Zwei
miniaturisierte Jet-Turbinen als
Range Extender
Vier,
je 195 PS starken E-Motoren
In
3,4 Sekunden von Null auf 100 km/h
Jaguar
C-X75 : 4,65 Meter lang, 2,02 Meter breit
aber nur 1,20 Meter hoch
Das erste
Elektroauto von Jaguar
Pünktlich zum 75. Geburtstag zeigt
Jaguar auf der Pariser Motorshow einen Supersportwagen
mit Radnaben-Elektroantrieb. Die Konzeptstudie
bekommt den Strom nicht via Steckdose oder
Benzingenerator.
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Stattdessen
sorgen mehrere Miniatur-Gasturbinen beim
C-X75 für geügend Saft. Der C-X75
spurtet mit seinen vier, je 195 PS starken
E-Motoren in 3,4 Sekunden von Null auf 100
km/h und hat eine Höchstgeschwindigkeit
von 300 km/h.
Der
C-X75 spurtet mit seinen vier, je 195 PS
starken E-Motoren in 3,4 Sekunden von Null
auf 100 km/h
Chefdesigner Ian Callum hat die traditionelle
Jaguar-Linie in die Zukunft fortgeschrieben.
Trotzdem ist es ein Sportwagen von Jaguar,
der nicht aussieht wie ein Jaguar. Die studie
ist flach und breit wie der legendäre
XJ220. 4,65 Meter lang, 2,02 Meter breit
aber nur 1,20 Meter hoch. Die Studie inszeniert
sich gekonnt mit nur wenigen fein gewählter
Linien.
zusammen
140kw: Als Range Extender kommen zwei Micro-Gasturbinen
mit einer Drehzahl von 80.000/min zum Einsatz
Statt durstigem
Verbrennungsmotor kommt im neuen C-X75 jedoch
ein emissionsarmer E-Antrieb zum Einsatz.
Die Hochleistungs-Elektromotoren leisten
zusammen 780 PS und maximal 1.600 Newtonmeter
Drehmoment. Der Einsatz von Einzelmotoren
bietet Vorteile hinsichtlich Gewicht und
Gewichtsverteilung. Als Range Extender kommen
zwei Micro-Gasturbinen mit einer Drehzahl
von 80.000/min zum Einsatz. Kaum größer
als eine Champagnerflasche und je 35 Kilogramm
leicht, leisten die jeweils 70 kW. Die damit
erzeugte Elektrizität kann die Reichweite
auf bis zu 900 km verlängern. Bei einem
CO2-Ausstoß von nur 28 g/km. Gemeinsam
mit Bladon Jets gelang den Jaguar-Ingenieuren
die Entwicklung der ersten Axial-Microturbine
mit der für eine praxistaugliche Stromquelle
nötigen Verdichtung und Effizienz.
Allein durch
die Kapaziät durch die Batterie schafft
der Sportwagen eine Reichweite von bis zu
110 Kilometern. Die Studie wird noch bis
zum 17. Oktober 2010 auf dem Pariser Salon
dem Publikum. Offiziell hegen die Briten
keine Pläne den Sportwagen in eine
Serienfertigung zu überführen.
Die Karosse aus größtenteils
recyceltem Aluminium besteht und das Gewicht
auf 1350 Kilo drückt, hat eventuell
die Chance bei der nächstene Generation
von XJ und XF in die Serie zu schaffen.
Jaguar hat seit über 50 Jahren Erfahrung
mit dem Werkstoff Aluminium, angefangen
bei den ersten XK120, über die leichten
E-Types und den XK, bis zum komplett neuen
XJ 2010. Bei letzterem hat Jaguar die Vorteile
dieses leichten Werkstoffs hinsichtlich
Leistung, Agilität, Wirtschaftlichkeit
und Nachhaltigkeit in einem Luxusauto voll
ausge-schöpft. Die Tata-Tochter betont
ansonsten ausdrücklich, dass der C-X75
eine reine Designstudie sei, die definitiv
nie in Serie produziert werde. Schade eigentlich....