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AutoTest
Land Rover Freelander 2.2 eD4 Diesel im Test
Der erste Land Rover ohne Allrad-Antrieb

  • Kompakter Geländewagen mit nur wenig SUV
  • Im Test: Der Vierzylinderdiesel mit 150 PS und Frontanrieb
  • Turbodiesel mit 150 PS (110 kW)
  • Verbrauch im Drittelmix (NEFZ) 6,0 Liter; CO2-Ausstoß 158 g/km
 


Im Test der Land Rover Freelander 2.2 eD4


Der Land Rover Freelander eD4 ohne Allradantrieb


Seit 2011 ist der Land Rover Freelander als erstes Modell zum indischen Tata-Konzern gehörenden britischen Marke auch mit Frontantrieb erhältlich. Der Evoque folgte erst im Herb
st letzten Jahres. Der kompakte Freelander eD4 wird von einem 2,2-Liter-Vierzylinder mit 110 kW (150 PS) angetrieben und kostet mindestens 28.200 Euro.

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Durch den Wegfall der teuren Technik ist natürlich auch der Preis für viele Kunden, die ohnedies niemals die befestigten Straßen verlassen wollen, attraktiver geworden. Mit dem Einstiegspreis ist der neue Freelander 1.700 Euro günstiger als bisherige Einstiegsmodell mit Allradantrieb. Wir haben das Einstiegsmodell nun einem ausführlichen Fahrbericht unterzogen. Mit der neuen 150-PS-Maschine treiben die Briten das neue Basismodell an, mit dem das Ende eine über sechzig Jahre langen Allrad-Ära besiegelt wurde. Die Entscheidung einen Freelander mit 2WD anzubieten liegen auf der Hand. Die Vorteile des Frontantrieb lassen sich am Datenblatt schnell identifizieren. Zum einen sind da geringe Anschaffungskosten - der Freelander markiert den Einstieg in die Land Rover Welt - ein reduziertes Gewicht und Verbrauch. In der Praxis kommen geringere Unterhaltskosten und einfachere Handhabung hinzu.



Update und Auffrischung

Ein Motoren-Update für den Diesel, frische Optik und ein verbessertes Interieur spendierten die Briten ihrem Freelander. Außerdem bekommen alle Schaltgetriebe-Modelle Start/Stop serienmäßig.

Design

Der Freelander überzeugt mit einem eigenständigen und vorzeigbaren Design. Die optischen Neuerungen fielen dezent aus, sind aber zahlreich.Von außen ist der Freelander 2011 insbesondere an leichten Modifikationen an Front und Heck erkennbar. Attraktive Akzente setzen ein neues Design an Frontstoßfänger und Kühlergrill. Der neu gestalte Kühlergrill verfügt je nach Motorisierung über einen hellen oder dunklen Gittereinsatz. Mehr Karrosserieteile sind zudem mit einem Lack-Finish versehen. Der Rahmen um den Grill wurde etwas abgesetzt und die Nebelscheinwerfer stecken jetzt in eckigen Öffnungen. Außerdem wurden die Heckleuchten leicht modifiziert. Am Heck prangt "2.2 eD4 S" und das steht für den Frontantrieb und die Ausstattung S zu Preisen ab 31.600 Euro.

Der neu gestalte Kühlergrill verfügt je nach Motorisierung über einen hellen oder dunklen Gittereinsatz

 

Interieur

Auch im Interieur hat sich einiges zum Modelljahrgang 2011 getan. Mit der letzten Modellpflege hat der Freelander an Qualität gewonnen. Das Styling und die Materialauswahl im Innenraum wirken deutlich hochwertiger. Die Passagiere finden sowohl in der ersten, als auch in der zweiten Reihe sehr gute Platzverhältnisse vor. In der Kabine des Freelander hat der Fahrer eine besonders hohe Sitzposition. Die verschafft Überblick auf Straße und Gelände. Beim Design setzt Land Rover deutlich stärker auf ein wohnliches Ambiente. Der Innenraum des 450 cm langen Freelander ist sehr übersichtlich gestaltet, durch die großen Fensterflächen bietet er auch eine gute Rundumsicht.

Auffällig die Armaturentafel mit gut gezeichneter Instrumentierung

 

Auffällig die neue Armaturentafel mit neu gezeichneter Instrumentierung und besser ablesbaren Instrumenten. Alle Schalter sind so konzipiert, dass sie gut erreichbar sogar auch noch mit Handschuhen zielgenau betätigt werden können. Der Schaltknauf fügt sich nun eleganter und bei weitem nicht mehr so groß dimensioniert an. Außerdem kann der Kunde zwischen verschiedenen Designs und Sitzbezügen wählen. Außerdem gibt es ein neues Premium-Pack in besonderem Windsor-Leder. Das sehr komfortable Gestühl ist nun je nach Wahl mit feinstem Stoff bezogen, in weiches Leder oder aber - wie in unserem Testwagen - in eine Leder-Alcantara-Kombination gehüllt. Das Kofferraumvolumen fasst zwischen 405 und 1.670 Liter.

Ladeabteil: Das Kofferraumvolumen fasst zwischen 405 und 1.670 Liter

Antrieb

Per Startknopf lässt sich der 2,2 Liter-Dieselmotor zum Leben erwecken. Mit einer Leistung von 150 PS (110 kW) ist der Freelander zwar kein Dynamikwunder - aber vollkommen ausreichend motorisiert. Der selbstzünder ist zwar primär auf Sparsamkeit getrimmt. Dennoch sorgt das gute Drehmoment von 420 Nm für die nötige Durchzugstärke. Für die Version eD4 ohne Allrad konnten einige Komponenten entfallen: Kardanwelle, Hinterachs-Differenzial, Hinterachs-Antriebswelle und Haldex-Kupplung machen den Einstiegs-Freelander um ganze 75 Kilogramm leichter, was sich während unserer Testfahrten im Verbrauch und den Fahrleistungen bemerkbar macht. AuchSdank Start-Stopp-Automatik liegt der kombinierte EU-Verbrauch (NEFZ) bei 6,0 Litern auf huntert Kilometer. Dies entspricht einem CO2-Ausstoß in Höhe von 158 g pro Kilometer. Der Fronttriebler schafft den Paradesprint auf die 100 km/h-Marke in 11,7 Sekunden und rennt bis zu 181 km/h.


2,2 Liter-Dieselmotor mit 110kW (150 PS)

So kommt der Freelander auf die für diese Fahrzeugklasse geringe CO2-Emission von 158 g/km. Wir hatten einen Testverbrauch von ungefähr knapp 7 Litern. In Anbetracht der abgerufenen Fahrleistung ein sehr repektabler Wert. Schon von unten heraus bietet der Freelander genug Leistung, und auch bei Überholmanövern verfügt er über genügend Reserven. Das gut abgestimmte flüssig zu schaltenden manuelle 6-Gang-Getriebe ist kurz übersetzt. Durch das enorme Drehmoment von 420 Nm verfügt der Freelander über Durchzugskraft. Auch im höchsten Gang läßt sich sehr schaltfaul unterwegs sein.

Fahreigenschaften

Dem Freelander ist ein ausgewogener Komfort gepaart mit leichtgängigem, exakten Handling zu eigen. Die Lenkung gibt sich leichtgängig. Im Gelände und beim Einparken ist dies ein Vorteil. In flott angefahrene Kurven macht sich der Wankausgleich des Freelanders bezahlt. Die Wankneigung hält sich in Grenzen. Mit Bodenwellen, Querrillen oder Schlaglöchern kommt der Freelander gut zurecht. Selbst offroad schlägt sich der Freelander 2WD durchaus achtbar, auch wenn er deutlich früher an die Grenze der Traktion stößt als die allradgetriebene Variante. Auf das vorbildliche "Terrain Response"-System, bei dem wir mittels Drehregler über verschiedene Gelände-Konfigurationen eingestellt werden können, muss hier verzichtet werden. Angesichts des minimalen Preisunterschieds zum Allrader und des nur kleinen Minderverbrauchs von 0,2 Litern auf 100 Kilometer ist er allerdings nur denen zu empfehlen, die sich überwiegend in der Großstadt aufhalten.

 

Extras

Serienmäßig verfügen alle Freelander über ABS, ESP, sechs Airbags, elektrische Fensterheber vorne und hinten, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, Servolenkung, Klimaanlage und ein CD-Radio. Die von uns getestete zweite Ausstattungsstufe S verfügt desweiteren über 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, eine Scheinwerferwaschanlage sowie Nebelscheinwerfer und eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Tempomat und Lenkrad-Fernbedienung für das Alpine Soundsystem mit 9 Lautsprecher und eine Laderaumabdeckung.



Technische Daten Land Rover Freelander 2WD 2.2 eD4 S
Hersteller: Land Rover
Karosserie: Kompakter Geländewagen
Motor: 4 Zylinder Reihe Turbodiesel
Hubraum: 2.179 ccm
Leistung: 110 kW (150 PS)
Drehmoment: 420 Nm bei 2.000 Umdrehungen pro Minute
Fahrwerk: Einzelradaufhängung
Getriebe: 6-Gang Handschaltung
Von 0 auf 100 11,7 s
Höchstgeschwindigkeit: 181 km/h
Verbrauch (ECE) 6,0 Liter
CO2-Ausstoß mit Automatik 158 g/km
Kraftstoff: Diesel
Schadstoffklasse Euro 4
Kofferraumvolumen 405 bis 1.670 Liter
Länge/Breite/Höhe/Radstand 4.500/1.910/1.740/2.660 mm
Rampenwinkel in Grad: 23
Tank 68 Liter
Gesamtgewicht / Zuladung 1.710 / 795 kg
Wendekreis 11,30 m
Max. Anhängelast gebremst 2.000 kg
Testwagenpreis brutto Ed4 S: ab 31.600 Euro
Basis-Preis brutto eD4 E: ab 28.200 Euro


Land Rover Freelander eD4 S: Auch ohne Allrad bedingt geländetauglich

 

FAZIT: Auch ohne Allrad noch ein echter Land Rover

Die neuen Einstiegsvarianten des Freelander kommen damit der großen Nachfrage nach kompakten SUV entgegen. Die neue 2WD-Option stellt keine Abkehr vom Allradantrieb, sondern eine vernunft-betonte Erweiterung des Portfolios dar. Der Freelander eD4 wartet mit einem hochmodernen 2,2-Liter-Turbodiesel mit 110 kW (150 PS), Sechsgang-Schaltgetriebe und Stopp-Start-Technologie auf. Wer sich im gemäßigten Gelände oder nur im städtischen Umfeld bewegt, für den steht mit dem Fronttriebler eine passable Alternative bereit. Merklich gewinnen kompakte SUV-Modelle ohne Allradantrieb immer mehr Marktanteile. Es ist ökologisch und ökonomisch sinnvoll, dass Land Rover einen frontgetriebenen Freelander in sein Angebot aufgenommen hat. In Deutschland entscheiden sich aktuell immerhin ein Drittel aller kompakten SUV-Kunden für einen Geländewagen, dem der Allradantrieb fehlt.

 

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Weitere Informationen unter:

www.landrover.de


 

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