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Sportiver Schweden-Kombi
Der Volvo V50 2.0D Edition R-Design im ausführlichen Fahrbericht

 
  • Skandinavischer Sportkombi im Test
  • Umfangreiches Bodykit in der Edition R-Design
  • Leistungsstarker 2-Liter Diesel mit 136 PS
  • Überarbeitetes Navigationsystem
 


Im Test: Volvo V50 2.0D Edition R-Design mit 6-Gang Powershift-Doppelkupplungsgetriebe

Volvo V50 im R-Design: Sportlicher Schweden-Kombi


Das Image der schwedischen Automarke ist nach wie vor geprägt durch Sicherheit, Stabilität und Individualität. Zunehmend versucht sich Volvo auch in Sportlichkeit. In der Serienversion ist der Volvo V50 ein schicker und praktischer Kombi.


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Wem das nicht genügt, der kann mit dem V50 nunmehr in der R-Design Edition sich von der restlichen Volvo-Gemeinde wohltuend abheben. Bereits im Sommer 2007 verpassten die Schweden dem V50 eine leicht veränderte Optik. Ab sofort ist für den Mittelklasse-Kombi nun auch ein R-Design-Paket für eine sportivere Optik erhältlich. Wir sind den Volvo V50 mit 2.0 D in der Edition R-Design gefahren.

Individualität ist Trumpf: Das Bodykit der Edition R-Design des V50


Facelift mit Sport-Optik

Zur Edition R-Design gehören karosserieseitig ein Bodykit mit modifizierter Front- und Heckschürze, ein Frontgrill im R-Design, Seitenschweller in Wagenfarbe, ein Dachspoiler, Außenspiegel-Gehäuse in matter Chromoptik und 17-Zoll-Leichtmetallräder. Das einzigartige Innen- und Außendesign des R-Design individualisiert den V50: Das Styling wirkt schick und sportiv - ist aber dennoch nicht zu aufdringlich. Gegenüber dem Serienmodell wirkt die Edition R-Design erheblich aufgewertet. Das R-Design-Paket ist für alle Motorisierungen des V50 sowie für sämtliche Triebwerksvarianten der Modelle C30 und S40 verfügbar. Wir fuhren den V50 mit den bewährten durchzugsgstarken 2-Liter Diesel.


Ebene Ladefläche

Edition R-Design Ausstattung (zusätzlich zur Ausstattungslinie Kinetic)
 
  • Außenspiegelgehäuse in matter "Chrom"-Optik
  • Auspuffendrohr (2 bei D5/T5) in Edelstahl, poliert (nur Volvo C30 Edition R-Design)
  • Body-Kit bestehend aus Frontschürze, Heckschürze und Seitenschweller in Wagenfarbe
  • Dachspoiler, farbangepasst (nur Volvo C30 Edition R-Design)
  • Einlagen Aluminium "Sport"
  • Geschwindigkeitsregelanlage
  • Instrumentierung blau hinterlegt
  • Lederschalt/-wählhebel mit Intarsie aus Aluminium
  • Multifunktions-Sportlederlenkrad mit Intarsie aus Aluminium und R-Design-Emblem
  • Polsterung Teilleder/Vulcaflex (Anthrazit/Beige)
  • R-Design-Emblem am Kühlergrill
  • Sportpedale aus Aluminium mit gummierter Auflage
  • Textilfußmatten in sportlichem Design
  • 17 Zoll Leichtmetallfelge "Serapis" mit Bereifung 205/50 R17l
 

 


Skandinavisches Design des Cockpits

R-Design-Elemente auch im Innenraum

Auch im Innenraum hinterlässt die Edition R-Design ihre Spuren. Die markante Teilleder-Polsterung der sportlich-bequemen Sitze in Anthrazit und Beige fallen deutlich ins Auge. Auf die Rückenlehne der Vordersitze ist das R-Design-Logo geprägt. Neben Multifunktionslenkrad, blauen Rundinstrumenten und Alu-Sportpedalen unterscheidet sich der R-Volvo auch durch einen Schalthebel mit Lederschaft und Aluminium-Intarsien vom herkömmlichen Modell.



Zudem gehört ein Tempomat zur Serienausstattung des R-Design-Pakets. Der Innenraum präsentiert sich so, wie man es von den Schweden gewohnt ist. Funktionsorientiert und gut aufgeräumt sowie extrem ordentlich verarbeitet. Es klappert nichts. Das schnöde Einerlei der früheren volvo ist einem ausserordentlich gut gelungenem Skandinavien-Design gewichen. Die scheinbar frei schwebende Mittelkonsole mag zwar umstritten sein, assoziert ab unwilkürlich an B & O-Musikanlagen.

Ebener, aber nicht allzu üppiger Laderaum

Kleine Details wie ein bereits integrierter Kindersitz wird insbesondere Familien erfreuen. Die Rücksitze lassen sich schnell, unkompliziert und leicht umlegen. Es ergibt sich ein fast ebener Laderaum. Allerdings kein allzugrosser. Er fasst 417 bis 1.307 Liter Gepäck. Dies ist nicht viel, wenn man bedenkt, dass ein ganz normaler VW Golf mit maximal 1.305 Litern nur zwei Liter weniger Stauraum bietet. Der V50 ist damit den lifestyle-orientierten Kombis zuzurechnen.

Lifestyle trifft Variabilität

Sportlich-straffes Fahrwerk

Das straffe, gut abgestimmte Fahrwerk ist die Schokoladenseite des Schweden-Kombis. Der V50 liegt auch im Grenzbereich stets satt und sicher auf der Straße. Gerade auf kurviger Strecke beeindruckt die Agilität. Auch der Seitenhalt der Sitze ist vorbildlich und auch für sportliches Fahren geeignet. Federung und Allradantrieb des V50 passen ausgezeichnet zu seinem sportlichen Charakter. Beim Fahrwerk gelang den Ingenieuren der schwierige Kompromiss aus komfortabler Langstrecken-Eignung und sportlicher Agilität. Die Federung passt ausgezeichnet zu seinem sportlichen Charakter. Trotz einem beachtlichen Gesamtgewicht von 1.525 Kilogramm und der hohen Bauart der Karosserie, neigt sich der V50 auch bei hohen kurven-Tempi nur wenig zur Seite und ermöglicht somit auch auf kurviger Strecke eine flotte Fahrweise. Kleine Schläge und Fahrbahnunebenheiten sind zwar spürbar, wurden von uns aber nicht als unkomfortabel, sondern eher als angenehm sportlich empfunden.


Der 2.0 D Motor -Vierzylinder-Turbodieselmotor mit Common-Rail-Direkteinspritzung

Motor

Der von uns gefahrene Zweiliter-Diesel mit 136 PS stammt aus der Kooperation zwischen der Volvo-Mutter Ford und dem PSA-Konzern (Peugeot/Citroën). Um es vorwegzunehmen: Der Selbstzünder ist ein prächtiges Aggregat mit ausgezeichneten Manieren. Der 2-Liter-Diesel hat mit dem V50 leichtes Spiel. Der Motor ist antrittsstark, verfügt über den nötigen Biss, sattem Durchzug sowie Drehfreude. Dennoch haben die Techniker es geschafft diesem Motor eine hohe Laufkultur anzuerziehen. Der Sprint auf Tempo 100 ist in 9,6 Sekunden erreicht. Die Beschleunigung endet erst bei einer Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h. Der Zweiliter-Diesel beginnt beim V50 ohne R-Paket ab 24.950 Euro und hat einem Orderquote von knapp über 40 Prozent. Nicht zu unrecht wie wir meinen.

Technische Daten Volvo V50 2.0 Edition R-Design mit DSG
Hersteller: Volvo
Karosserie: Fünftürig
Motor: Vierzylinder-Turbodieselmotor mit Common-Rail-Direkteinspritzung
Getriebe 6-Gang Powershift-Doppelkupplungsgetriebe m.Geartonic
Hubraum: 1997 ccm
Leistung: 100 kW (136 PS)
Drehmoment: 320 Nm/ab 2.000 UPM
Von 0 auf 100: 9,6 s
Höchstgeschwindigkeit m.Automatikgetr.: 205 km/h
Verbrauch (ECE) 6,0 Liter
CO2-Ausstoß PDK 159 g/km
Kraftstoff: Diesel
Schadstoffklasse Euro 4
Gesamtgewicht 1468 kg
Wendekreis 10,6 Meter
Basis-Preis brutto: ab 33.360 Euro,-




6-Gang Powershift-Doppelkupplungsgetriebe mit Geartonic

Doppelkupplungsgetriebe kommen bei immer mehr Herstellern zum Einsatz und gehören zwischenzeitlich zum guten Ton. So auch bei den Schweden. Nach vier Jahren Laufzeit erhielt der Volvo V50 vor einem halben Jahr ein Doppelkupplungsgetriebe. Während unerer Fahrtests verstand sich das Doppelkupplungsgetriebe mit dem 2.0-Diesel hervorragend. Die Sechsgang-Box kostet 1.950 Euro Aufpreis und gibt es wie bei Ford vorerst nur in Kombination mit dem meistverkauften Triebwerk, dem Zweiliter-Diesel. Das System besitzt zwei unabhängige Kupplungen und arbeitet im Prinzip wie zwei manuelle, parallelgeschaltete Getriebe. Eine Kupplung kümmert sich um die Gänge 1, 3, 5 und den Rückwärtsgang, die andere übernimmt die Stufen 2, 4 und 6. Ford bzw. Volvo entwickelte diese gemeinsam mit dem Getriebehersteller Getrag. Der Hauptvorteil liegt in den schnellen Gangwechseln ohne Zugkraftunterbrechung und den gegenüber konventionellen Automatikgetrieben unter anderem wegen des fehlenden Drehmomentwandlers höheren Wirkungsgrads. Die Verbrauchsersparnis soll laut Herstellerangaben bis zu acht Prozent betragen.
Die Schweden haben dem manuellen Selbstschalten nur die Option über den Wählhebel am Getriebetunnel vorgesehen. Paddel am Lenkrad sucht der Fahrer deshlab vergebens. Die Getriebeabstimmung mit dem drehmomentstarken 2-Liter-Diesel ist allerdings so gut gelungen, dass dies nicht zwingend ein Nachteil darstellt.

Toter Winkel adé

Volvo stand von je her für gute Autos die einem hohe Sicherheitsstandard entsprechen. Die schwedische Automarke hatte immer eine Vorreiterrolle in Punkto Sicherheit inne. Gut gefallen hat uns als Innovation das in unserem Testwagen verbaute Blis-Warnsystem (Blind Spot Information System). Das System warnt vor Fahrzeugen, die sich im toten Winkel des Spiegels befinden. Der Bremsassistent der größeren Modelle, der bis Tempo 30 ein Auffahren verhindert, hat im V50 leider noch keinen Einzug gehalten, dürfte aber wohl beim nächsten Modellwechsel mit an Bord sein. Ausgestattet sind alle Fahrzeuge serienmäßig mit DSTC (ESP), Front-, Seiten- und Kopfairbags, Dolby-Surround-System und Klimaanlage.

Vier Ausstattungslinien

Der Volvo V 50 2.0 D hat zudem ein serienmäßiges 6-Gang-Schaltgetriebe. Der Einstiegspreis beginnt bei 28.060 Euro. Zudem können neben der hier vorgestellten Edition R-Design die Ausstattungspakete Kinetic, Momentum und Summum geordert werden. Zudem gibt es sinnvolle Annehmlichkeiten wie Klimaautomatik, Sitzheizung, Regensensor oder Lederausstattung.


  Fazit: Die Schweden haben ihren V50 bereits vor kurzer Zeit gefaceliftet. Zusätzlich gewinnt der Kombi durch das neue Doppelkupplungsgetriebe deutlich an Attraktivität. Der Verbrauch könnte zwar niederiger sein. Ansonsten hat uns diese Kombination aus dem R-Design-Paket, dem 2-Liter Dieselaggregat samt Doppelkupplungsgetriebe voll überzeugt. Der Wagen fährt sich extrem leise, lässt sich gut bedienen und bietet eine hohe praxistaugliche Variabilität. Der V50 rivalisiert in einem hart umkämpften Segement mit seinen direkten Wettbewerbern BMW 3er Touring, Audi A4 Avant und auch dem T Modell der Mercedes C-Klasse um die Gunst der Käufer, die sich einen Kombi mit Liefestylefaktor zulegen möchten. Wir finden der V50 stellt zweifelsohne eine ernstzunehmende Alternative zum deutschen Trio dar.  

 

Weitere Infos: www.volvo-cars.de


 



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