AutoNews Der
Open-Source Saab 9-1 Community
fordert Bau ihres Entwurfs eines Kleinwagen
Facebook-Communirty
macht sich für ihren Saab 9-1
stark
Bewusster
Verzicht auf Retro-Design
Entwurf
wäre im Wettbewerb zu Mini,
Audi A1 und Fiat 500
OnBoard-Betriebssystem
auf Basis von Linux
Sieht
so oder so ähnlich ein kommender Saab
9-1 aus?
Saab 91 Petition und Support Group
Der Saab 91 Petition und Support Group ist
ein Online-Projekt, dass an der Entwicklung
eines kleinen und kompakten Saab in einer
offenen Zusammenarbeit ähnlich dem
Open-Source-Bewegung konzipiert. Beim sozialen
Netzwerk Facebook haben sich bereits über
1500 Fans der schwedischen Automarke zusammengefunden,
um die Entscheidungsträger bei Saab
für die Entwicklung des Saab 9-1 zu
überzeugen.
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Linux
als Vorbild: Facebook-User
entwickeln neuen Saab
Um dem Ganzen Nachdruck zu verleihen läßt
die Community nicht nur verlauten, dass
sie den Bau dieses Auto herbeisehnen. Ganz
nebenbei haben sie auch gleich eine ganz
konkrete Vorstellung wie dieses Fahrzeug
doch bitte auszusehen habe. Die
Community nahm sich das Computer-Betriebssystem
Linux zum Vorbild, das unter Beteilungung
von Usern aus aller Welt und nicht von einem
Unternehmen entwickelt wurde. So soll ein
Auto entstehen, das genau auf die Bedürfnisse
der Fahrer abgestimmt ist. Die
Gruppe entwickelt ähnlich wie bei Linux,
dessen Entwicklung auf Basis einer internationalen
und offenen Zusammenarbeit basiert, analog
dem GNU-Projekt, dass einen wichtigen Beitrag
zur Verwirklichung des Open-Source-Betriebssystems
Linux leistete. Die Gruppe organisiert sich
aktiv auf Facebook und sammelt dort Ideen
und Feedback von seinen Mitgliedern. Insgesamt
haben sich mehr als 1800 Saab-Fans zusammengeschlossen
und versuchen einen neuen Saab in ihrem
Sinne zu designen.
Besonders
hervorgetan hat sich Design-Student Fabio
Ferrante aus Italien. Er steuerte bereits
sher konkrete Design-Ideen für den
petitierten Saab 9-1 bei. Zu den Features
des Mini-Konkurrenten sind eine Reihe von
Technologien aus der Luftfahrt und ein Betriebssystem
namens "Saab Linux" implementiert.
Der
neue Saab soll möglichst futuristisch
"ohne Rretro" aussehen
Erst vor wenigen
Monaten wurde Saab mit Hilfe der schwedischen
Regierung und dem niederländischen Sportwagenhersteller
Spyker gerettet. Ein neuer Kleinwagen soll
den Autobauer erstmals seit 1989 wieder in
die schwarzen Zahlen führen. Die "Petition
und Support Group" wurde bereits vor
der Vereinbarung zwischen Saab und Spyker
gegründet.
Zur Idee
Der Name ist eine Hommage an die Saab 91
Safir. Dieses kleine Flugzeug wurde im schwedischen
Linköping sowie in den Niederlanden
in De Schelde/Dordrecht gebaut. Auch der
Name soll das Luftfahrt-Erbe von Saab bewahren.
Kein Batmobil - Designentwurf der Saab 91
Petition und Support Group
"Wir
wollen den rebellischen 9-1"
Der 9-1 soll das Mini-Segment mit einer
Mischung aus jungendlichkeit, Sport und
Attraktivtät aufmischen. Der 9-1er
wäre - wenn er denn gebaut würde
- absolut unkonventionell sein. Ein skandinavisches
Auto, dass das unabhängiges Denken
demonstrieren soll.
Das Ziel der
Gruppe ist es, ein erschwingliches Auto,
das nebenbei noch trendig sei sowie einige
Technologien aus der Luftfahrt in ein Auto
adaptiert. Früher warb Saab mal damit
der einzige Autohersteller zu sein der auch
Flugzeuge baue.
Ein wichtiges Feature, dass die Community
dem 9-1 mitgeben möchte, ist ein On-Board-Computer
mit einem Linux-Betriebssystem zu steuern.
Das Betribessystem befindet sich derzeit
in der Entwicklung und soll als "SAAB
Linux" debütieren. Es könnte
langfristig viele fortschrittliche Assistenzsysteme
bis hin zu einem Auto-Pilot-System in sich
vereinen. Das Auto würde hierzu mit
einer Kamera ausgestattet werden. Die Bildern
würde in echtezit durch den Bordcomputers
auf Basis des Saab-Linux in Echtzeit analysiertund
ausgewertet werden.
Design
Die Online-Entwickler heben insbesondere
die Kombination aus Hauptscheinwerfern und
Kühlergrill hervor. Die SketchFinally
Designgruppe beschloss ein Retro-Look zu
vermeiden und entscheid sich für ein
brandneuen Design-Stil. Ihr gekonnt und
stimmig wirkender Designvorschlag ist 3,8
Meter lang und 1,4 Meter hoch sowie 1,7
Meter breit. Um eine Kontinuität zu
erzeugen wurde die Formensprache der Marke
adaptiert. Als Referenz-Modelle dienten
der 9-X Concept sowie der aktuelle 9-5.
Die Seitenansicht
wird durch die Gürtellinie dominiert.
Das Heck war einer der kompliziertesten
Bereiche des Designs. entstandne ist ein
Kompromiss der zu einer neuen Lösung
mit zwei getrennten Rücklicht-Elementen
geführt hat. Die Bremslichter besitzen
kompakte Abmessungen die durch einen verchromtes
Element an das Rücklicht im Aero X
von 2006 erinnert.
Es bleibt
spannend abzuwarten, ob und inwieweit Saab
nun diesen Design-Vorschlag aus der Online-Community
aufgreift und zu einer tatsächlichen
Marktreife weiterentwickelt. Fakt ist, dass
Saab zwar einen Kleinwagen plant, aber über
dessen inhaltliche Ausgestaltung und Realisierung
noch nicht entschieden wurde. Auch eine
Preisvorstellung hat die Community für
einem Serien-Saab 9-1 zum ausdruck gebracht.
Dieser solle zwischen 12.000 und 19.000
Euro liegen.
Das was dieses
Online-Projekt präsentiert ist so gut
geraten und kreativ, dass dieses einen neuen
Trend einleiten könnte, auf den auch
andere Hersteller aufmerksam werden dürften.