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AutoNews
Mit zwei neuen Sondermodellen feiert Jaguar den 50. Geburtstag
Hommage an die Vorstellung des legendären E-Type vor 50 Jahren

  • 50 Jahre Jaguar E-Type
  • Auf jeweils 50 Exemplare limitierte Sondermodelle
  • XK Grace mit Fünfliter-V8-Motor und 385 PS
  • XK Pace mit 510 PS starken Fünfliter-Kompressor-V8
  • Ab sofort bestellbar
 


Jaguar XK Grace, E-Type und XK Pace

Zwei neue Sondermodellen zum 50. Geburtstag


Mit zwei neuen Sondermodellen feiert Jaguar den 50. Geburtstag seines E-Type. Pünktlich zu den ersten Sonnenstrahlen am Frühlingshimmel und zu Ehren des Jubiläums der britischen Sportwagenlegende Jaguar E-Type bringt Jaguar jetzt zwei Sondermodelle des XK Cabrio und Coupé und bietet zudem ein attraktives Jubiläumsleasing.


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Markenclaim "grace, pace & value for money"

Sowohl der XK Grace als auch der XKR Pace können ab sofort bestellt werden. Entsprechend dem historischen Anlass sind die Stückzahlen der Sondermodelle "Grace" und "Pace" auf je 50 Exemplare limitiert. Die Modelle XK "Grace" und XKR "Pace" folgen dem legendären Markenclaim "grace, pace & value for money" und werden bei den Jaguar Händlern mit einem attraktiven Preisvorteil angeboten.

 


Der Jaguar XK Grace ist als Cabrio zu Preisen ab 102 080 Euro erhältlich

Der XK Grace basiert auf dem beliebten XK mit Fünfliter-V8-Motor, der 283 kW (385 PS) leistet, und zeichnet sich durch eine opulente Optik und luxuriöse Ausstattung aus. Basis des XKR Pace, der den Fokus erwartungsgemäß vor allem auf überlegene Performance richtet, ist der XKR, dessen 510 PS starker Fünfliter-Kompressormotor überragende Fahrleistungen garantiert.

Der XK Grace zeichnet sich unter anderem durch Kurvenlicht und eine beheizbare Frontscheibe aus. Zudem gehören ein Reifendruckkontrollsystem und ein schlüsselloser Zugang zur Serienausstattung. Die Farbpalette umfasst die Töne Grau, Blau und Schwarz.

Noch mehr dem sportlichen Anspruch seines Vorfahren E-Type fühlt sich der XK Pace verpflichtet, der mit seinem 510 PS starken Fünfliter-Kompressor-V8 nach nur 4,8 Sekunden Tempo 100 erreicht. Nicht nur das Coupé, sondern auch das Cabrio sind mit dem Speed Pack ausgestattet, das eine Anhebung der Höchstgeschwindigkeit auf 280 km/h ermöglichte. Dazu gibt es 20 Zoll Kasuga Räder und das Aerodynamik-Paket.


Der XK Pace kommt ausschließlich in der Lieblingsfarbe der XKR-Fahrer - Ultimate Black

Gediegene Sportlichkeit dominiert auch das R Performance Interieur des XK Pace mit der Farbkombination Charcoal/Charcoal für Polster und Verkleidungen und dem Armaturenbrett in Dark Mesh Aluminium. Komplettiert wird die Ausstattung des XK Pace durch Kurvenlicht und eine beheizbare Frontscheibe.

Die auf jeweils 50 Exemplare limitierten Sondermodelle Jaguar XK Grace und XK Pace sind ab sofort zu bestellen und bieten einen attraktiven Preisvorteil. Noch anziehender wird das Angebot durch ein günstiges Leasing-Paket für alle Jaguar XK Modelle. So ist beispielweise das Jaguar XK Coupé mit einer unverbindlichen Preisempfehlung ab Lager Jaguar Deutschland von 90.900,- Euro bei drei Jahren Laufzeit, 45.000 Kilometern Laufleistung und einer Anzahlung von 18.339,- Euro ab sofort zu monatlichen Raten ab 749 Euro erhältlich.


Geburtstagskind: Der Jaguar E-Type wird 50

Fast 70 Prozent aller E-TYPE gingen nach Amerika

Bis zum April 1975 hatte Jaguar 20.297 zweisitzige und 18.222 2+2-sitzige Coupés
produziert, dazu kamen 33.996 Roadster. Das Gros - gut 49.000 Einheiten - fand den
Weg in die Vereinigten Staaten. Noch heute sind weltweit über 30.000 E-TYPE
zugelassen und bei Oldtimer-Meetings oder Schönheitswettbewerben die Lieblinge
vieler Classic Car-Fans.



Bei Auktionen erzielen E-TYPE Roadster der ersten Serie und Cabrios mit V12-Power die höchsten Preise, am günstigsten sind 2+2-Coupés der Serien II und III. Als Faustregel gilt zudem: Roadster sind um die Hälfte teurer als Coupés, und ein E-TYPE mit abgedeckten Scheinwerfern genießt in jedem Fall mehr Ehrfurcht als einer mit freistehenden.

1996 wurde der Jaguar E-TYPE auch von quasi höchster Stelle als Kunstwerk anerkannt: Seitdem ziert ein stahlblauer Roadster als eines von ganz wenigen Automobilen die Dauer-Ausstellung des berühmten New Yorker Museum of Modern ArtMit einer vom Werk angegebenen Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h verdiente sich der E-TYPE wie zuvor der XK120/150 das Prädikat "schnellster Serienwagen der Welt". Das englische Fachmagazin The Motor maß bei Testfahrten mit einem E-TYPE Roadster eine Beschleunigung von 0 auf 96 km/h (60 Meilen) in 7,1 Sekunden.

Im Oktober 1964 ersetzte Jaguar den 3,8-Liter-Motor durch den 4,2 Liter aus der neuen Limousine Mark X. Das maximale Drehmoment stieg von 348 auf 380 Nm bei 4.000/min, was mehr Durchzug im unteren und mittleren Drehzahlbereich einbrachte. Die Motorleistung dagegen blieb identisch. Exportmodelle wurden erstmals mit einer
Klimaanlage bestückt, und für den Roadster gab es ein abnehmbares Hardtop. Im Frühjahr 1966 erschien vor allem auf Wunsch der amerikanischen E-TYPE-Klientel der E-TYPE 2+2. Ein um fünf Zentimeter verlängertes Coupé mit um 23 Zentimeter gestrecktem Radstand, 3,8 Zentimeter höherem Dach und zwei Notsitzen im Fond. Erstmals gab es für den "Two plus two" optional auch eine Dreigang-Automatik. Leider brachte der E-TYPE für die Klein-Familie nun 100 Kilo mehr auf die Waage, was laut The Motor die Höchstgeschwindigkeit auf 219 km/h drückte. Beim Spurt von 0 auf 100 km/h vergingen jetzt fast neun Sekunden. Serie II mit frei stehenden Scheinwerfern, Serie III mit mächtigem V12.

Der Oktober 1968 sah das Debüt der Serie II des E-TYPE. Auffälligste Änderungen waren die nun frei stehenden und leuchtstärkeren Scheinwerfer, ein um 70 Prozent vergrößertes Kühlermaul sowie eckige Blinker und Rückleuchten. Die waren nun unter- statt oberhalb der nunmehr durchgezogenen Stoßstangen montiert. Modifikationen auch am Heck: Die Auspuffrohre rückten auseinander, die Kennzeichenhalterung wanderte nach unten.

Im März 1971 betrat dann der ultimative Jaguar E-TYPE die Bühne: Die ausschließlich mit einem neu entwickelten 5,3 Liter-V12 ausgestattete Serie III. Mit 276 PS bei 5.850/min und einem Drehmomentgipfel von 408 Nm bei 3.600/min stand diese Katze bestens im Futter. Dank einer Voll-Aluminium-Bauweise wog das von Harry Mundy und Walter Hassen, dem "Vater" des Coventry Climax-Formel 1-Motors konstruierte Kraftwerk nur 36 Kilo mehr als der frühere Sechszylinder. Weitere technische Feinheiten des Serie III waren die vier Zweistufen-Fallstromvergaser von Zenith, eine elektronische Transistorzündung und innen belüftete vordere Scheibenbremsen. Der Roadster übernahm ab 1971 den langen Radstand des 2+2, das kurze Coupé strich Jaguar im Gegenzug ganz aus dem Programm. Der verchromte Kühlergrill mit sechs horizontalen und vier vertikalen Streben verlieh dem Serie III E-TYPE optisch einen Hauch Ferrari. Die Spurverbreitung um 82 mm und größere Reifen erforderten aufgesetzte Kotflügelverbreiterungen. Am Heck ließen vier Auspufftatzen den Zwölfzylinder erahnen - nur die US-Version musste sich mit zwei Endrohren begnügen.

Die Europa-Version absolvierte den 0-100 km/h-Sprint in 6,4 Sekunden und kratzte wieder erfolgreich an der 240 km/h-Marke. Das US-Modell mit nur 250 PS büßte 17 km/h und eine volle Sekunde für den Sprint ein. Trotzdem resümierte das amerikanische Fachblatt Car and Driver: "Jaguar hat es fast geschafft, einen Ferrari zum halben Preis anzubieten!" Sein Debüt im März 1961 in Genf elektrisierte die Auto-Welt.

Der Jaguar E-Type wird 50 Jahre jung

Mit dem Jaguar E-TYPE feiert in diesem Jahr einer der legendärsten Sportwagen der Automobil-Historie 50jähriges Jubiläum. Sogar Enzo Ferrari bekannte sich mit dem Lob "das schönste Auto der Welt" als Bewunderer. Für Jaguar erwies sich der am 15. März 1961 in Genf enthüllte XK-Nachfolger nicht nur als Image-Träger, sondern auch als kommerzieller Erfolg. In 14 Jahren erlagen weltweit über 72.500 Käufer den Reizen des als Coupé und Roadster erhältlichen Modells. So wurde der zunächst nur in einer Auflage von 1.000 Stück angedachte E-TYPE zu einem der ersten in großen Stückzahlen produzierten Vollblut-Sportler. Seit 1996 ziert die Designikone die Dauerausstellung des New Yorker Museum of Modern Art. Er war der Inbegriff des zeitgenössischen Sportwagens reinster Couleur. Showgrößen und Top-Sportler buhlten darum, sich im Glanz des revolutionär neuen Jaguar E-TYPE sonnen zu dürfen. Zu den prominenten E-Type-Besitzern zählten unter anderen der Fußballer George Best, die Leinwand-Größen Brigitte Bardot, Tony Curtis und Steve McQueen sowie der surrealistische Maler Salvador Dalì. Für die Swinging Sixties stand der E-TYPE ebenso als Symbol wie die Beatles oder der Mini-Rock.

Die Resonanz auf das am 15. März 1961 im Genfer Parc des Eaux Vives vor rund 200 Journalisten präsentierte E-TYPE Coupé war überwältigend. Der erste Anblick löste bei Menschen mit Benzin im Blut eine Kettenreaktion im Gehirn aus. Auf dem Jaguar-Stand gingen danach 500 Bestellungen für einen E-TYPE ein. Kein Wunder, war er mit 25.000 Mark doch nur halb so teuer wie ein Aston Martin DB4 oder Ferrari 250 GT. Bei der offiziellen Präsentation des Roadsters in New York im April 1961 waren schon eine halbe Stunde nach Öffnen der Messetore sechs Exemplare verkauft!

Der schnell zur Design-Ikone reifende E-TYPE verströmte eine unwiderstehliche Aura aus Kraft, Eleganz und Sinnlichkeit. Die extrem lange Motorhaube mit den unter Plexiglasabdeckungen sitzenden Scheinwerfern, die beim Service nach vorn klappende Haube und das revolutionäre "Fastback" mit seitlich angeschlagener Hecktür setzten ebenso wie die keck nach oben gebogenen Auspuffendstücke neue Trends. Die betörende Form schuf Malcolm Sayer - Designer der Le Mans-Sieger von Jaguar

Für das atemberaubende Design des Jaguar E-TYPE war mit Malcolm Sayer ein
Luftfahrtingenieur verantwortlich, der seine aerodynamische Expertise schon zuvor bei den Le Mans-Siegerwagen C- und D-TYPE hatte einfließen lassen. Radikal neu war zum Beispiel die von Sayer erdachte hintere Einzelradaufhängung - mit je einem Längslenker und zwei Federbeinpaketen pro Seite sowie als obere Querlenker fungierenden Antriebswellen. Rundum verzögerten Scheibenbremsen den E-TYPE - hinten waren sie zwecks Senkung der ungefederten Massen innen angeordnet. Der unter einer endlos langen Motorhaube installierte Sechszylinder holte aus 3,8 Litern Hubraum 265 PS bei 5.500/min. Gefüttert wurde er von drei Vergasern, ein Vierganggetriebe leitete die Kraft auf die Hinterachse.



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Weitere Informationen:


www.jaguar.de


 


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