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AutoNews
Jaguar F-Type - Powerroadster very british
Sportler mit langer Schnauze und knackigem Heck

  • Weltpremiere des offenen Sportwagen in Paris
  • Drei Varianten: F-Type, F-Type S und F-Type V8 S
  • Zwei V6 und ein V8-Motor mit Benzin-Direkteinspritzung von 340 bis 495 PS
  • Ab Frühjahr 2013 zu Preisen ab 73.400 Euro (brutto)
 


Der neue Jaguar F-Type beerbt den E-Type und startet im März 2013


Jaguar baut sein Sortiment sukzessive aus und findet zu alter Stärke zurück

Der neue Angreifer aus England. Der lang angekündigte Jaguar F-Type ist vor allem gegen Wettbewerber wie Porsche 911 Cabrio, Boxster und Mercedes SL positioniert. Die Historie die die Engländer im Rücken haben ist beispiellos. Jaguar-Autos waren schon sportlich unterwegs, als die Wettbewerber wie Porsche oder Ferrari noch nicht aufgestellt waren.

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Seit Jaguar und Land Rover unter das Dach der indischen Tata-Gruppe geschlüpft sind glänzt die britische Autoschmiede wieder zu neuem Glanz. Bei beiden Marken schalten die Briten selbstbewusst auf Angriff und bauen ihre Modellreihen sukzessive aus. Der Jaguar F-Type soll in den Fuss-Stapfen des legendären E-Type wieder beherztes Sportwagenfeeling aufkommen lassen. Deraktuelle Jaguar XK ist viel zu sehr Gran Turismo statt waschechter Sportwagen und bereits auch leicht angeraut.

Läßt beherztes Sportwagenfeeling aufkommen: Jaguar F-Type ist einer der Stars auf dem Autosalon in Paris

 

Eine Leistungsbandbreite von 340 bis 495 PS, zwei (Sport)Sitze und ein agrresiver Preis von unter 75.000 Euro sind insbesondere gegen die etablierten Wettbewerber in Zuffenhausen und Stuttgart positioniert. Das Kalkül der Briten könnte aufgehen. Dies mussten bereits einige Hersteller schmerzvoll erfahren. Auch wenn das Segment der offenen Sportwagen schwierig ist bringt doch der F-Type das richtige Rüstzeug mit, seine Nische gut zu besetzen. Der Image-Gewinn durch den coolen F-Type dürfte für die Marke Jaguar auf jeden Fall unbezahlbar sein und sie schlagartig auf Augenhöhe mit den etablierten Platzhirschen katapultieren.



Die Leistungsbandbreite reicht von 340 bis 495 PS

Puristisches Design

Das Design ist den Engländern so gut wie lange nicht gelungen. Der neue Sportwagen zeichnet sich allerdings nicht durch ein exensives Retro-Design aus. Abgesehen von den Rücklichtern verzichteten die Briten auf weitergehende formale Zitaten aus der ruhmreichen Vergangenheit. Jaguar wollte bewusst nicht "sentimental in der Asche wühlen, sondern das Feuer neu entfachen. Der F-Type ist kein Nachahmer, sondern ein würdiger Nachfolger des 21. Jahrhunderts des E-Type". Die lange Haube und das kurze Heck sorgen in Verbindung mit dem großen Radstand für klassische Roadster-Proportionen.

Die lange Haube und das kurze Heck sorgen in Verbindung mit dem großen Radstand für klassische Roadster-Proportionen

 

Die Flanken des Sportfahrzeugs wurden hierzu so klar und sauber wie nur irgend möglich gestaltet. Seine aus nur einem Stück gepresste Motorhaube aus Aluminium öffnet wie einst beim legendären Jaguar E-Type nach vorn und greift seitlich bis in die Kotflügel über. Die von kurzen Überhängen geprägte Karosserie wird von nur zwei "Herzlinien" bestimmt. Die erste führt von den wie "Haifischkiemen" geformten Lufteinlässen zu beiden Seiten des Grills bis zur Oberkante der Kotflügel. Vertikale Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht zeichnen die Linie nach, ehe sie in die Tür weiter- und danach elegant ausläuft.Hierzu kommen u.a.versenkbare Türgriffe. Der Heckspoiler fährt erst bei höheren Geschwindigkeiten aus um bei hohen Tempi bis zu 120 Kilogramm zusätzlichen Abtrieb auf der Hinterachse zu erzeugen.


Für den F-Type versprechen die Engländer eine exzellente Fahrdynamik und Agilität

Das Interieur

Das reduzierte Design des Exterieurs spiegelt sich auch im Innenraum wieder. Wenige Schalter, große griffoge Drehregler, klasissches fahrerorientiertes Cockpit mit analogen Rundinstrumente. Kurzum, alles ist so gestaltet wie sich das Sportwagenfahrer wünschen. Sogar die zentralen Lüftungsdüsen tauchen nur aus dem Armaturenbrett auf, wenn sie benötigt werden. Die Engländer wollten ein funktionales, technisches Cockpit, das den Fahrer ins Zentrum des Geschehens setzt. Das ist Ihnen zweifellos gelungen. Zwischen den Sitzen auf der Mittelkonsole ragt der schön gestaltete Wählhebel für die Automatik.


Das reduzierte Design des Exterieurs findet sich auch im Innenraum wieder


F-Type startet in drei Varianten

Drei Varianten sind zum Marktstart im Frühsommer 2013 verfügbar: F-Type, F-Type S und F-Type V8 S. Jedes Modell stützt sich auf einen per Kompressor aufgeladenen V6- oder V8-Motor mit Benzin-Direkteinspritzung und das Jaguar Intelligent Stop/Start-System. Das 495 PS starke Topmodell mit seinem Kompressor-V8 kann auch mit Porsche 911 oder seinem Landsmann Aston Martin Vantage V8 konkurrieren. Der F-Type ist mit 4,47 Metern zwei Zentimeter kürzer dafür jedoch um zehn (!) Zentimeter breiter als der aktuelle Porsche 911. Dank Leichtbauweise mit einer Karosserie vollständig aus Aluminium soll der F-Type unter 1,6 Tonnen bleiben. Das ist gutes spezifisches Gewicht aber immer noch deutlich mehr Masse als ein Elfer aus Zuffenhausen auf die Waage bringt. Für den F-Type versprechen die Engländer eine exzellente Fahrdynamik und Agilität. Nach dem Roadster planen die Briten den den launch einer Coupé-Variante des F-Type .

In der Basisversion wird der neue F-Type mit einem neuen, drei Liter V6-Kompressormotor angetrieben. Diesen gibt es in den beiden Leistungsstufen mit 340 oder in der S-Version mit 280 kW (380 PS). Mit 340 PS erledigt der Roadster den Paradesprint von null auf Tempo 100 in 5,3 Sekunden. Die Spitzengeschwindigkeit beträgt mindestens 260 km/h. Die leistunsgstärkere S-Version mit 380 PS verleiht dem Sechszylinder das Prädikat der weltweit höchsten spezifischen Leistung von 127 PS pro Liter. Der F-type S legt den Null-hundert-Sprint in 4,8 Sekunden hin und schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 275 km/h.

 

Höchstgeschwindigkeit jenseits 300 km/h

Für das Topmodell versprechen die Engländer versprechen eine Höchstgeschwindigkeit jenseits 300 km/h. Alle drei Motoren sind mit einer Achtgangautomatik von ZF gekoppelt. Für Kavalierstarts verfügt das Getriebe über einen sogenannten Launch Control in der Programmierung des Achtgang-Automatikgetriebes. Der Fahrer muss sie nur aktivieren und Vollgas geben, dann rennt der F-Type in 4,0 Sekunden (sonst 4,3 Sekunden) aus dem Stand auf Tempo 100. Eine aktive Sportauspuffanlage - Standard im F-Type S und F-Type V8 S - erweitert das Gesamterlebnis Jaguar F-Type um eine audiophile Dimension: Oberhalb von 3.000 U/min öffnen Ventile im Auspuffstrang, woraufhin ein prickelndes Crescendo ertönt.




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Weitere Informationen unter:

www.jaguar.de


 
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