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Megacity Vehicle -
Leichtbau per Carbon Elektrofahrzeugs soll 2013 unter neuer
Submarke in Serie gehen
Megacity
Vehicle soll 2013 auf den Markt
kommen
Joint-Venture
mit SGL Cabon
Sportlicher
Viersitzer
Extremleichtbau
kompensiert Mehrgewicht des Elektroantriebs
Erste
Skizze des MCV. Weitere Details verrät
BMW noch nicht
BMW stellt
erste Details des Elektrofahrzeugs Megacity
Vehicle vor
Die Eckpunkte
zum "Megacity Vehicle" von BMW
waren bekannt. Nun wird das Fahrzeug konkret
und soll bereits 2013 unter einer Submarke
in Serie gehen. Neu ist vor allem der Werkstoff
aus dem das Fahrzeug bestehen soll.
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Megacity
Vehicle (MCV) auch bekannt als "Project
i"
BMW treibt die Entwicklung seines ersten
Elektro-Serienfahrzeugs voran und will die
Karosserie für sein "Megacity
Vehicle" aus Kohlefasern fertigen.
Der Leichtbaustoff Carbon für den sich
die Bayern entschieden haben, ist im Vergleich
zu Stahl 50 Prozent leichter und immer noch
ein knappes Drittel leichter als Aluminium.
Auch sonst hat das Material aus der Raumfahrt
große Vorteile: Die Verbundfaser rostet
nicht und hat bei Unfällen ein optimales
Crashverhalten zur Absortion von Energie.
Seit vielen Jahren hat sich das Mertail
bereits in der Luft- und Raumfahrt sowie
im Rennsport bewährt. Die Bayern hatten
bereits 2003 damit begonnen, den Baustoff
innerhalb von Kleinserien bei den Dächernd
des M3 und M6 in der Autoproduktion einzusetzen.
Das neue kleine Elektroauto der Bayern läutet
neben dem Elektroantrieb also gleich mehrere
technische Paradigmenwechsel ein und wäre
nun das erste Volumen-Fahrzeug, das in Großserie
komplett auf den bisher in der Herstellung
und Verarbeitung sehr teure Verbundfaser
zurückgreift.
Noch kostet ein Kilo Karbon (= Kohlefaser
bzw. CFK) derzeit etwa 15 Euro und ist damit
um den Faktor 15 höher als Stahl. Über
die Großserien soll der Karbonpreis
auf 7 Euro je Kilo senken zu können.
Im Joint-Venture-mit dem ebenfalls zu der
Quandt-Gruppe gehörenden Partner SGL
Carbon werden in den USA die Carbonfasern
für das Auto gefertigt. Die Herstellung
ist relativ Energieintensiv. In Wackersdorf
soll das Rohmaterial dann zu Matten verwoben
werden. Die Bauteile sollen dann in Landshut
zu fertigen Bauteilen weiterverarbeitet,
laminiert und getempert werden. Diese können
dann im Leipziger BMW-Werk verbaut werden.
Das Fahrwerk des Stadtautos wird noch aus
Aluminium bestehen. Die Fahrgastzelle und
die Karrosserie dagegen wird konsequent
weitestgehend aus Carbon bestehen. Auch
soll das Fahrzeug über keine selbsttragende
Karosserie mehr verfügen. Die Leichtbau-Fahrgastzelle
setzt auf den Fahrwerksrahmen aus Aluminium
auf, wird mit diesem verschraubt und verklebt.
Nun hat BMW die Entwürfe für das
Megacity Vehicle (MCV) erstmals detailiert
präsentiert. Das Auto soll bis zu vier
Sitzplätze bieten. Angetrieben wird
das Auto von Elektromotor im Heck angetrieben.
Um Platz zu sparen, liegt die schwere Batterie
im Unterboden des Fahrzeugs. Das Mehrgewicht
von circa 300 Kilo, das durch die aufwendige
Technik entsteht, soll durch die Karbon-Karosserie
komplett neutralisiert werden. BMW geht
damit einen anderen Weg als viele Wettbewerber
die ihre Elektrofahrzeuge meistens als sogenannte
Conversion Cars konzipierten, also E-Mobile,
die auf einer konventionellen, bestehenden
Fahrzeugarchitektur aufbauen und lediglich
antriebstechnisch umgewandelt wurden. Gerade
beim eletroauto ist das Gewicht von entscheidenderBedeutung.
Je leichter das Auto, desto größer
die mögliche maximale Reichweite.
Über
das finale Design des neues Autos ist noch
nicht abschließend entschieden worden.
Zumindest hat BMW nun erste Skizzen in München
präsentiert. Demnach wird der MCV kein
Kleinwagen, sondern ein sportlicher Minivan
mit großen Rädern. Von Öko-
oder Einschränkung keine Spur.
Der Modellname
sowie die Sub-Marke hält BMW noch geheim.
Auch bis wann hier erste Informationen preisgegeben
werden, hält BMW noch für sich.
Vermutlich werden in einem Jahr auf der
IAA 2011 die Vision des MCV noch wieter
konkretisiert. Auch über den ungefähren
Preis schweigt sich BMW noch aus. es ist
anzunehmen, dass der MCValles andere als
ein Schnäppchen werden wird.
Fazit:
Bei seinem Stadtauto, dass erst den
Start einer neuen Submarke markieren
soll, verfolgt BMW einen mutigen und
radikal neuen Ansatz. Die Konstruktion
wird damitkonsequent auf die spezifischen
elektischen Fahrzeugs ausgelegt sein.
allerdings muss BMW hier noch viel pionierarbeit
leisten. Es ist auch fraglich ob die
Skalerneffeke von kohlefaser in einer
Großserienproduktion sich wie
geplant werden reqalsieren lassen. Elektrofahrzeuge,
soviel scheint sicher, werden in wenigen
Jahren für unsere individuelle
Mobilität zunehmend an Bedeutung
gewinnen. Momentan überschlagen
sich die Produktankündigen von
kommenden E-Mobilen. Aber der BMW -Ansatz
ist hier sehr vielversprechend.
BMW-Werkstrailer
zum Projekt i auf dem der MCV basiert