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AutoTest
Mitsubishi Outlander 2.2 DI-D 2WD Invite Xtra im Fahrbericht
Sportlicher Kompakt-SUV kann überzeugen

  • Sportlicher Crossover sehr wertbeständig
  • N2,2-Liter-Diesel mit variabler Ventilsteuerung 130 kW (177 PS)
  • Verbrauch im Drittelmix (NEFZ) 5,7 Liter
  • Ausstattung Invite Xtra läßt nur wenige Wünsche offen
  • Testwagenpreis 31.590 Euro
 


Mitsubishi Outlander mit dem neuen Diesel 2.2 DI-D und Frontantrieb (2WD) in der Ausstattung Invite Xtra im ausführlichen Fahrbericht


Der Wertmeister 2011 im Test

Die zweite Generation des Mitsubishi Outlander ist seit 2006 im Handel. Im Jahre 2010 hat das SUV eine umfangreiche Überarbeitung und Auffrischung erfahren. Seitdem präsentiert sich der Outlander im ganz neuen Familien-Look der japanischen Marke. Vor allem beim Preis musste Mitsubishi nachbessern und gewaltig an der Kostenschraube drehen.


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Für das gleiche Geld wählten bisher viele Kunden nicht selten einen der Wettbewerber wie beispielsweise VW Tiguan. Das Facelift wird von den Käufern gut angenommen. Für unseren Test haben wir das Sondermodell "Xtra" gewählt.

Der Outlander mit dem 2010 eingeführten Haifisch-Gesicht


Die attraktive Sonderausstattung basiert auf der mittleren Ausstattung "Invite" und dürfte in Kombination mit dem neuen Top-Diesel noch mehr Käufer für den Outlander begeistern. Mit aufgefrischter Optik - der Outlander trägt nun das "Jetfighter-Design" des Lancer - bieten die Japaner mit dem Front- statt Allradantrieb eine attraktive Option an. Viele Kunden werden vermutlich den Allradantrieb bei ihrem Nutzungshintergrund gar nicht vermissen. Eurotax Schwacke sowie Autobild haben den Outlander kürzlich als wertbeständigstes Auto in seinem Segment bzw. als "Wertmeister 2011" ausgezeichnet.

 

Neue Optik und neue Technik

Den Outlander haben die Japaner nun vor kurzem eine kräftige Frischzellenkur angedeihen lassen. Die markanteste Änderung ist die neu gestaltete Front im Jetfighter-Design. Wie seine Brüder Lancer und Colt erhielt nun auch der Outlander die neue Optik. Die Formensprache des großen, trapezförmigen Lufteinlasses wurde von einem japanischen Kampfflugzeug inspiriert.


Gemeinsam mit den spitz nach vorne zulaufenden Scheinwerfern entsteht so ein etwas grimmiges, an einen Haifisch erinnerndes Gesicht. Aber es gibt noch weitere Modifikationen an der Karosserie: Die hinteren Kotflügel gehen jetzt in den Heckstoßfänger über. Einige neue Chromleisten an den Fenstern, an den Seitenschwellern und an der Heckklappe werten die Optik auf. Die Seitenblinker sind künftig wie bei vielen anderen Herstellern bereits üblich, zusätzlich in die Außenspiegel integriert. Als aufpreispflichtiges Extra bietet Mitsubishi neue Leichtmetallfelgen sowie einen silber lackierter Unterfahrschutz für vorne an.


Interieur

Der Outlander wurde im Rahmen des 2010er Facelifts nicht nur im Außendesign sehr sportlich gestaltet. Auch im Innenraum bietet der Allrad-Mitsubishi einen gekonnten Mix aus Praktikabilität, Komfort und Sportlichkeit. Die großen Kunststoffflächen des Armaturenbretts werden dezent aufgelockert durch aluminiumfarbene Applikationen in der Mittelkonsole, die ebenso wie das Cockpit klar strukturiert sind. Flächen wie der Armaturenträger und die Oberseite der Türen präsentieren sich mit Kunstlederüberzug und weicher Polsterung.

Als Vielzweckfahrzeug kann der Mitsubishi Outlander vor allem durch seine Variabilität punkten


Sie passen gut zu den sportlichen Teilledersitzen und zum griffigen Lenkrad. Applikationen im Chrom-Look wurden großzügig im Innenraum verteilt. Nicht alle verwendeten Materialien wirken so hochwertig wie dies wünschenswert wäre. Aber es ist funktionell und es klappert nichts. Die Bedienungselemente und Anzeigen sind überwiegend dort platziert, wo sie erwartet werden. Lediglich die Schalter für die Sitzheizung sind schwer zugänglich seitlich an den Sitzen montiert. Auch ist das Lenkrad, typisch für die Marke, nur in der Höhe, nicht aber in der Länge verstellbar. Im Zusammenspiel mit dem höhenverstellbaren Fahrersitz lässt sich eine reisetaugliche Position auch für große Personen finden.

 

Für Komfort sorgt eine in der Länge verschiebbare Mittelarmlehne. Ansonsten verwöhnt der Outlander seine Passagiere mit einem großzügigen Raumangebot. Auch in der zweiten Reihe nehmen Passagiere jenseits der 1,80 Meter bestens Platz. Es können bis zu fünf, in den höherwertigen Ausstattungsversionen gegen Aufpreis auch bis zu sieben Personen befördert werden. Der Mitsubishi Outlander verfügt über ein beachtliches Kofferraumvolumen von 774 bis 882 Litern. Bei umgeklappten Sitzen sind es dann sogar 1.691 Liter mit fast ebener Ladefläche. Die Fondbank kann man 2:1 vorklappen und verschieben, die Sitzlehnen lassen sich mehrstufig in der Neigung justieren. Praktisch auch die zweigeteilte Heckklappe, deren unterer Teil waagerecht heruntergeklappt bis zu 200 Kilogramm belastbar ist. Öffnet man nur den oberen Teil, bleibt eine hohe Ladekante. Diese verschwindet durch öffnen der unteren Ladeklappe. Allerdings muss dann der Nachteil in Kauf genommen werden, sich sehr weit nach vorne beugen zu müssen, um an das Gepäck heranzureichen.


Ergänzt wird das Stauvolumen durch viele gut nutzbare Ablagen. Gut fanden wir neben der variablen verschiebbaren Sitzen die beiden Handschuhfächer, davon eines beheiz- und kühlbar.

Motor

Besonders gut zum sportlichen Outfit des Mitsubishi Outlander passt auch der neue DI-D Turbodiesel mit Cleartec. Der neue Direkteinspritzer Common-Rail-Dieselmotor mit Ladeluftkühlung und variabler Turbinengeometrie sowie variablen Ventilhübenund Steuerzeiten ist in zwei Leistungsstufen erhältlich. In der Basisversion leistet das Triebwerk 103 kW (140 PS), die von uns getestete Variante kommt auf 130 kW (177 PS) und verhilft dem sportlichen Crossover zu beachtlichen Fahrleistungen und bleibt dabei dennoch sparsam. Die Technik verbindet geringen Verbrauch mit großer Durchzugskraft.


Der neue Common-Rail-Dieselmotor mit Ladeluftkühlung und variabler Turbinengeometrie leistet in unserem Testwagen 177 PS



Mit dem serienmäßigen und gut abgestuften Sechsganggetriebe ist der Paradesprint von null auf Tempo 100 in nur 9,7 Sekunden absolviert. Der Motor ermöglicht dem rund 1,6 Tonnen schweren Fronttriebler eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Das maximale Drehmoment von 380 Nm steht ab 2.000 Umdrehungen pro Minute bereit. Unterhalb von 2.000 Umdrehungen pro Minute läßt sich ein kleines Turboloch nicht verleugnen. Der Verbrauch im Drittelmix (NEFZ) soll sich laut Herstellerangaben mit 5,8 Litern begnügen. Dies entspricht einer CO2 Emission von 155 Gramm pro Kilometer. Möglich macht dies die neue variable Ventilsteuerung MIVEC. Während unserer Testfahrten lagen wir bei zügiger Fahrweise im Testverbrauch selten unter 7 Litern. In Anbetracht der Größe und Nutzwert des Fahrzeugs ist dies dennoch ein respektabler Wert. Schließlich ist der Outlander eine imposanten Erscheinung.

Fahreigenschaften

Allrad- oder doch lieber Frontantrieb? Im Grunde genommen, findet ein Sports Utility Vehicle sein Haupteinsatzgebiet dort, wo der reine Frontantrieb völlig ausreicht. Desweiteren sind die Anschaffungskosten und der Verbrauch niedriger. Das Fahrwerk des frontgetriebenen Outlander ist sportlich-komfortabel abgestimmt. Große Schwächen offenbarte er weder auf der Autobahn noch auf der Landstraße. Die meisten Bodenwellen schluckt der Outlander sehr passabel. Bei massiven Lastwechseln neigt der Outlander zu leichtem Nicken. Im Alltag vermittelt das Fahrwerk einen angenehmen Kompromiss zwischen Sportlichkeit und Komfort. In schnell gefahrenen Kurven macht der Outlander eine tolle Figur mit nur geringer Karosserieneigungen und einer souveränen Straßenlage. Positiv auch die angenehm neutrale und servounterstützte Lenkung.

 


Der Mitsubishi Outlander 2.2 DI-D ist in den drei Ausstattungslinien Invite, Intense und Instyle verfügbar



Attraktive Sonderausstattungsvariante Xtra

Der Mitsubishi Outlander 2.2 DI-D ist in den drei Ausstattungslinien Invite, Intense und Instyle verfügbar. Mit zusätzlichen Extras und einem Kundenvorteil von bis zu 2.500 Euro kann der Mitsubishi Outlander "Xtra" seit dem Sommer 2011 in einer attraktiven Sonderedition geordert werden.

Zur Ausstattung des "Xtra" gehören unter anderem Bi-Xenon-Scheinwerfer mit Kurvenlicht, automatischer Leuchtweitenregulierung und eine Scheinwerfer-Reinigungsanlage. Sportliche Akzente setzen die 18-Zoll-Leichtmetallfelgen und für das sichere Einparken gibt es zusätzlich Rückfahrwarner mit akustischem Warnsignal. Auch eine Sitzheizung vorn und komplette Anschlussmöglichkeiten für modernste Unterhaltungselektronik inklusive Bluetooth-Freisprecheinrichtung mit Lenkrad-Bedientasten sowie Bluetooth- und USB-Audio-Schnittstelle sind mit an Bord. Zusätzliches Plus bei dem von uns gefahrenen Outlander 2.2 DI-D MIVEC ClearTec 2WD: Das automatische Start-Stopp-System. Der Mitsubishi Outlander "Xtra" ist bereits zu Preisen ab 27.490 Euro zu haben.
Für ganz preisbewusste ist der neue Outlander auch deutlich günstiger zu haben: In der neuen Einstiegsvariante mit 147 PS starkem Zweiliter-Benziner und Frontantrieb ist er bereits zu Preisen ab 21.990 Euro bestellbar.

 

Technische Daten Mitsubishi Outlander 2.2 DI-D 2WD Invite Xtra (MT)
Hersteller: Mitsubishi
Karosserie: Fünftürig
Motor: DOHC Turbodiesel mit Ladeluftkühlung und var. Turboladergeometrie + MIVEC
Hubraum: 2.268 ccm
Leistung: 130 kW (177 PS) bei 3.500 UPM
Drehmoment: 300 Nm bei 2.000 UPM
Von 0 auf 100: 9,7 s
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Verbrauch (ECE) 5,8 Liter
CO2-Ausstoß 155 g/km
Kraftstoff: Diesel
Tankinhalt 63 Liter
Schadstoffklasse Euro 5
Kofferraum (Liter) / umgeklappt 774-882 Liter / 1.691 Liter
Leergewicht 1.615 kg
Zuladung 555 kg
Länge/Breite/Höhe (mm) 4.665 x 1.800 x 1.680
Wendekreis 10,60 Meter
Basis-Preis Ausstattungsvariante brutto: 30.890,- Euro
Testwagenpreis brutto: 31.590,- Euro




Fazit: Der geräumige Outlander bietet Fahreigenschaften und Komfort eines klassischen Kombis und verfügt über einen großzügig dimensionierten Kofferraum. Der Mitsubishi erweist sich als ein SUV mit unkompliziertem PKW-ähnlichem Handling. Er bietet ein ordentliches Preis-/Leistungs-Verhältnis und besticht durch ausgewogenen Fahreigenschaften. Als Vielzweckfahrzeug kann der Mitsubishi Outlander aber vor allem durch seine Variabilität punkten. Raumangebot, Ausstattung und Motorleistung machen den Outlander im Wettbewerbsumfledn zu einer interessanten Alternative. Auch die Optik braucht sich nicht zu verstecken. Auch wenn sich der Outlander schon dem Ende seines Produktionszyklus nähert.



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Weitere Informationen unter:

www.mitsubishi-motors.de


 

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