AutoNews IAA
2011: Volksagen zeigt den neuen up!
Der neue Mini-VW - erste Bilder und Infos
Premiere des Kleinstwagen auf der
IAA
Der
neue up! kleiner Volkswagen
mit großem Potenzial
Motoren
von 60 bis 75 PS
City-Notbremsfunktion für die
stadt und eine Erdgasvariante
Preise
starten knapp unter 10.000 Euro
Der
VW up! rollt im Herbst 2011 zu den Händlern.
Vorab feiert er Kleinwagen auf der IAA seine
Premiere
Erste Fakten
Bevor der VW
up! im Spätherbst 2011 zu den Händlern
rollt, feiert er September auf der IAA in
Frankfurt noch schnell seine Publikumspremiere.
Nachdem der Fox endgültig eingestellt
worden war, klaffte eine Lücke. Der
neue up! füllt die Lücke nun unterhalb
des VW Polo.
Anzeige:
Seine Name
"aufwärts" - mit Imperativ-Ausrufezeichen,
steht selbstbewusst aktuell sicherlich für
den ganzen Volkswagenkonzern. Der Kleinwagen
ist äußerst geräumig, sehr
genügsam und in der Anschaffung deutlich
günstiger als ein Golf oder auch der
Polo. Bereits 2007 stellte Volkswagen die
Studie VW up! vor. Es handelte sich dabei
um einen viersitzigen Mikro-Kleinwagen von
dreieinhalb Metern Länge.
Der
lupo-nachfolger bietet viel Raum auf 3,54
Metern Länge und einer Höhe von
1,48 Meter
Nun kommt die Serienversion mit 3,54 Metern
und einer Höhe von 1,48 Meter auf den
Markt. Der up! ist er nahezu identisch bemessen
wie sein direkter Wettbewerber Kia Piacanto.
Weitere direkte Wettbewerber sind der Citroen
C1, Toyota Aygo und Peugeot 107. Das Raumkonzept
des up! wird maßstäbe setzen.
Die Gesamtlänge setzt sich einerseits
aus den kurzen Karosserieüberhängen
und dem anderseits sehr langen Radstand
(2,42 Meter) zusammen - ein Karosserielayout,
das den umbauten Raum voll nutzt.
Mini-VW mit maximalen Platz. Zu seinem Marktstart
wird es den up! in den beiden Leistungsstufen
mit 60 und 75 PS geben
Die Wolfsburger bezeichnen ihn als Spezialist
für den urbanen Alltag, der bis in
das letzte Detail durchdacht sei. Die Wolfsburger
spekulieren auf den klassenlosen Effekt:
Dieses Auto soll, wie der größere
Polo oder der noch größere Golf,
Menschen mit den unterschiedlichsten Geburtsdaten
und Mobilitätswünschen erreichen.
Volkswagen hat vor diesem Hintergrund nicht
nur ein neues Auto auf die Räder gestellt,
sondern gleichzeitig die Parameter der Individualisierung
und Finanzierung neu abgemischt. Folge:
Für den up! wird es neben klar gegliederten
Ausstattungslinien neue Features wie die
up! boxes geben - Sets, etwa für den
Einkauf, die Reise oder Kinder an Bord.
Für den up! wird es ein Infotainmentsystem
geben, das die Besitzer via Apps auf ihr
persönliches Profil zuschneiden können.
Die bekannten
Designmerkmale des Markengesichtes finden
sich auch beim up! wieder. Dies sind die
Betonung der Waagerechten und die Verbindung
von Grill und Scheinwerfer zu einem Band,
die Akzente der kleinen Winkel und die charakteristische
Lichtsignatur in den Scheinwerfern. Aber
mehr als bei anderen Modellen haben die
Designer dem up! ein Lächeln ins Gesicht
gezaubert. Das differenziert ihn ein Stück
von der restlichen VW-Familie.
VW
verspricht eine kompromisslos gute Raumergonomie
Innenraum
Der up! verfügt über ein Interieur
in zeitgemäße Gestaltung. Besonders
edel ist das Dash Pad, die Armaturen-Querspange
vor dem Fahrer und Beifahrer. Je nach Ausstattung
kommt hier ein Dekolack oder eine der 5
Wagenfarben zum Einsatz. Das Navigationssystem
wird zum sogenannten Portable Infotainment
Device, das Navigation, Telefon, Information
und Unterhaltung vereint und dessen Dockingstation
sich oberhalb der Mittelkonsole im Armaturenbrett
befindet. Im PID ist eine Navigationslösung
vom Spezialisten Navigon integriert. Wird
der Bildschirm oberhalb der Mittelkonsole
eingeklickt, verbindet er sich mit dem Netzwerk
des Up!. Dann zeigt er auch die Daten der
optionalen Parksensoren an und ermöglicht
per Touchscreen die Bedienung des Radios
und der Freisprechanlage. Das Portable Infotaibnment
Device (PID) kann bei Bedarf einfach mitgenommen
werden. Vor kurzem präsentierte BMW
im neuen 6er Cabrio einen freistehenden
Bildschirm über der Mittelkonsole.
Und auch Mercedes präsentiert ihre
neue B-Klasse mit freistehendem Bildschirm.
Allerdings sind hier die Bildschirme im
Gegensatz zum up! fest verbaut.
Der
Monitor (PID) ist abnehmbar und portable
Raumwunder
Volkswagen verpricht eine kompromisslos
gute Raumausnutzung. Einer der längsten
Radstände im Segment sorgt zusammen
mit den weit vorn angeordneten Motoren für
eine ungewöhnlich gute Raumergonomie.
Fahrer, Beifahrer und die beiden Passagiere
im Fond reisen damit in einem kompakten,
aber keineswegs beengten Fahrzeug. Im Gegenteil.
Der Kofferraum fasst 251 Liter. Wird die
Rücksitzlehne komplett umgeklappt,
erhöht sich das Stauvolumen sogar auf
beachtliche 951 Liter.
Benzin-
und Erdgas-Antriebe - Elektro folgt später
Mit dem up!
debütiert eine neue Generation von
Dreizylinder-Benzinmotoren. Zu seinem Marktstart
wird es den up! in zwei Leistungsstufen
mit 44 kW (60 PS) und 55 kW (75 PS) geben.
Allesamt ohne Direkteinspritzung und ohne
Aufladung. In der aufpreispflichtigen Version
als BlueMotion Technology-Version mit Start/Stopp-Automatik
verbraucht der up! mit 60 PS im Drittelmix
(NEFZ) 4,2 Liter auf 100 Kilometer, Dies
entspricht einer CO2-Emission von 99 Gramm
CO2 je Kilometer. Ganz besonders spannend
wird die Erdgasversion, die auf der gleichen
Motorbasis mit einer Leistung in Höhe
von 50 kW (68 PS) folgen. Der Durchschnittsverbrauch
von 3,2 kg/100 km (Gas) entspricht einem
CO2-Wert von 86 g/km. Als BlueMotion Technology-Version
wird der mit Erdgas betriebene up! sogar
einen CO2-Wert von 79 g/km erreichen. Fest
eingeplant für das Jahr 2013 ist zudem
ein up! mit Elektroantrieb. Sollten die
Wettbewerber Volkswagen nicht zuvor kommen,
dürfte die Erdgasversion im nächsten
Jahr auf Platz 1 im Umweltranking des Verkehrsclubs
Deutschland (VCD) stehen.
Assistenzsystem
Beim up! wird es optional erstmals in der
Kleinstwagen-Klasse eine City-Notbremsfunktion
erhältlich sein. Das System erkennt
per Lasersensor - ähnlich wie dem von
Ford - drohende Kollisionen und leitet dann
bis Geschwindigkeiten von 30 km/h eine Notbremsung
ein.
Präsentation
der Studie up! auf der IAA 2007
Bei einer
Up-Version wird es nicht bleiben
Mit dem Up
führt VW nicht nur eine neue Baureihe
ein. Volkswagen hat mit der Veröffentlichung
der ersten Designstudien deutlich zum Ausdruck
gebracht, dass auch andere Karosserievarianten
möglich sind, etwa ein Miniatur-Van,
wie durch die Studie Space Up demonstriert.
Außerdem lief die Entwicklungsarbeit
nicht umsonst unter dem Projektnamen "New
Small Family".
Derivate wird
es bei Volkswagen nicht nur unter der Muttermarke
geben. Bei den Konzernmarken Seat und Skoda
wird längst an nahezu serienreifen
up!-Derivaten getüfftelt. Auch wird
es abgespeckte Varianten für Schwellenländer
wie Brasilien, China oder Indien geben.
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