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AutoTest
Schon gefahren: Land Rover Freelander 2013
Neuer Benziner Si4 in einer ersten Ausfahrt

  • Facelift 2013 im Kurztest
  • Freelander Si4 mit dem neuem 240 PS starken Vierzylinder
  • Neue Abstufung der Ausstatungsversionen
  • Land Rover Freelander Si4 in der Ausstattung SE zu Preisen ab 37.300 Euro
 


Kurztest des neue Land Rover Freelander 2013 Si4 mit 240 PS

Erhöhte Attraktivität - mit neuem Premium-Look und Premium-Anspruch


Die jüngste Überarbeitung zum Modelljahr 2013 sorgt innen und außen für eine leicht Aufwertung. Neue Scheinwerfer und Rückleuchten, ein neuer Grill, ein erweitertes Farbangebot und ein aufgewertetes ,"Interieur"sind Kennzeichnen des Modelljahr 2013. Außerdem haben die Briten einen neuen moderen Benziner im Köcher.


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Der Land Rover Freelander rollt modernisiert in das Jahr 2013

Wir haben den Freelander Si4 mit dem neuen 177 kW (240 PS) starken Benzinmotor bereits gefahren und konnten überprüfen, ob der neue Vierzylinder den bisherigen Sechszylinder ersetzen kann.

Erfreulich ist auch der Anschaffungspreis der neuen Topmotorisierung. Der Preis des Freelander mit dem neuen Benziner ist beriets zu Preisen ab 37.300 Euro, das sind 1100 Euro weniger als mit dem alten V6, erhältlich. Der Basispreis liegt unverändert bei 28.200 Euro. Die Ausstattung wurde im Rahmen des Facelift zum Teil erweitert, so dass auch dieser Preis ausstattungsbereinigt eine Preissenkung darstellt.

Die Modellpflege spendiert dem Freelander 2 neue Scheinwerfer und Rückleuchten mit LED-Technik sowie einen neuen Grill


Interieur

Im Innenraum hat sich über das Facelift einiges zum Positiven geändert. Angefangen über neue Sitze, Verkleidungen und Applikationen - dazu das bekannt gut Platzangebot in gediegenem Ambiente. Bedeutsam auch der Wechsel von der mechanischen zur elektrischen Feststellbremse. Dies ermöglicht deutlich mehr Platz im unteren Bereich der Mittelkonsole, wo nun ein zusätzlicher Cupholder integriert werden konnte. Gleichzeitig wurde die Mittelkonsole von zu vielen Bedienelementen befreit. Viele der Audio-Funktionen sind nun in das Multimedia-System verlegt worden. Gebliben ist die vorbildliche Variabilität. Die im Verhältnis 40:60 umklappbare Rückbank ermöglicht bei Bedarf den Kofferraum auf bis zu 1.670 Liter Stauraum zu vergrößern.


Neue LED-Technik an Heck und Front für den neuen Land Rover Freelander 2013


Downsizing

Der neue aufgeladene und 177 kW (240 PS) starke 2,0-Liter-Motor soll primär zur Erhöhung der Effizienz beitragen. Zum einen über die Verringerung des Fahrzeuggewichts um 70 Kilogramm, zum anderen über seine Leistungscharakteristik. Mit einem maximalen Drehmoment von 340 Newtonmeter bei 1.750 U/min hat das Si4-Triebwerk sieben Prozent mehr "wumms" als der dafür seidenweich laufende Sechszylinder. Der neue Spitzenbenziner konnte eine Verbrauchsreduktion im Drittelmix nach NEFZ auf 9,6 Liter pro 100 km, entsprechend einem Emissionswert von 225 Gramm CO2 pro Kilometer erzielen. Der Vierzylinder mit zwei Litern Hubraum, Aufladung und Direkteinspritzung stammt aus dem Ford-Konzernregal.


Topmotorisierung: Der von uns gefahrene neue Turbo-Vierzylinder Si4 ist 70 kg leichter als der abgelöste Sechszylinder

 

Der serienmäßig mit Allrad und Aisin-Sechs-Gang-Wandlerautomatik kombinierte Turbo verbrauchte auf unserer Testfahrt deutlich mehr als die angegebenen 9,6 Liter. Allerdings auch mit einem großen Anteil flotter Autobahnfahrt. Der Freelander hinterläßt mit dem Motor einen höchst agilen und spritzigen Eindruck. Den Paradesporint von null auf hundert erledigt der Freelander in 8,8 Sekunden. Das sind für einen Freelander extrem ordentliche Leistungsdaten. Die Höchstgeschwindigkeit erreicht der Freelander mit dem Motor bei 200 km/h Spitze (elektronisch abgeregelt). Einzig der Verbrauch läßt am Sinn eines Benziners in einem SUV gewisse Zweifel aufkommen. Im Vergleich zum Sechszylinder stellt aber der Verbrauch einen großen Fortschritt dar. Trotzdem stellt sich die grundsätzliche Frage ob ein Benziner in einem SUV eine Idealbesetzung darstellt. Es gibt je zwei Selbstzünder-Alternativen für den Freelander. Die beiden 2,2 Liter großen Diesel in den Leistungsstufen mit 110 kW (150 PS) im TD4 und 140 kW (190 PS) im SD4 blieben unangetastet; Sie wurden beim letzten Facelift für das Modelljahr 2011 überarbeitet. Ihre Normverbräuche reichen von 6,0 Litern (CO2: 158 g/km) beim Basisantrieb mit Frontantrieb und Handschaltung bis 7,0 Liter (CO2: 185 g/km) der stärkeren Leistungsstufe des SD4 mit Allrad und Automatik.


Deutlich aufgeräumter präsentiert sich das Armaturenbrett des Freelander 2 2103


Allrad und seine Vorteile

Die Fahreigenschaften im Gelände sind überragend: Mit dem Terrain Response-System, mit dem sich der Fahrbetrieb auf den jeweiligen Untergrund einstellen lässt, meistert der Freelander Strecken auch abseits aphaltierter Wege. Über die Bergabfahrhilfe werden auch starke Gefälle für weniger Geübte mit Bravour gemeistert. Die Offroad-Eigenschaften des Freelander sind deutlich besser als die seiner meisten Wettbewerber.

Die im Verhältnis 40:60 umklappbare Rückbank ermöglichtden Kofferraum auf bis zu 1.670 Liter zu vergrößern

 

Modelljahr 2013

Zu den wesentlichen Änderungen für den neuen Modelljahrgang im Serienumfang oder bei den optionalen Zusatzausstattungen zählen die elektronische Parkbremse, die das Gefälle berücksichtigt, ein schlüsselloses Startsystem und eine Rückfahrkamera, die "Dynamic"-Designlinie in drei Farbvarianten, eine neu gestaltete Mittelkonsole mit einem Sieben-Zoll-Touchscreen sowie einem optionalen hochwertigen Soundsysteme des britischen Soundspezialisten Meridian und eine timergesteuerte Standheizung. Ein weiteres praktisches Detail ist die Sprachsteuerung.

Das neue Multifunbktionslenkrad des Freelander mit deutlichen Anleihen beim Range Rover

 

Neue Abstufung der Ausstatungsversionen

Land Rover stellt seine Austtaungsvarianten um. Zukünftig werden die einzelnen Modelle des Freelander nicht mehr durch die Motorversionen, sondern durch die
Ausstattungsvarianten differenziert..

In der mit Stoffsitzen bestückten Einstiegsversion "S" umfasst bereits der Basisumfang nun Elemente, die bisher der E-Version vorbehalten waren: Zum Beispiel 17-Zoll-Leichtmetallräder oder neu gestaltete Halogenscheinwerfer mit Tagfahrlicht. Trotz der Aufwertung um Ausstattungen im Wert von ungefähr 1.100 Euro bleibt der Einstiegspreis für den Freelander eD4 bei 28.200 Euro.

Die nächsthöhere Stufe SE verfügt nun auch in der Serienausstattung über eine Einparkhilfe hinten, einem Meridian-Soundsystem mit 380 Watt Leistung und zusätzliche Designelemente im Innenraum. Der Basispreis für den SE eD4 liegt bei 32 400 Euro.


Die Topausstattungslinie markiert der von uns gefahren Freelander "HSE"



Die "Dynamic"-Designlinie innerhalb des SE-Angebots - un Preisen ab 40.100 Euro - betont sportlich ausgelegt und differenziert sich an der Karosserie durch seitliche Lufteinlässe und schwarz glänzende Kühlergrilleinfassung sowie eine schwarze Grillumrandung. Im Innenraum ergänzt sich die "Dynamic"-Designlinie um drei Farbkombinationen (Ebony, Ivory und Pimento) sowie elektrisch verstellbare Sport-Ledersitze.
Zur Ausstattung zählen Zehn-Speichen-Aluräder in 19 Zoll und ein Stylingpaket mit Heckspoiler, Türschwellern und besonderen Stoßfängern vorn und hinten sowie elektrisch verstellbaren Sport-Ledersitzen.

Die Spitze markiert der Freelander "HSE", der im Interieur unter anderem mit genarbten Lederbezügen und Holzdekoren punkten kann. Der Serienumfang dieser Ausstattungsstufe umfasst weitere Elemente wie Rückfahrkamera, Einparkhilfen vorn und hinten, Xenon-Scheinwerfer mit LED-Signatur und Tagfahrlicht, Festplatten-Navigation, Audio-Server und die neue Sprachsteuerung. Zum umfangreichen Angebot an Sonderausstattungen zählen Details wie diamantgedrehte 19-Zoll-Leichtmetallfelgen, Dekore in Grand Black Lacquer, Windsor-Ledersitze oder spezielle Teppichmatten. Der Freelander HSE ist zu reisen ab 41.400 Euro erhältlich.

Launch Edition - Luxus zum Sonderpreis

Um den Start des neuen Freelander-Jahrgangs zusätzlich zu befeuern, hat Land Rover darüber hinaus eine "Launch Edition" aufgelegt. Die auf 100 Exemplare limitierte Extraausgabe mit kraftvollem Si4-Turbobenziner setzt vor allem im Innenraum luxuriöse Akzente zu einem reizvollen Preis.

 

FAZIT: Kontinuierliche Verbesserung - Auch kleine Facelifts tragen zur Modernisierung bei

Über die aktuelle Modellpflege der seit 2011 gebauten zweiten Freelander-Generation lassen die Briten ihren SUV unter anderem in den Genuss von LED-Scheinwerfer an Front und Heck sowie einen neuen vierzylindrigen Turbo-Benziner kommen. Der Vierzylinder mit zwei Litern Hubraum, Aufladung und Direkteinspritzung stammt aus dem Ford-Konzernregal. Es handelt sich dabei um ein sehr modernes Aggregat. Aber in einem SUV mag das neue Si4-Triebwerk nicht vollständig zu überzeugen. Die Dieselaggregate bleiben hier immer noch die bessere Wahl. Innen beeindruckt der Freelander 2013 mit einer komplett neu gestalteten Mittelkonsole und neuen Ausstattungs-Optionen. Sei es das gut ablesbare Zentral-Display in 5 Zoll zwischen den Zifferblättern des überarbeiteten Kombi-Instruments oder der neue 7 Zoll großen Touchscreen für Navigation und Sound. Weitere Pludpunkte sind
das gediegene Ambiente, die unverändert gute Materialauswahl nebst Verarbeitung sowie die ausgewogenen Fahreigenschaften On- wie Offroad.



Technische Daten Land Rover Freelander 2 Si4
Hersteller: Land Rover
Karosserie: Fünfsitziger SUV, Fünftürig
Motor: 4 Zylinder mit Direkteinspritzung und Turboaufladung
Hubraum: 1.996 ccm
Leistung: 177 kW (240 PS)
Drehmoment: 340 Nm bei 1.750 Umdrehungen pro Minute
Getriebe: Aisin-Sechs-Gang-Wandlerautomatik
Von 0 auf 100 8,8 s
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Verbrauch (ECE) 9,6 Liter
CO2-Ausstoß mit Automatik 225 g/km
Kraftstoff: Benzin Super
Schadstoffklasse Euro 5
Kofferraumvolumen bis 1.670 Liter
Länge/Breite/Höhe/Radstand 4.500/1.910/1.740/2.660 m
Leergewicht / Zuladung 1.775 / 655 kg
Testwagenpreis HSE brutto: 44.600 Euro

 


Freelander 2013 mit dem neuen LED-Tagfahrlicht

Commercial zum Launche des Freelander 2 2013


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Weitere Informationen unter:

www.landrover.de


 
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