem steht der überarbeitete 1,9-Liter-Selbstzünder mit 96kW (130 PS) zur Verfügung. Ab April ist dann der 2,0-Liter-Top-Diesel mit 160 PS zu haben. Beide 1.5-dCi-Triebwerke stoßen im neuen Mégane maximal 120 Gramm CO2 pro Kilometer aus, der 1.9 dCi entläßt 135 Gramm Kohlendioxyd pro Kilometer in die Umwelt. Zum niedrigen Verbrauch und den geringen Schadstoffemissionen tragen auch die gute Aerodynamik und das niedrige Gewicht bei. Der Fünftürer ist durchschnittlich acht Kilogramm leichter als das Vorgängermodell. Außerdem arbeitet Renault an einem System zur Minderung der schädlichen Stickoxide (NOx) bei Dieselmotoren, das zunächst im Espace mit einem 2,0-Liter-Selbstzünder zum Einsatz kommt, später aber auch in anderen Modellen für eine effiziente Abgasreinigung sorgen soll. Um den Kohlendioxyd-Flottenausstoß weiter zu senken, arbeitet Renault außerdem gemeinsam mit Nissan an der Entwicklung eines Elektrofahrzeugs.

Das kleine Aggregat leistet laut Renault mit 130 PS soviel wie ein herkömmlicher 1,8-Liter-Motor und liegt mit einem maximalen Drehmoment von 190 Newtonmeter im Bereich von 2,0-Liter-Maschinen – CO2-Emissionen und Verbrauch sollen trotzdem unter dem eines 1,6-Liter-Aggregats liegen.

Interieur hochwertiger

Im Fahrzeuginneren wurde vom Design und den Materialien her aufgewertet. Die Käufer haben die Wahl zwischen einem hellen einem dunklen Intereur mit sportlichem Charakter. Alle Anzeigen und Bedienelemente liegen gut im Blickfeld und in Griffweite. Zum Langstreckenkomfort trägt auch die serienmäßige Klimaanlage bei.

Das optionale Multimedia-Navi erkennt Sprachbefehle und bietet eine Bluetooth-freisprecheinrichtung. Ab 2009 ist für den Mégane ein Modul erhältlich, mit welchem sich iPods und USB-Sticks an das Entertainment-System anschließen lassen.

Hochwertige Ausstattungsdetails

Zusätzlich steigert eine Reihe hochwertiger Details aus höheren Wagenklassen den Komfort. Hierzu zählt das schlüssellose Zugangssystem "Keycard Handsfree" der jüngsten Entwicklungsstufe. Es öffnet nicht nur die Tür automatisch, wenn sich der Fahrer nähert und den Griff berührt, sondern verriegelt die Tür auch wieder selbsttätig, wenn der Fahrer aussteigt und sich entfernt. Alternativ lässt sich der Mégane per Knopfdruck an der Fahrertür abschließen. Mit einem zusätzlichen Knopf an der Chipkarte lassen sich die Scheinwerfer aktivieren, so dass der Fahrer den Mégane auch bei Dunkelheit problemlos lokalisieren kann.

Diverse Ableger kommen noch

Schon kurz nach dem Fünftürer (Anfang 2009) soll ein Coupé folgen. Natürlich werden auch die Van-Ableger Scénic und dessen lange Variante Grand Scénic folgen. Auch ein Kombi (Grandtour), ein Cabrio sowie eine echte Sportvariante befinden sich in der Entwicklung.

Renault wird bis 2010 insgesamt sechs Karosserievarianten des Mégane auf den Markt bringen und investiert dazu 1,8 Milliarden Euro. Die Produktion erfolgt im französischen Douai und im spanischen Palencia, wobei der Fünftürer exklusiv in Palencia gefertigt wird.

Bereits im November dieses Jahres wird der Mégane als fünftürige Schräghecklimousine in Deutschland auf den Markt kommen. Die Mégane-Familie soll bis 2010 auf sechs Modelle anwachsen.

 

Weitere Informationen unter: www.renault.de


 

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