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im Auto wird Stauzeiten verringern Schon 2013 wäre Regelbetrieb denkbar
Forschungsprojekt
AKTIV
Ziel: Aktuellere und detailliertere
Verkehrsinformationen
Information
ist der Schlüssel für
besseren Verkehrsfluss
Forschungskooperation:
Conti, PTV und Hessisches Landesamt
für Straßen-
und Verkehrswesen
Erster
Regelbetrieb können sich die
Entwickler bereits im Jahr 2013
vorstellen
Das
Forschungsprojekt AKTIV ist die Basis für
schnellere Verkehrsinformationen in der
Zukunft. Daten aus
Verkehrszentralen wie dieser werden über
das Internet schnell in zukünftige
Navigationssysteme gelangen.
Basis für
noch intelligentere Navigation
Forschungsprojekt AKTIV legt die Basis für
noch intelligentere Navigation. Continental,
PTV und das Hessische Landesamt für
Straßen- und Verkehrswesen vernetzen
Fahrzeug und Verkehrszentrale und garantieren
schnellste Verkehrsdaten-Aktualisierungen
über das Internet für Navigationssysteme.
Anzeige:
Im Rahmen
des deutschen Forschungsprojekts AKTIV haben
der internationale Automobilzulieferer Continental,
das Hessische Landesamt für Straßen-
und Verkehrswesen und die PTV AG eindrucksvoll
demonstriert, wie man aktuellere und detailliertere
Verkehrsinformationen generieren und für
eine verbesserte Routenführung nutzen
kann. Der Einzelne kommt schneller, sparsamer
und sicherer ans Ziel und die Gemeinschaft
profitiert von optimierten Verkehrsflüssen,
weniger Staus und reduziertem CO2-Ausstoß.
Internet
im Auto kann über schnellere und aktuellere
Verkehrsnachrichten Stauzeiten verringern
Information
ist der Schlüssel für besseren
Verkehrsfluss
Bislang nutzen elektronische Routenplaner
für die dynamische Zielführung
fast ausschließlich die Daten des
Traffic Message Channel (TMC), die für
den Autofahrer unhörbar während
des Radioprogramms übertragen werden.
Diese Verkehrsinformationen stammen in der
Regel von Polizei, Behörden und Automobilclubs
und werden über eine zentrale Sammelstelle
erst an die Rundfunkanstalten und von dort
an die Fahrzeuge übermittelt. Im Rahmen
von AKTIV haben Continental, PTV und das
Hessische Landesamt für Straßen-
und Verkehrswesen nun eine deutlich schnellere
und detaillierte Datenkette aufgebaut, die
neben der aktuellen Situation zudem noch
kurzfristige Verkehrsprognosen und Ausweichempfehlungen
liefert.
Die Datenbasis
dafür stellt die Verkehrszentrale des
Hessischen Landesamtes für Straßen-
und Verkehrswesen bereit. Dort laufen permanent
und aktuell alle Informationen der Messstellen
auf den einzelnen Fernstraßen zusammen.
Außerdem stehen hier die Anzeigen
der dynamischen Verkehrszeichen, die durchschnittlichen
Reisezeiten sowie die metergenaue Position
von Baustellen bereit.
Diese Daten
werden online an die Informationsplattform
von PTV übermittelt und dort in einem
automatisierten Verfahren analysiert. Neben
der aktuellen Verkehrslage erstellt diese
Plattform für jeden einzelnen Streckenabschnitt
Verkehrsprognosen, die im 15-Minuten-Takt
bis zu zwei Stunden in die Zukunft blicken.
Die notwendige Datengrundlage für die
Prognosen wie auch für flächendeckende
Informationen liefert das Verkehrsmodell
PTV Validate. So kennt das System nicht
nur die aktuellen Staus, sondern weiß
schon jetzt, wo sich die Situation in den
nächsten Stunden entspannen oder verschärfen
kann. Für Autofahrer auf langen Reisen
wird das eine wichtige Entscheidungshilfe
für die weitere Planung ihrer Route.
Während
die TMC-Daten bislang über das Radio
ins Auto kamen, bringen die Entwicklungspartner
im Rahmen von AKTIV die aktuellere und präzisere
Verkehrsinformation als TPEG-Daten (Transport
Protocol Experts Group, ein offener Standard
zum Versenden von Verkehrs- und Reiseinformationen)
über Mobilfunk ins Navigationssystem.
Hierfür greift das Navigationssystem
im Fahrzeug auf einen neuen Internetdienst
zu. So können die Informationen je
nach Bedarf und Netzabdeckung im Minutentakt
abgerufen werden. Dabei zeigt die Erfahrung
aus dem Testbetrieb, dass mit der AKTIV-Technik
durchschnittlich zehn mal so viele Verkehrsinformationen
generiert und in der Routenplanung berücksichtigt
werden können, als bislang üblich.
Durch die
Steigerung der Datenmenge konnte auch noch
die Qualität der Dienste deutlich verbessert
werden. Neben Zusatzinformationen wie der
aktuell fahrbaren Durchschnittsgeschwindigkeit
auf einzelnen Streckenabschnitten werden
nun Verkehrsstörungen auf den Meter
und die Minute genau übermittelt. Mit
Hilfe dieser deutlich verbesserten Datenbasis,
den Online-Prognosen und den Ausweichempfehlungen
aus der Verkehrszentrale können die
Navigationssysteme von Continental die Routenführung
weiter optimieren und zugleich die Vergrößerung
von existierenden Staus und die Entstehung
neuer Staus auf den Ausweichwegen entgegen
wirken. Für den Einzelnen bedeutet
das minimierte Standzeiten und einen reduzierten
Verbrauch. Streß, Zeitdruck und daraus
möglicherweise resultierende gefährliche
Fahrmanöver gehören der Vergangenheit
an. Eine entspannte Fahrt und eine schnellere
und sicherere Ankunft sind im wahrsten Sinne
des Wortes "vorprogrammiert".
Und für die Gemeinschaft ermöglicht
die AKTIV-Technik eine effizientere Ausnutzung
vorhandener Straßenkapazitäten
und sorgt somit für die Reduzierung
der Staus auf ein Minimum. Denn das beste
lebensgefährliche Stauende ist jenes,
das es nie gegeben hat.
Funktionsfähigkeit
des Systems im Rahmen des Forschungsprojektes
wurde bewiesen
Nachdem jetzt die Funktionsfähigkeit
des Systems im Rahmen des Forschungsprojektes
bewiesen wurde, arbeiten die beteiligten
Firmen bereits an der Serieneinführung.
Einen ersten Regelbetrieb können sich
die Entwickler bereits im Jahr 2013 vorstellen.