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Fahrbericht Fiat 500 Pur-O2 1.2 8V
Ein sparsamer kleiner Italiener mit viel Schick und Charme

  • 1.2 8V mit 51 KW (69PS)
  • Mit Spartechnologie
  • Der 500 Pur-O2 basiert auf der Ausstattung Lounge
  • Zu Preisen ab 13.000 Euro
   



Fiat reanimiert den Fiat 500 neu. Die Optik ist von damals, aber die Technik ist auf dem neusten Stand der Technik

Lifestyleflitzer mit Kultcharakter
und Spritspar-Technologie

Der kultverdächtige Kleinstwagen Fiat 500 ist ein Life-Style-Flitzer, der vor allem auf optische Reize setzt. Der neue Cinquecento in der Eco-Version "Pur O2" im ausführlichen Fahrbericht. Pur-O2 ist Fiats neue, modellübergreifende Initiative zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs. Mit Stop-und-Start-Automatik und interaktivem Spritspar-Programm kämpft der kleine 500 gegen hohen Verbrauch und damit verbundene CO2-Emissionen.
Im Vergleich mit dem Basismodell soll der "Pur O2" 0,3 Liter Benzin pro 100 Kilometer weniger schlucken.


 




Lifestyleflitzer mit Kultcharakter

Das bewährte Erfolgsrezept ist bereits vom Mini und New Beetle bekannt: Als Retro-Basis dient ein beliebtes Auto der 50er und 60er Jahre mit Kultcharakter. Diese Design-Elemente verbaut um modernste Technik. Der Erfolg stellt sich dann fast von alleine ein. So auch beim Fiat 500. Die Optik ist von damals, aber die Technik ist neu. Entstanden ist ein äußerst trendiger Kleinwagen, zu einem sehr wettbewerbsfähigen Preis.

 

Fiat 500: Hübscher italienischer Mini mit viel Tradition und neuester Spartechnologie


Mit 3,55 Meter Länge kam der Fiat 500 vor anderthalb Jahren als Dreitürer auf den Markt. Und der Erfolg gibt den Italienern recht. Zwar setzt auch er wie der Mini und Beetle mehr auf optische Reize als auf Alltagsnutzen. Trotzdem waren wir in unserem nachfolgenden Autotest auch von den praktischen Seiten des kleinen Italiener begeistert.


Niedlichkeitsfaktor

Von vorn wirkt beim Fiat 500 ein sehr charmant lächelnder Niedlichkeits-Bonus.Machen wir usj nichts vor: Der Gesichtsausdruck weckt mit seinen Kulleraugen-Scheinwerfern weckt in jedem von uns sofort das Kindchen-Schema. Durch die abgerundete Front mit den runden Scheinwerfern wird dieser Effekt sogar noch unterstrichen. Selten erfuihren wir während unserer Testfahrten soviele lächelnde und anerkennende Blicke. Dieses Auto zieht selbst anderthalb Jahre nach Markteinführung immer noch die Blicke auf sich und weckt Begehrlichkeiten. Der italienische Dreitürer besticht bereits auf den ersten Blick durch seine kugelige Karosserie mit kurzen Überhängen und steil nach hinten ausgestelltem knackigem Hinterm. Der neue Fiat 500 hat ggü. seinem Vorfahren aus dem Jahres 1957 dennoch mächtig zugelegt. Trotz der nunmehr insgesamt 3,55 Metern Länge ist aus dem quirligen, kleinen Italiener immer noch keine Reiselimousine geworden. Als Plattform kommt das ausgezeichnet abgestimmte Fahrwerk des neuen Panda zum Einsatz. Der Motor sitzt nicht mehr im Heck, sondern arbeitet vorne.


Design

Der im polnischen Werk Tichy produzierte 500 profitiert deutlich vom technischen Fortschritt der Autotechnologie des letzten halben Jahrhunderts.Dass dieses Fahrzeug auch alle sicherheisttechnischen errungenschaften beinhaltet, darauf deuten nicht zuletzt auch die fünf Sterne im NCAP-Crashtest hin. Das Sicherheitskonzept und auch die abgestufte Serienkomfortausstattung, die Dank mehrerer Design-Sets über die drei Ausstattungsvarianten "Pop", "Sport" und "Lounge" hinaus individuell verfeinert werden kann, sind für die Klasse vorbildlich: Sieben Airbags, Zentralverriegelung, elektromechanische Lenkung, elektrisch verstellbare Außenspiegel und ein CD-Radio sind bereits im Grundpreis enthalten.


Im Fahrbericht: Fiat 500 "Pur O2"

Interieur

Das sich stetig wiederholende Kreismotiv setzt auch im Innenraum an Tacho, Bord-Computer, Lüftungsöffnungen, Tasten und sogar Kopfstützen die Design-Akzente. Ein großes Rundinstrument - im design sehr gelungen - ersetzt den klassischen Tacho und dominiert das Cockpit. Im äußeren Kreis befindet sich die Geschwindigkeitsanzeige, im inneren Kreis der Drehzahlmesser und in der Mitte zentriert der digitale Bordcomputer. Die Bedienung der Instrumente ist intuitiv und gestaltet sich nach kurzer Eingewöhnungszeit sehr leicht. Die in Wagenfarbe lackierte Armaturentafel, wie auch die anderen Verkleidungen, sind eine Reminiszenz an den Urahn. Die Verarbeitung hinterlässt - und das ist besodners erfreulich und nicht unbedingt Fiat-typisch - einen außerordentlich guten Eindruck.
Der kurze Schalthebel samt kugeligen Knauf ist direkt unterhalb der Bedienelemente für Lüftung positioniert. Die hohe Sitzposition vereinfacht zusätzlich die Gangwechsel. Das manuelle Fünfganggetriebe ist Fiat-typisch ein wenig schwammig, aber durchaus gut zu schalten. Der Schaltknüppel liegt durch die erhöhte Position an der Mittelkonsole perfekt in der Hand.


Gelungenes Innenraumdesign


Platzverhältnisse

Im Innenraum erfreuen bequeme Sitze, die selbst Großgewachsenen eine angemessene Sitzfläche bieten. Die Kopffreiheit vorn ist für ein Kleinwagen dieser Größe geradezu gigantisch bemessen und erlaubt selbst großen Insassen, bequem Platz zu nehmen. Im Fond des Fiat 500 geht es dagegen sehr beengt zu und die Sitzplätze sind allenfalls für kleine Zeitgenossen bzw. Kinder geeignet. Genügend Ablagemöglichkeiten sind vorhanden. Ein geschlossenes Handschuhfach sucht der Insasse allerdings vergebens. Dafür findet der Beifahrer eine versteckte Ablage in der Mittelkonsole. Das Kofferraumvolumen beträgt 185 Liter sowie 610 Liter im umgeklappten Zustand. Da sich das geteilte Umklappen so einfach gestaltet sind auch mehrere Getränkekisten kein wirkliches Problem, sofern nur 2 Personen mitreisen.


Auf Wunsch kann Stop&Start jederzeit per Knopfdruck deaktiviert werden

Der 500 Pur-O2 basiert auf der Ausstattung Lounge und wird von dem bekannten 1,2-Liter-Zweiventil-Benziner angetrieben. Der alte 500-Urahn musste sich noch mit heute kaum noch vorstellbaren 500 ccm Brennraum und 13 Pferdestärken begnügen. Unser Teswagen hatte einen Benziner mit 1,2 Litern Hubraum und 51 KW (69 PS) verbaut. Das Auto ist mit einem Start-Stopp-System ausgerüstet, das von Bosch gemeinsam mit Fiat entwickelt wurde. Damit Stop&Start ohne Einflüsse auf den Fahrkomfort jeweils innerhalb von Sekundenbruchteilen reagiert, wurde die Motorelektronik entsprechend ausgelegt. Hierzu wurden der Starter und Batterie entsprechend den gestiegenen Anforderungen angepasst, um einen schnellen und leisen Motorstart zu garantieren. Auch wurde die deutlich erhöhte Anzahl von Anlassvorgängen im Lebenszyklus des Fahrzeuges berücksichtigt. Durch das System soll der Spritverbrauch im typischen Stadtzyklus um zehn Prozent sinken. Der Durchschnittswert der Pur-02-500 beträgt 4,8 Liter und unterbietet die Basisversion damit um 0,3 Liter. Im kombinierten Drittelmix emittiert der 500 Pur-O2 somit laut Hersteller 113 Gramm CO2 pro Kilometer.


Der 1.2 8V - Benziner mit 51 KW (69PS)

Motor

Die 69 Pferdestärken des kleinen aber sparsamen 1.2 Liter Benziner reichen für die Stadt völlig aus und auch auf der Landstraße macht - vorausgesetzt man gewährt ihm etwas höhere Drehzahlen - damit noch eine gute Figur. Auf der Autobahn ist er freilich schnell überfordert, jedoch reicht es jederzeit um im Verkehr mitzuschwimmen und den ein oder anderen LKW zu überholen, ohne zum Verkehrshindernis zu werden. Störend wirkt bei diesem Basismotor allenfalls eine leichte Anfahrschwäche, die auf den Drehmomentverlauf des Motors zurückzuführen ist. Auf der Autobahn wird er schnell müde, im fünften Gang passiert oberhalb 100 km/h nicht mehr allzu viel.

Unser Testdurchschnittsverbrauch betrug 6,6 Liter. Die Start-Stopp-Automatik fährt sich völlig unspektakulär. So soll es auchs ein. Kommt der Wagen zum Stehen, und der Gang ist ausgekuppelt, geht der Motor aus. Einkuppeln und der Motor läuft wieder. Alles wie selbstverständlich, unkompliziert und vollautomatisch. Unsere Testfahrer haben sich schnell daran gewöhnt. Der Verbrauchsvorteil ist dann insbesondere bei Staus mit Stopp&Go-Verkehr sowie innerstädtischem Verkehr gegeben. Vorausetzung für das Abschalten des Motoros ist, dass der Ladezustand der Batterie ausreichend ist und der Motor bereits einen Mindestwärmegrad erreicht hat. Auch auf den Insassen-Komfort wurde Rücksicht genommen: Eine eingeschaltete Klimaanlage verhindert je nach Situation die Start-Stop-Automatik.


Software zum Auswerten des eigenen Fahrstils am PC

Über das das Eco-Drive-Programm besteht die Möglichkeit seinen sersönlichen Fahrstil am eigenem Computer asuzuwerten. Das Kernstück des eco:Drive-konzeptes ist ein spezielles Computerprogramm, das im Internet unter der Adresse www.fiat.de/ecodrive kostenlos zur Verfügung steht. Über die USB-Buchse (Blue&Me-Port) im Auto lässt sich mittel Speicherstick der persönliche Fahrstil aufzeichnen. Die Software wertet den Fahrstil aus und gibt hinterher am Computer Tipps für eine sparsame Fahrweise. Fiat plant Eco-Drive zu einer riesigen Community auszubauen.

Fahreigenschaften

Sowohl Motor- als auch Windgeräusche sind im neuen Cinquecento angenehm niedrig. Durch den kurzen Radstand und die kleine Räder muss man den 500 die eine oder andere Schwäche verzeihen. Der Fahrkomfort selbst über Bodenwellen stimmt. Eine ausgezeichnete Figur macht der 500 in schnellen Kurven: Der Wagen wankte bei hastig herbeigeführten Lastwechseln kaum und liegt trotz des kurzen Radstandes souverän auf der Straße. Der Grenzbereich deutet sich rechtzeitig durch sanftes Untersteuern an. Im Stadtverkehr erfreut der Wagen mit seiner enormen Wendigkeit. ESP ist nur beim Top-Benziner Standard, jedoch für alle Motorversionen erhältlich. Doch auch ohne das Fahrsicherheitssystem belässt es der neue Fiat 500 mit seinem straff gefederten Fahrwerk bei beherrschbaren Untersteuerungsansätzen, sofern er nicht über die Maße gefordert wird. Die Lenkung, mit einem City-Knopf zum leichteren Einparken, folgt willig allen Befehlen des Fahrers.


Austtatung und Extras

Der sparsame Fiat 500 Pur-O2 kostet ab 13 000 Euro. Er basiert im wesentlichen auf der Ausstattungslinie "Lounge". Hier ist unter anderem mit Klimaanlage, CD- Player, Bluetooth-Freisprechanlage mit Sprachsteuerung und USB-Port zum Abspielen von MP3- und WMA-Dateien (Blue&Me), ein höhenverstellbares Lenkrad, elektrische Fensterheber, eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung serienmäßig im Austtatungsumgfang enthalten. Auf das in dieser Ausstattungslinie sonst serienmäßig verbaute Glasdach im Wert von 500 Euro wurde zugunsten der Start-Stopp-Automatik geopfert.

Für die Sicherheit der Insassen sorgen im Fiat 500 sieben Airbags. Für das beim 1,4-Liter-Benziner serienmäßige ESP mit Berganfahrhilfe kostet für unseren Testwagen 350 Euro Aufpreis. Zur Auswahl stehen 12 Lackierungen, 3 Ausstattungslinien, 15 Farben fürs Interieur, 9 Felgen und auf Wunsch sogar 19 verschiedene Aufkleber für die Karosserie.

 

Technische Daten Fiat 500 Pur-O2 1.2 8V mit 51KW
Hersteller: Fiat
Karosserie: Dreitürig
Motor: Benziner 1.2 V8
Hubraum: 1200 ccm
Leistung: 51 kW (69 PS)
Drehmoment: 102 Nm/ab 3.000 UPM
Von 0 auf 100: Handschalter 12,9 s
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
Verbrauch (ECE) 4,8 Liter
CO2-Ausstoß PDK 113 g/km
Kraftstoff: Benzin
Schadstoffklasse Euro 5
Gesamtgewicht 940 kg
Wendekreis 9,2 Meter
Basis-Preis brutto: ab 13.000 Euro,-


Fazit: Ein gelungenes Comeback

Der neue Fiat 500 bringt viele Voraussetzungen mit, um eine Erfolgsgeschichte, die vor 50 Jahren begann, fortzuschreiben. Der neue Cinquecento weckt Erinnerungen und ist zwischenzeitlich erwachsen geworden und besitzt nunmehr wieder eine angemessene Alltagstauglichkeit. Und in der von uns getesteten Ausstattungsvariante Pur-O2 sogar modernste Technik zur Verbrauchsreduktion.

Außen wie innen zitiert der Neue gekonnt sein Vorbild, ohne dabei zu übertreiben. Damit hebt er sich angenehm wohltuend vom restlichen Segment dieser Preisklasse ab. Hier findet sich leider allzu häufig grauer Hartplastik, schlechte Verarbeitung und nur durchschnittliches Design. Mit knuffiger Optik, moderner Technik und jeder Menge Extras zu erschwinglichen Preisen scheint dem weiteren Erfolg des 500 nichts im Wege zu stehen. Der Cinquecento ist ein ähnlicher Tausendsassa wie der Mini, nur zu erheblich erschwinglicheren Preisen. Karrosserievarianten wie das Cabrio oder eine Kombi-Variante werden weitere Kaufanreize schaffen und auch zukünftig neue Käuferschichten erschliessen.


Macht überall eine Gute Figur: Fiat 500 Pur O2 1.2 8V


Weitere Informationen unter:

www.fiat.de


 
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