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AutoNews
Detroit: Weltpremiere für BMW Mini Paceman Concept
Zum 10jährigen Mini-Jubiläum eine hochinteressante Studie

  • Weltpremiere in Detroit
  • Basiert auf dem Mini Countryman
  • Zehnjährige Jubiläum der Marke Mini
  • Markteinführung ab 2013 denkbar
 


Studie zum zehnjährigen Jubiläum: Mini Paceman Concept


Coupé-Version des viertürigen Mini Countryman


Die BMW-Tochter Mini präsentiert erste Bilder zum Mini Paceman Concept vor. Die dreitürige coupéartige Studie basiert die auf dem viertürigen Mini Countryman. Die Weltpremiere erfolgt in Detroit auf der NAIAS vom 10. bis 23. Januar 2011.


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Damit feiert der bayerische Automobilhersteller BMW das zehnjährige Jubiläum seiner Marke Mini mit einer ganz besonderen Studie. Vor zehn Jahren wurde auf der North American International Auto Show die Neuauflage des Mini vorgestellt. Nach Angaben des Herstellers soll der Mini Paceman Concept aufzeigen, welches Entwicklungspotenzial noch in der Marke und ihren Autos stecke.


Der Mini Paceman Concept basiert auf dem erst 2010 auf dem Genfer Salon vorgestellten Mini Countryman

Typisches Crossover-Konzept

Der Mini Paceman Concept basiert auf dem erst 2010 auf dem Genfer Salon vorgestellten Mini Countryman. Im Grunde soll er die Coupé-Version des Viertürers sein. Der Viersitzer misst 4.110 Millimeter in der Länge und 1.789 Millimeter in der Breite. Seine Fahrzeughöhe beträgt 1.541 Millimeter. "Wir haben A-Säule und Windschutzscheibe um 20 Millimeter verkürzt", erläutert Marcus Syring, verantwortlich für das Exterieurdesign bei Mini. "Hinten ist der Wagen 40 Millimeter flacher als der Countryman." Markentypisch verfügt der Mini Paceman Concept über kurze Karosserieüberhänge, die die athletische Statur des Fahrzeugs unterstreichen sollen. Und überhaupt greift der neue Mini Paceman Concept viele elementare Merkmale des Ur-Designs von Mini wieder auf. Die Gestaltung von Front und Dach entsprechen dem bekannten Design-Stil der Marke.


Die markentypische Dreiteilung von Dach, Fenster und Wagenkörper wird auch bei dieser Studie deutlich

 

Markentypische Dreiteilung von Dach, Fenster und Wagenkörper

Die markentypische Dreiteilung von Dach, Fenster und Wagenkörper ist auch bei dieser Studie unverkennbar. Neben den bulligen Stoßstangen fallen die markanten LED-Rückleuchten und die schmale Heckscheibe ins Auge. Gegenüber dem eher vertikal ausgerichteten Mini Countryman setzten die Bayern beim Paceman Concept auf eine horizontale Orientierung und gehen zudem mehr in die Breite. Die Rückleuchten sitzen nicht auf Fuge und entsprechen damit der Vorgabe der Designgrundlagen von Mini. Bei der Lackierung wollen die Minis traditionelle Markenwerte mit neuen Elementen mischen. Während der Lack des Paceman in schmuckem Metallicgrün gehalten ist, polarisieren das weiß-bläulich schimmernde Helmdach und die kupferfarbenen Stilelemente an den vorderen Kotflügeln und den Alufelgen. Auffällig sind die kleinen Lederdetails an äußeren Türgriffen und der Tankklappe. Beim Paceman Concept ist die Heckschürze wie beim Mini Cooper S Countryman als Diffusor ausgebildet. Der Luftstrom wird zwischen der zweiflutigen Abgasanlage unter dem Fahrzeugboden kanalisiert und reduziert so den Luftwiderstand. Selbst die Kennzeichenmulde nimmt die Form des Lufteinlasses des vorderen Stoßfängers auf und verbindet auf diese Weise formal Front und Heck miteinander. Im Interieur gibt es keine großen Überraschungen, da sich die Gestaltung im Grundsatz an seinen Markenbrüdern orientiert.


Die Kennzeichenmulde nimmt die Form des Lufteinlasses des vorderen Stoßfängers auf

Mögliche Motorisierungen

Der Mini Paceman Concept ist für alle Motorisierungen des Mini-Programms ausgelegt. Die Studie hat den 1,6-Liter großen und 155 kW (211 PS) starken Twin-Scroll-Turbomotor des Mini John Cooper Works verbaut. Der Vierzylinder erzeugt ein maximales Drehmoment von 260 Newtonmetern, welches sich via kurzzeitiger Overboost-Funktion sogar bis auf 280 Nm steigern lässt.

Weiterhin stetig wachsende Mini-Familie

Sollte der Paceman gebaut werden, was noch nicht final entschieden ist, dann würde dies die junge Plattform den Countryman mit einer ersten Modellvariante erweitern. Als weitere Varianten wären auch ein Microbus oder ein echter Geländewagen für die stetig wachsende Mini-Familie denkbar. Die Plattform des Fahrzeuges lässt auch die Anwendung des permanent verfügbaren Allradantrieb zu, wie ihn der Mini Countryman bietet: Je nach Untergrund werden 50 bis zu 100 Prozent des Antriebsmoments an die Hinterachse geleitet. Zunächst schicken die Bayern das Mini Coupé sowie den Roadster als Serienvariante auf die Straße. Erst dann wäre die Zeit für den Paceman gekommen. Getreu dem Motto jedes Jahr ein neues Mini-Modell aufzulegen könnte der Paceman dann 2013 Realität werden.

 


Der Luftstrom wird zwischen der zweiflutigen Abgasanlage unter dem Fahrzeugboden kanalisiert und reduziert den Luftwiderstand

 


Offizielles Video von BMW Mini zum Paceman

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Weitere Informationen:

www.mini.de


 



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