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AutoTest
Schon gefahren: Neuer Land Rover Freelander 2011
Aufgefrischte Optik und neu abgestimmte Motoren

  • Weitreichende Modellpflege des Freelander
  • Nun auch in einer Version ohne Allradanrieb erhältlich
  • Zwei neue verbesserte Triebwerke mit 190 und 150 PS
  • Normverbrauch ab 6 Liter bzw. 158g CO2/Km
  • Alle Schaltgetriebe-Modelle Start/Stopp serienmäßig
  • Zu Preisen ab 28.200 Euro
 


Im Erstkontakt: Land Rover Freelander 2011
4WD 2.2 SD4 SE

Land Rover hat den Freelander deutlich verfeinert

Seit die Tata-Gruppe bei Land Rover und Jaguar das Sagen haben, geben die Briten wieder mächtig Gas. Dieses Jahr steht zwar ganz im Zeichen des debütiereden Range Rover Evoque, doch auch dem kompakten Geländegänger Freelander ließ Land Rover eine umfassende Modernisierung angedeihen. Die Verkaufszahlen und der nachhaltige Erfolg geben den Briten recht. Letztes Jahr konnte Land Rover vom Freelander insgesamt 54.833 Einheiten absetzen. Dies entspricht einem Verkaufsplus von 21,3% zum Vergleichsjahr 2009. Damit sich dieser Erfolg fortsetzt hat die Tata-Tochter zum neuen Modelljahr 2011 die Technik des kompakten Geländegänger Freelander nochmals verfeinert.


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2WD: Der erste Landy ohne Allrad

Und Land Rover bricht mit einer traditionsreichen ehernen Regel. Der neue Freelander ist jetzt auch ohne Allrad als 2WD mit einem Preisvorteil von 1.700 Euro erhältlich. Deweiteren haben die Briten den bisherigen 150 PS-Diesel renoviert, einen neuen Motor entwickelt und die Optik an vielen Stellen deutlich aufgewertet. Ein weiteren Kaufanreiz bieten die Engländer durch ihr aktuelles "Upgrade"-Programm zur Markeinführung. Der sich ergebende Preisvorteil von bis zu bis zu 4.100 Euro ist bis zum 31. März 2011 befristet. Wir hatten nun Gelegenheit während erster Testfahrten im Salzburger Land uns auf die Suche nach den Unterschieden zwischen den Varianten des Freelander 2011 zu machen.

Die optischen Neuerungen des neuen Freelander des Modelljahrgang 2011 sind dezent aber umfangreich

 

Optisch aufgefrischt

Die optischen Neuerungen sind dezent aber umfangreich. Von außen ist der Freelander 2011 insbesondere an leichten Modifikationen an Heck und Front erkennbar. Neue Raddesigns in 18- bzw. 19-Zoll sowie drei neue Lackfarben sorgen für eine Frischzellenkur. So wurden bei
spielsweise die vorderen Stoßfänger nebst Kühlergrill überarbeitet und mehr Karrosserieteile mit einem Lack-Finish versehen. Zudem kommen eckigen Fassungen für die Nebelscheinwerfer sowie optmierte Front- und Heckleuchten im neuen Design zum Einsatz. Auch im Interieur hat sich einiges zum Modelljahrgang 2011 getan. Auffällig die neue Armaturentafel mit neu gezeichneter Instrumentierung und besser ablesbaren Instrumenten. Außerdem kann der Kunde zwischen verschiedenen Designs und Sitzbezügen wählen. Außerdem gibt es ein neues Premium Pack in besonderem Windsor-Leder.


Neue Basisversion mit Frontantrieb und neue Motoren

Der neue Freelander 2011 erhält mit dem 2WD eine neue allradfreie Basisversion mit Frontantrieb. Den Einstieg markiert der Freelander 2,2 eD4 E mit 110 kW (150 PS) zu Preisen ab 28.200 Euro. In der Ausstattung weicht er nicht von seinen Allrad-Kollegen ab. Der Vierzylinder-Turbodiesel e4D kommt mit Sechsgang-Schaltung und Start-Stopp-Automatik. Mit dem überarbeiteten Triebwerk erreicht der Freelander eine Höchstgeschwindigkeit von 181 km/h Spitze und spurtet in nur 11,7 Sekunden auf Tempo 100. Der Motor erhilet ein modernisiertes Einspritzsystemwurde sowie einen neuen Turbolader mit variabler Geometrie. Durch fehlende Reibungsverluste im Allradsystem, aber in erster Linie Dank dem optimierten Dieselmotor sowie 75 Kilo weniger Allradspeck nebst Start/Stopp-Automatik begnügt sich der Freelander mit Frontantrieb mit nur 6,0 Litern (4WD 6,2 Liter) Diesel im Drittelmix. Ein Spitzenwert für ein Fahrzeug dieser Größenordnung. Dies entspricht einer CO2-Emission von nur 158 g pro Kilometer.


Land Rover Freelander 2011 im ÖAMTC Winterfahrzentrum Faistenau bei Salzburg



Für den ausschließlich allradgetriebenen Vortrieb steht ab sofort mit dem SD4 auch eine weitere Leistungsstufe des Vierzylinder-Turbodiesel zur Auswahl. Das Aggregat leistet hier 140 kW (190 PS) und kann optional in Kombination mit einer Sechsstufen-Automatik bestellt werden. Mit dem SD4 erledigt der Freelander den Paradesprint auf Tempo 100 in nur 9,5 Sekunden und ermöglicht dem Freelander ein Topspeed von 190 km/h. Wie beim ebenfalls mit Automatik und weiterhin Allrad erhältlichen 150-PS-Diesel liegt sein Verbrauch im Drittelmix bei 7,0 Litern Diesel. Abgerundet wird das Motorenangebot mit dem in Deutschland wenig nachgefragten 3,2-Liter-i6-Benziner, der auf eine Leistung von 171 kW (233 PS) kommt und dank Modernisierung nunmehr die Euro 5-Abgasnorm erfüllt.


Unsere erste Testfahrt fand im neuen Frelander der Ausstattung Elegance und der neuen leistungstärkeren Diesel-Motorisierung SD4 statt. Die neue Motorvariante gibt es ausschliesslich mit Automatikgetriebe und als Allradvariante. Den Ingenieuren von Land Rover läßt sich gute Akustik-Arbeit attestieren. Es ist ihnen gelungen mit viel Dämmmaterial sowie einem überarbeiteten Motoren-Gehäuse nebst Feinabstimmung die Geräuschkulisse im Innenraum deutlich zu senken. Spürbar sind die 40 zusätzlichen PS nur graduell. Denn auch der 150 PS Diesel erhielt ein Upgrade auf 420 (ehemals 400) Newtonmetern. Allerdings sorgt der Drehmomentverlauf des SD4 für mehr Kraftreserven bei Überholvorhängen und etwas mehr Elastizität.


Die neuen Sitzeinheiten mit Leder

Verfügbar sind vier Ausstattungslinien

Der neue Freelander SD4 ist erst ab der S-Ausstattung zu Preisen ab mindestens 36.400 Euro erhältlich. Ausstattungsbereinigt entspricht der Aufpreis gegenüber den eD4-Triebwerken 3.500 Euro. Besonders attraktiv ist das Upgrade-Angebot, das bis zum 31. März 2011 gilt. Dabei erhalten Kunden ohne Aufpreis die nächsthöhere Ausstattungsstufe, was einem Preisvorteil von bis zu 4.100 Euro gleichkommt.


Das neue Interieur mit neu gestaltetem und haptisch hochwertiger wirkendem Armaturenbrett sowie neuen Instrumenten

Die S-Ausstattung umfasst neben einer Zweizonen-Klimaautomatik, Geschwindigkeitsregelung, elektrisch einklappbare Außenspiegel, Automatikgetribe, Laderaumabdeckung und 17 Zoll LM-Räder auch noch das ein CD-Audiosystem mit 9 Lautsprechern von Alpine. Das Austattungslinie SE erhöht die Ausstattung u.a. um Armaturenbrett-Dekor in Metallic Optik, Elektrische Ledersitze sowie Lederlenkrad und Einparkhilfe vone und hinten.


Winterfahrtraining im Winterfahrzentrum Faistenau des ÖAMTC bei Salzburg


Die Top-Ausstattung HSE erweitert die Ausstattung u.a. um eine Armaturenbrett-Optik in Holzoptik, Armlehnen vorne und hinten, ein DVD-Navigationssystem, komplette Lederausstattung mit sechsfach verstellbarem Fahrersitz und Memorypaket, Xenon-Scheinwerfer und 18-Zoll-Leichtmetallfelgen.


Über diesen Drehschalter mit den 4 Geländeprogrammen verfügen nur die allradgetriebenen Freelander


Allradantrieb vs. 2WD

Für den 2WD entfernte Land rover die Einzelteile der Antriebsechnik für die hinterachse. samt hinterem Differential, Haldex-Kupplung, Kardanwelle und Verteilergetriebe-Einheit. Ersatzweise kommen eine Blindwelle und Blindabdeckung zum einsatz. Ober der Presivorteil in Höhe von 1.700 Euro sowie der Verbrauchsvorteil vvon nur 0,2 liter auf hundert Kilometer den Technikverzicht rechtfertigt muss jeder Käufer für sich selber entscheiden. Onroad steht der frontgetriebene Frelleander seinen allradgetriebenen Pedanten in kaum etwas nach. Aber bereits winterliche Fahrbahnverhältnisse können das ändern. Der Verzicht auf das überlegene Anriebskonzept reduziert letzlich auch die aktive Fahrsicherheit.

Bei allen vierradgetriebenen Versionen sorgt ein intelligenter permanenter Allradantrieb mit Haldex-Kupplung für die Traktion. Das System verteilt die Antriebskraft permanent und dynamisch zwischen Front und Heck. Im Gelände und auf winterlichen Straßen kommen dann die Vorteile des Allradantriebs voll zum Tragen. Im normalen Fahrbetrieb leitet der intelligente Allradantrieb 95 Prozent der Antriebskräfte auf die Vorderräder. Das "Terrain Response System", mit dem die Allradvarianten des Freelander ausgerüstet sind, hilft in entsprechenden Fahrsituationen nötigenfalls das gesamte Drehmoment auf die Hinterachse verlagert. Das vierstufige intelligente Geländeprogramm vernetzt das Motormanagement, Getriebesteuerung, Traktions- und Stabilitätskontrolle mit Kurvenbrems- und Wankneigungskontrolle sowie Bergabfahrhilfe. Wir konnten uns im Winterfahrzentrum Faistenau des ÖAMTC auf diversen Parcours von Fähigkeiten und des Vorteilen dieses Systems überzeugen.


Motor: Mit dem neuen 190 PS starken SD4-Diesel erreicht der Freelander eine Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h

Technische Daten Land Rover Freelander 2WD 2.2 eD4 E
Hersteller: Land Rover
Karosserie: Kompakter Geländewagen
Motor: 4 Zylinder Reihe Turbodiesel
Hubraum: 2.179 ccm
Leistung: 110 kW (150 PS)
Drehmoment: 420 Nm bei 2.000 Umdrehungen pro Minute
Fahrwerk: Einzelradaufhängung
Getriebe: 6-Gang Handschaltung
Von 0 auf 100 11,7 s
Höchstgeschwindigkeit: 181 km/h
Verbrauch (ECE) 6,0 Liter
CO2-Ausstoß mit Automatik 158 g/km
Kraftstoff: Diesel
Schadstoffklasse Euro 4
Kofferraumvolumen 405 bis 1.670 Liter
Länge/Breite/Höhe/Radstand 4.500/1.910/1.740/2.660 mm
Rampenwinkel in Grad: 23
Tank 68 Liter
Gesamtgewicht / Zuladung 1.710 / 795 kg
Wendekreis 11,30 m
Max. Anhängelast gebremst 2.000 kg
Basis-Preis brutto: ab 28.200 Euro,-



Freelander 2011: Alle Schaltgetriebe-Modelle Start/Stop serienmäßig

Günstigstes Modell ist künftig der Fronttriebler eD4 Diesel zu Preisen ab 28.200 Euro. Der Frontriebler ist zwar ab sofort bestellbar aber voraussichtlich erst ab März lieferbar. Das allradgetriebene Einstiegsmodell ist zu Preisen ab 29.900 Euro erhältlich. Der neue starke Diesel SD4 ist erst ab der S-Ausstattungslinie zu haben und kostet jeweils 3.500 Euro Aufpreis.



Off-Road Fahrertraining im ÖAMTC Winterfahrzentrum Faistenau bei Salzburg/Fuschlseeregion


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Weitere Informationen:


www.landrover.de


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