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AutoNews
Volvo S60 Concept gewährt Ausblick
Studie feiert Premiere in Detroit - Vorgeschmack auf das kommende Serienmodell

  • Weltpremiere für Volvo S60 Concept
  • Vorstellung auf der Detroit Motorshow im Januar 2009
  • 1,6-Liter-Benziner mit Turboaufladung und 180 PS
  • Nur 5,0 Litern Verbrauch sowie CO2-Wert von 119g/km

 


Volvo S60 Concept: Skandinavisches Design gepaart mit vielen Innovationen

Konzeptauto skizziert die neue Volvo-Mittelklasse

Kurz vor dem Jahresende 2008 gibt die Volvo einen Vorgeschmack auf die automobile Zukunft der Schweden: Die Fiord-Tochter veröffentlicht jetzt die ersten Bilder und Informationen des Volvo S60 Concept, der seine Weltpremiere im Januar 2009 auf der Detroit Motorshow (17. bis 25. Januar 2009) feiert. Nach exakt zehn Jahren Bauzeit, wird Volvo die nächste Generation der Mittelklasse-Limousine S60 einführen.

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Neue Motorentechnologie zur Reduzierung der CO2-Emissionen

Das Serienfahrzeug Volvo S60 kommt 2010 auf den Markt. Die Konzeptstudie vermittelt einen spannungsgeladenen Eindruck und liefert erste Impressionen für den komplett neu entwickelten Volvo S60, dessen Markteinführung für das Jahr 2010 vorgesehen ist. Der Volvo S60 Concept wartet mit einem komplett neuen und innovativen Sicherheitssystem auf. Die Schweden legen weiterhin großen Wert auf ihre Ausnahmestellung auf dem Gebiet der automobilen Sicherheit. Im Volvo S60 Concept wird erstmals ein Kollisionswarnsystem zum Fußgängerschutz vorgestellt, das helfen kann, den Zusammenprall mit einem Fußgänger zu verhindern. In punkto Umweltverträglichkeit präsentiert der schwedische Hersteller mit dem S60 Concept eine neue Motorentechnologie, mit deren Hilfe der Verbrauch sowie CO2-Emissionen um rund 20 Prozent gesenkt werden könne. Der im Volvo S60 Concept eingesetzte Vierzylinder-Benziner mit 1,6 Litern Hubraum bringt es auf 180 PS (132 kW) und begnügt sich mit 5,0 Litern auf 100 Kilometer, was einem CO2-Wert von 119 Gramm pro Kilometer entspricht.

 


Neues schwedisches Design in Vollendung


Ein neues Designkapitel

Die aufregende Formgebung des neuen Volvo S60 markiert auch ein neues Designkapitel des schwedischen Automobilherstellers.
Die Frontpartie des Volvo S60 Concept wird geprägt durch das vergrößerte Markenlogo im trapezförmigen Kühlergrill. Der Volvo Schriftzug in 3D-Optik ist in einen beleuchteten Träger eingelassen, und strukturierte, horizontale Lamellen prägen die raffinierte Formgebung des Frontgrills. Markante Leuchteinheiten unterstreichen die skulpturartige Gestaltung der vorderen Stoßfänger, während die Formgebung der Scheinwerfer für einen fließenden Übergang zur V-förmigen Motorhaube sorgt.

Eine doppelte Welle und gleitende Türen

Die Seitenansicht des Volvo S60 Concept wird durch die coupéartige Dachlinie und die schlanke Fensterflächengrafik geprägt. Die neu gestaltete Schulterpartie verläuft in Form einer sanften doppelten Welle. Sie zieht sich von den Scheinwerfern bis zum Heck. Ein besonderes Highlight sind die Türen: Sie öffnen sich auf Knopfdruck und gleiten dabei parallel zur Fahrzeugseite bis zu den Hinterrädern. Da das Konzeptfahrzeug ohne B-Säule zwischen Vorder- und Rücksitzen auskommt, sorgt die Konfiguration der Türen für einen äußerst komfortablen Ein- und Ausstieg. Ein weiteres markantes Designelement sind die 20-Zoll-Räder mit sieben Speichen, die mit Niederquerschnittreifen bestückt sind. Die bronzefarbenen Bremssättel harmonieren mit der Außenlackierung und unterstreichen den muskulären und sportlichen Look.

Übersichtlich und einfach: Interieur zeigt neue Lösungen beim Innenraumdesign

Bei der Gestaltung des Innenraums geht der schwedische Premiumhersteller neue Wege. Das Interieur des Volvo S60 Concept präsentiert visionäre Designansätze. Das Interieur für den Volvo S60 Concept bietet vielen neue Detaillösungen. In der Summe sollen sie für eine neue Interpretation des skandinavischen Designs stehen. In der Mitte des Innenraums präsentiert sich eine scheinbar frei schwebende Mittelkonsole aus purem Kristallglas - handgefertigt in der schwedischen Glasmanufaktur Orrefors - die sich in einer sanften Welle von der Armaturentafel bis zu den Rücksitzen erstreckt. Das Cockpit ist ganz auf Übersichtlichkeit und einfache Bedienung ausgelegt. Dazu zählen logische Anzeigen, leicht erreichbare Bedienelemente sowie die High-Tech Assistenzsysteme zur Überwachung des umgebenden Verkehrs, die den Fahrer in einer Gefahrensituation warnen. Die Geschwindigkeitsanzeige ist in Form einer dreidimensionalen Glasspirale gestaltet. Das Kombi-Instrument ist in mehreren Lagen aufgebaut, zwischen denen sich Luftöffnungen verbergen. Dadurch wird die Frischluftströmung im Innenraum optimiert. Umgeben ist die Armatureneinheit von einem kupferfarbenen Rahmen, der perfekt mit der Außenlackierung des Konzeptfahrzeugs harmoniert.


Exklusive Ledersitze

Die faszinierende Vorstellung scheinbar freischwebender Elemente wird auch bei den exklusiven Ledersitzen aufgenommen. Die schlanken, leicht konturierten Sitze aus feinem weichen Leder sind mit dem unteren Teil der Mittelkonsole so geschickt verbunden, das auch hier der Eindruck vermittelt wird, die Sitze würden den Boden nicht berühren. Sicherheitsgurt und Armlehne sind in den Sitz intergriert.

Innovativer Fußgängerschutz

Der neue Volvo S60 wird mit einer weltweit einzigartigen Technologie zum Fußgängerschutz ausgestattet. Das neue Kollisions-Warnsystem mit automatischer Notbremsfunktion basiert auf einer innovativen Radartechnik. Es verfügt über ein großes Beobachtungsspektrum, das auch auch Fußgänger im Bereich des Fahrzeugs wahrnimmt. Zum System gehören außerdem eine Kamera, die am inneren Rückspiegel befestigt ist, sowie eine zentrale Kontrolleinheit. Das Radarsystem erkennt Objekte und misst die Entfernung zu ihnen, während die Kamera erkennt, ob es sich um eine Person oder ein Fahrzeug handelt.

Unfallvermeidung bis zu 20 km/h

Die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs ist bei der Kollision mit einem Fußgänger von entscheidender Bedeutung. Daher trägt die Reduzierung des Tempos entscheidend dazu bei, das Verletzungsrisiko deutlich zu verringern. Wenn die Aufprallgeschwindigkeit beispielsweise von 50 km/h auf 30 km/h gesenkt wird, steigt die Überlebenschance für den Fußgänger signifikant. Welche Bedeutung der Fußgängerschutz hat, zeigt die aktuelle Verkehrsstatistik in der EU. Je nach Land werden zwischen 10 und 25 Prozent der Fußgänger bei einem Verkehrsunfall getötet. Im Jahr 2007 starben n den Hauptstädten der EU 1.560 Personen bei Verkehrsunfällen, 43 Prozent davon waren Fußgänger.

Das System ist so programmiert, dass es auch auf stillstehende Fahrzeuge reagiert und auf solche, die sich in die gleiche Richtung bewegen. Die automatische Notbremsfunktion wird nur dann aktiviert, wenn eine unmittelbare Unfallgefahr droht. In einem solchen Fall kann eine Kollision vollständig verhindert werden, wenn die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen beiden Fahrzeugen unterhalb von 20 km/h liegt.

Optische Warnung im Head-up-Display der Windschutzscheibe

Wenn ein Zusammenstoß droht, ertönt für den Fahrer zunächst ein Warnton. Zugleich wird er durch ein optisches Signal im Head-up-Display der Windschutzscheibe alarmiert. Reagiert der Fahrer nicht und ein Unfall steht unmittelbar bevor, wird das Fahrzeug mit voller Bremskraft zum Stillstand gebracht. Voraussetzung für die Aktivierung dieser Notbremsung ist, dass das entsprechende Objekt sowohl vom Radarsystem als auch von der Kamera erkannt wird.

Aktives Geschwindigkeits- und Abstandsregelungssystem (ACC) optimiert
Darüber hinaus wurde das aktive Geschwindigkeits- und Abstandsregelungssystem (ACC) von Volvo weiter optimiert, das jetzt auch mit einem Kolonnen-Assistenten ausgestattet ist. ACC sorgt dafür, dass der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug immer konstant bleibt. Diese Funktion steht jetzt auch bei Geschwindigkeiten unterhalb von 30 km/h zur Verfügung. Dadurch wird die Sicherheit bei langsamen Fahrten in einer Kolonne mit vielen Starts und Stopps weiter erhöht.

Neue Motorentechnologie zur Reduzierung der CO2-Emissionen

Im Volvo S60 Concept wird erstmals das neue GTDi-Triebwerk (Gasoline Turbocharged Direct Injection) vorgestellt. Der Vierzylinder-Benzinmotor mit 1.6 Litern Hubraum verfügt über eine Leistung von 180 PS (132 kW). Die neue Motorentechnik ermöglicht zusammen mit anderen technischen Maßnahmen eine Reduzierung der CO2-Emissionen auf 119 g/km (5,0 Liter auf 100 Kilometer). Die neue Motorentechnik hat bereits Serienreife erlangt. Das Vierzylindertriebwerk kommt bereits in der zweiten Jahreshälfte 2009 in anderen Modellen der Marke, etwa dem Volvo XC60 zum Einsatz

Weitere Maßnahmen zur Reduzierung von CO2-Emissionen

Des Weiteren wurden beim Volvo S60 Concept zusätzliche technische Lösungen zur Reduzierung der CO2-Emissionen auf 119 g/km realisiert:

 
  • Optimierte Verbrennung: Die Brennkammer wurde so gestaltet, dass sich um die Zündkerze ein Kraftstoff-/Luftgemisch bildet, das von reiner Luft umgeben ist. Dadurch kann der Motor mit einem Luftüberschuss arbeiten, was zur Verbrauchsreduzierung beiträgt.
  • Start-Stopp-Funktion: Diese Funktion schaltet den Motor bei Stillstand des Fahrzeugs automatisch ab.
  • Powershift-Getriebe: Hier arbeiten zwei Getriebe parallel, wobei jedes von einer eigenen Kupplung gesteuert wird. Dadurch gibt es keine Zugkraftunterbrechung, und alle Gangwechsel erfolgen unmittelbar, was eine höhere Effektivität zur Folge hat.
  • EPAS (Electric Power Assist Steering): Bei dieser elektrischen Servolenkung wurde die herkömmliche Hydraulikpumpe durch einen Elektromotor ersetzt, der direkt mit der Zahnstange verbunden ist.
  • "DRIVe"-Modus: Hier hat der Fahrer die Möglichkeit, durch entsprechende Einstellungen den Verbrauch gezielt zu senken. Dies erfolgt durch die Funktionsbegrenzung verschiedener elektrischer oder mechanischer Systeme wie Klimatisierung, Cruise Control oder den Einstellungen für die automatische Gangwechsel-Steuerung.
  • Kühlergrill-Verschluss: Im Kühlergrill befindet sich ein windabweisender Einsatz der geschlossen werden kann, um den Luftwiderstand zu reduzieren, wenn weniger Luft zur Kühlung benötigt wird.
 

Zu den weiteren Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen und Kraftstoffverbrauch zählen Verkleidungen am Unterboden des Fahrzeugs sowie der Einsatz besonders leichter Materialien im Bereich der Karosserie.

Die Stufenhecklimousine soll ab 2010 in der Serienversion auf den Markt kommen.

Weitere Informationen unter:
www.volvo.de


 


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