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AutoTest
Erstkontakt: Ssangyong Korando 2014
Qualität mit Preisvorteil

  • Umfassende Überarbeitung zum Modelljahrgang 2014
  • Zwei Diesel und ein Benziner mit einem Leistungsspektrum von 149 bis 175 PS
  • Kombinierter Normverbrauch ab 5,8 Liter
  • Als Allradantrieb (AWD) oder auch mit Frontantrieb (2WD) erhältlich
  • Hohe Variabilität und wertiger Innenraum
  • Ab Dezember 2013 zu Preisen ab 19.990 Euro erhältlich
 


Ssangyong Konrando 2014: Der neue Jahrgang wurde umfassend modernisiert


Mehr als ein Facelift: Ssangyong hat den Korando gründlich überarbeitet

Ssangyong hat bewegte Zeiten hinter sich. Insbesondere der Import nach Deutschland und Europa musste über einen neuen Importeur neu aufgestellt werden. Mit der Modellüberarbeitung des Korando soll nun alles besser werden. Mit einer neuen Gestaltung von Front und Innenraum startet der koreanische Autobauer Ssangyong mit dem Korando in das neue Modelljahr.


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Ab Anfang Dezember rollt der neue Modelljahrgang des kompakten Geländegänger Crossover zu den deutschen Händlern. Das Händlernetz der südkoreanischen Marke konnte der Importeuer kräftig ausweiten und ist inzwischen sogar dichter geknüft als das von Land Rover. Die direkten Wettebewerber des kompakten Geländegeängers düften primär der VW Tiguan, Hyundai iX35, Kia Sportage sowie der Nissan Qashqai sein.

 
Das Heck mit den neuen LED-Rückleuchten


Zu einem Basispreis von knapp 20.000 Euro für die frontgetriebene Variante ist der 4,41 Meter lange Crossover im Wettbewerbsumfeld relativ günstig positioniert. Zu dem Preis bekommt der Kunde den kompakten Geländegänger mit Frontantrieb und Schaltgetriebe als Benziner (G2OD) wie auch preisidentisch als leistungsgleichen Diesel (D20T) in der Crystal-Ausstattung. Wir konnten uns in einer ersten Ausfahrt von den Qualitäten des runderneuerten Korando zum Günstigpreis überzeugen.



Neue Ssangyong-Attribute: Formale Stil-Sicherheit und Qualität


Den Korando hat SangYong äußerst ansprechend verpackt

Zu den wichtigsten sichtbaren Veränderungen gehören primär die sportliche Optik des neuen Frontdesign mit den neu modellierten Scheinwerfern samt LED-Tagfahrlicht sowie das komplett neu gestaltete, gelungene Armaturenbrett. Bereits die Basisaustattung ist relativ gut bestückt und umfasst u.a. Klimaanlage, Tempomat. Optional lassen sich auch noch Ledersitze (Sapphire) und ein beheiztes Lenkrad, Sonnendach usw. ordern.

Dank seines Radstandes von 2,65 Meter bietet der Korando großzügige Raumverhältnisse


Die reichhaltige Serienausstattung und sein niedriger Preis sollen dazu beitragen, das Absatzziel zu erreichen. Das SUV ist ein Produkt internationaler Arbeitsteilung: Das Design des Korando kommt aus Italien, die Motorentechnologie aus Österreich und Deutschland, das Geld aus Indien, gebaut wird er in Südkorea. Das Design vor der Modellpflege stammt von Giugiaro. Der Korando ist optisch gelungen und und strahlt Sympathie aus. Das Design hat mittlerweile eine Stilsicherheit entwickelt, ist gefällig und vollständig befreit von der früher bei Ssangyong zuweilen vorherrschenden extrovertierten Formensprache. Ssangyong hat mächtig aufgeholt. Die aktuellen Modelle des Actyon oder Korando brauchen sich nicht zu verstecken und können optisch überzeugen.

Das Gestühl ist angenehm straff ausgelegt und bietet den Insassen auch über längere Strecken wirklich guten Komfort

 

Variabilität und Raumökonomie

Der hochwertige Eindruck des Exterieurs setzt sich im Innenraum fort. Eine gute Materialauswahl mit griffigen Oberflächen, übersichtlich und ergonomisch angeordnete Instrumente und Bedienelemente - alles ist da wo es erwartet wird - lassen den Reifegrad dieses umfassend modernisierten Crossover erkennen. Das Armaturenbrett vermittelt durch weiche Oberflächenmaterialien und Flächen mit Holzmaserung einen Hauch von Premium. Das Cockpit samt Mittelkonsole sind nun fahrerorientiert ausgelegt.

Der 4,41 Meter lange, 1,83 Meter breite und 1,71 Meter hohe Fünfsitzer überrascht zusätzlich mit einer guten Variabilität und Raumökonomie. Dank seines Radstandes von 2,65 Meter bietet der Korando großzügige Raumverhältnisse. Fahrer und Beifahrer genießen reichlich Bewegungsfreiheit, auch im Fond herrschen sehr gute Platzverhältnisse.
Vor allem sein großzügig dimensionierter Innen- und Gepäckraum (486 bis 1.312 Liter) mit seiner niedrigen Ladekante kann im Wettbewerbsumfeld gut mithalten. Mit einem Handgriff läßt sich die dreifach geteilte Rückbank kinderleicht umklappen um dann wirklich eine ebene Ladefläche freizugeben. Damit ist der SUV auch für sperrige Gegenstände gewappnet. Die Rückenlehnen der Fondsitze können in einem breiten Einstellbereich fixiert werden - sowie die Sitze auch längs verschoben werden. Das Gestühl ist angenehm straff ausgelegt und bietet den Insassen auch über längere Strecken wirklich guten Komfort. Allerdings könnten die Sitze vor allem bei schnell gefahrenen Kurven ein wenig mehr Seitenhalt bieten. Und die Beinauflage für Großgewachsene dürfte etwas länger ausfallen.

Ein nue entwickeltes Bluetooth-audiosystem mit MP3-fähigen CD-Player und RDS erlaubt Musik über UBS und AUX-Anschlüsse zu streamen. Darüberhinaus bietet das System iPod/iPhone-Konnektivität.

Der großzügig dimensionierte Innen- und Gepäckraum (486 bis 1.312 Liter) punktet mit einer niedrigen Ladekante


Motoren - Einstiegsdiesel knapp 2.500 Euro günstiger als bisher

Als Antrieb bieten die Koreaner zwei Diesel und einen Benziner an. Die zwei Selbstzünder e-XDi200 mit je zwei Litern Hubraum stehen in den beiden Leistungsstufen 129 kW (175 PS) sowie 110 kW (149 PS) zur Verfügung.

Drei Motoren sind im Angebot
2,0-l-Vierzylinder-Diesel, 110 kW (149 PS), maximales Drehmoment: 360 Nm bei 1.500 bis 2 .000 U/min., Vmax: 180 km/h,0-100 km/h in10,9 s, Durchschnittsverbrauch: 5,8 l/100 km, CO2-Ausstoß: 147 g/km

2,0-l-Vierzylinder-Diesel, 129 kW (175 PS), maximales Drehmoment: 360 Nm bei 2.000 bis 3.000 U/min., Vmax: 179 km/h, 0-100 km/h in10,8 s, Durchschnittsverbrauch: 6,0 L/100 km (8,9 als Allradler), CO2-Ausstoß: 157 g/km

2,0-l-Vierzylinder-Benziner, 110 kW (149 PS), maximales Drehmoment: 197 Nm bei 4.000 U/min., Vmax: 163 km/h, 0-100 km/h: 12,2 s, Durchschnittsverbrauch: 7,5 l/100 km, CO2-Ausstoß: 175 g/km

Die beiden Diesel stemmen ein maximales Drehmoment von 360 Nm zwischen 2.000 und 3.000 Umdrehungen pro Minute auf die Kurbelwelle. Ausreichend Kraft, um Lasten mit einer maximalen gebremsten Anhängelast von 2.000 Kilogramm den Korando auch als Zugtier einsetzen zu können.

 
 
Das Armaturenbrett aus Softtouch-Materialien mit Einsätzen in matten Holzdekor: Hier die Supervision-Instrumententafel (Plus- Paket Sapphire)



Der Vierzylinder ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 186 km/h. Den Normverbrauch im Drittelmix nach NEFZ gibt der Hersteller mit 7,5 Litern an. Mit Handschalter sollen es 6,1 (2WD) und 6,4 Liter (Allrad) sein. Der Motor verfügt über einen ruhigen Leerlauf. Der leistungsschwächere Dieselmotor mit 110 kW (149 PS) ist als Eco Diesel besonders sparsam (4,8 Liter 2WD) ausgelegt. Dank niedrigerer Emissionswerte erreicht er sogar die günstige Effizienzklasse B. Der kleine Selbstzünder mit 149 PS hat ebenso einen Drehmoment-Bestwert von 360 Nm den er zwischen 1.500 und 2.800 Umdrehungen pro Minute erreicht. Seine Normverbrauchswerte liegen bei 5,8 (Allrad: 6,2) Liter.


Die zwei Selbstzünder e-XDi200 mit je zwei Litern Hubraum stehen in den beiden Leistungsstufen 129 kW (175 PS) sowie 110 kW (149 PS) zur Verfügung



Selten geordert aber dennoch im Angebot steht dem Korando auch ein Benziner als Antriebsvariante zur Verfügung. Der Zwei-Liter-Benziner e-XGi200 mit Multipoint Selbsteinspritzung und einem maximalen Drehmoment von 197 Nm bei 4.000 Umdrehungen pro Minute leistet 110 kW (149 PS) und erfüllt - wie auch die beiden Dieselaggregate - die Euro-5-Norm. Der Benziner ist dagegen etwas durstiger und konsumiert im Drittelmix nach NEFZ im Schnitt 7,5 (Allrad: 7,9) Liter Treibstoff auf 100 Kilometer.

Techn. Daten Ssangyong Korando Sapphire 2.0 D AWD Automatik Mod. 2014
Hersteller: Ssangyong
Karosserie: Kompakter SUV
Motor: Vierzylinder-Diesel, Turbo, Direkteinspritzung
Hubraum: 1.9918 ccm
Leistung:

129 kW (175 PS) bei .5500 U/min

Getriebe 6-Gang autom.
Drehmoment: 360 Nm bei 2.000 - 3.000 U/min
Antriebsart Allrad
Höchstgeschwindigkeit: 186 km/h
Verbrauch (ECE) 7,5 Liter
CO2-Ausstoß 199 g/km
Kraftstoff: Diesel
Schadstoffklasse Euro 5
Leergewicht/Zuladung 1.692 kg / bis max. 545 kg
Kofferraum 486 - 1.312 Liter
Anhängelast (gebremst) 2.000 kg
Länge/Breite/Höhe/Radstand 4.410/1.830/1.675/2.650 mm
Wendekreis 10,8 Meter
Testwagenpreis Sapphire: Ab 28.990 Euro


Serienmäßig wird die Kraft mittels einem Sechsgang-Handschalter auf die Räder übertragen. Alternativ ist für den Benziner und dem von uns gefahrenen großen Selbstzünder ein Sechsstufen-Automatikgetriebe erhältlich.




Dei Rückleiuchte in moderner LED-Lichtbandtechnik


Fahreigenschaften

Beim Fahrwerk wählten die Koreaner eine tendenziell komfortable Abstimmung. Der Korando verschont seine Insassen damit sehr wirkungsvoll vor Unebenheiten der Fahrbahn. Auch die Wankneigung hält sich in Grenzen. Die neue elektronisch unterstützte Servolenkung (EPS) arbeitet geschwindigkeitsabhängig und könnte geringfügig mehr Fahrbahnkontakt und Präzision vermitteln - ist insgesamt aber noch akzeptabel gut abgestimmt. Der Allradantrieb ist so ausgelegt, dass dieser elektronisch gesteuert die optimale Kraftverteilung sucht. Im Normalfall rollt der Korando deshalb frontgetrieben und kraftstoffsparend über die Straße und leitet erst bei Schlupf ein Teil der Antriebskraft auf die Hinterräder. An der Hinterachse hat sich ebenfalls einiges getan - mit der Modellpflege kommt hier eine aufwändige Multilenker-Hinterachse zum Einsatz. Der Antrieb verfügt für eine bessere Geländefähigkeit auch über eine Sperre die manuell zuschaltbar ist, so dass der Kraftfluss bis 40 km/h auf beide Achsen gleichmäig verteilt wird. Die Bodenfreiheit (180 Millimeter) sowie Böschungs- und Rampenwinkel lassen beim Korando eine erweiterte Geländefähigkeit erkennen. Durch den im Rahmen der Modellpflege nochmals verstärkten Hilfsrahmen und eine verbesserte Motoraufhängung konnte die Geräuschentwicklung um rund neun Prozent reduziert werden. Erst deutlich jenseits der 130-km/h-Marke machen sich die Windgeräusche unüberhörbar bemerkbar, ohne aber allzu aufdringlich zu werden.


Die gut ausgeformten Sitze


Umfangreiche Ausstattung und nur sechs Extras

Mit umfangreicher Serienausstattung und nur sechs Extras gibt es den facegelifteten SUV in den Austattungslinien "Crystal", "Quartz" sowie "Sapphire" jeweils mit Front- und Allradantrieb. Für mehr Fahrsicherheit stehen neben neben dem elektronischen Stabilitätsprogramm (ESP) ein Bremsassistent (BAS), Berganfahrassistent (HSA)und Überschlagschutz (ARP) auch eine elektronische Lenkunterstützung (EPS) zur Verfügung. Die Warnblinkautomatik (ESS) warnt nachfolgende Fahrzeuge bei einer Notbremsung selbsttätig. Aktive Kopfstützen mindern das Risiko von Nackenverletzungen bei Unfällen mit Heckaufprall. Fahrer-, Beifahrer- und Seitenairbags sowie ISOFIX-Halterungen erhöhen darüber hinaus die Sicherheit. Zudem kommen in der von uns gefahrenen Ausstattungslinie Sapphire alle Insassen (vorne und hinten!) in den Genuss beheizbarer Sitze: Mit dem Sapphire Plus Paket steht ab jetzt sogar ein beheizbares Lenkrad zur Verfügung.

Der heute bereits in der Mittelklasse obligate große Monitor für Steuerung und Navigation fehlt. Eine werkseitige Navigationslösung gibt es weder für Geld noch gute Worte. Hier muss der Käufer zu mobilen Navigationslösungen oder Smartphone greifen.


Ein Außenseiter-Image muss nicht von Nachteil sein: Der Ssangyong Korando 2014

Modell / Motor 2.0 l Benzin
110 kW (149 PS)
2.0 l Eco Diesel
110 kW (149 PS)
2.0 l Diesel
129 kW (175 PS)
Crystal 19.990 EUR 19.990 EUR 23.490 EUR
Quartz 22.490 EUR 24.990 EUR 25.490 EUR
Sapphire 23.990 EUR 26.490 EUR 26.990 EUR
Der Aufpreis für Allrad (4WD) beträgt 2.000 EUR, erhältlich für die Ausstattungslinien Quartz und Sapphire.


Ssangyong gewährt fünf Jahre Werksgarantie bis zu einer Laufleistung von maximal 100.000 Kilometern sowie eine ebenfalls fünfjährige europaweite Mobilitätsgarantie


FAZIT: Gereift - kompakter Geländegänger zum attraktiven Preis

Im Rückblick auf die Ssangyong-Historie stellt der Korando einen gewaltigen Fortschritt dar. Qualität, Materialauswahl, Verarbeitung, Design, Raumökonomie und Nutzwert sowie Antriebstechnologie sind auf der Höhe der Zeit und zum Teil sogar besser als die einiger etablierte Wettbewerber. Ein Außenseiter-Image muss nicht von Nachteil sein. Das Händlernetz ist zwischenzeitlich dichter als das von Land Rover. Um weitere Zweifel zu zerstreuen: SsangYong ist von seiner Qualität so überzeugt, dass der Importeuer auf den Korando fünf Jahre Werksgarantie bis zu einer Laufleistung von maximal 100.000 Kilometern sowie eine ebenfalls fünfjährige europaweite Mobilitätsgarantie gewährt. Festzuhalten bleibt: Die Marke Ssangyong scheint sich wieder in der Spur zu befinden.



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Weitere Informationen unter:

www.ssangyong.de


 

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