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AutoTest
Seat Leon FR 2.0 TDI Start&Stop
Kompakt-Sportler aus Spanien mit reichlich Dieselpower

  • Fünftüriger Kompakt-Sportler mit Turbo-Diesel
  • Spanisches Temperament mit deutschen Tugenden
  • Leistungsstarker 2.0 TDI (184 PS) sorgt für sportliche Fahreigenschaften
  • Anmutung und technisch nah an VW Golf und Audi A3
  • Leon FR 2.0 TDI mit 184 PS ab 27.360 Euro
 


Golf-Alternative im Sportdress: Der Seat Leon FR 2.0 TDI Start&Stop im Fahrbericht


Frecher Golf-Ableger

Das Comeback der VW-Tochter Seat ist beachtlich. Sie ist laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) aktuell die Marke die am meisten zulegt. Seat hat in letzter Zeit vieles richtig gemacht. Endlich haben die Spanier zu einer Designlinie gefunden, die athentisch dem emotionalen Anspruch der Marke gerecht wird. Seat gibt mächtig Gas und fährt tatsächlich aus der Krise.

 

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Dem schwächelnden spanischen Heimmarkt zum Trotz investiert Wolfsburg in die Marke. Aktuell stellt sich die Marke runderneuert mit vielen neuen Modellen auf: Alhambra, Mii, Ibiza, Toledo und ganz wichtig der Leon. Insbesondere der neue Leon ist ein echter Hingucker geworden und avanviert zu einer konzerninternen Alternative in der Kompaktklasse. Da der neue Golf vielen zu zurückhaltend geraten ist, kann der Leon hier im Design mächtig punkten. Wir haben mit dem neuen Seat Leon FR - einem sportlichen Fünftürer mit 183 PS starken 2.0 Liter TDI Motor, eine echte Golft GTD-Alternative einem ausführlichen Fahrbericht unterzogen.

 

Erstmalig in der Kompaktklasse. Die Scheinwerfer in optionaler LED-Technik

 

"Formula Race" oder kurz "FR" steht bei Seat für die sportliche Top-Ausstattungsvariante. Den Leon FR gibt es mittlerweile in der dritten Generation dar. Die FR-Ausstattungen zeichnen sich durch Sportsitzen vorne, abgedunkelten Scheiben hinten, unten abgeflachtem Lederlenkrad, Sportfahrwerk, 17-Zoll-Alufelgen, und einer Doppelrohr-Auspuffanlage aus. Für Komfort sorgt eine Zweizonen-Klimaautomatik und ein Media-System samt Touchscreen und Bluetooth. Wie gut sich der feurige Spanier gegen die deutschen Rivalen behaupten kann, klärt unser nachfolgende Fahrbericht.



Die unterbrochene"Tornadolinie" oberhalb der Türklinken verfehlen nicht ihre Wirkung auf den Betrachter




Optik und Design mit der Extraportion Sportlichkeit

Mit dem neuen Leon hat Seat einen echten Shootingstar im Angebot. Der neue Leon - sein Name rührt von der spanischen Stadt León her, die ihrerseits nach dem Löwen benannt ist und diesen auch im Wappen trägt - wurde gegenüber dem Vorgänger völlig neu gezeichnet. Dem neuen Leon ist die Ähnlichkeit eines Volkswagen Golf oder Audi A3 zwar nicht abzuerkennen. Aber er ist die sportlichste Interpretation der Kompaktklasse im VW Konzern. Bei der aktuellen Generation sind die Falten im Blech beim Leon deutlich schärfer und kantiger als bisher und stechen aus dem einerlei der Automasse deutlich heraus. DIe Designer setzen die Formensprache geschickt zur Dynamisierung des Leon ein. Die Gestaltungsmaßnahmen wie einer unterbrochenen "Tornadolinie" oberhalb der Türklinken verfehlen nicht ihre Wirkung auf den Betrachter. Durchmodelliert präsentiert sich das Heck mit leicht keilförmig geschnittenen LED-Rückleuchten. Weitere Akzente setzen der Diffusor-Einsatz und die zwei großen, verchromten Endrohre im "FR"-Design. Auch die Frontleuchten überzeugen mit klaren Linien. Eine Besonderheit des Leon sind die in unserem Testwagen verbauten optionalen Voll-LED-Hauptscheinwerfern (ab 1.090 Euro). Der Leon kam als erstes Kompaktmodell im VW-Konzern in den Genuss der neuen Voll-LED-Leuchten. Zwar verfügen diese über keine automatische Fernlicht-Funktion, sind aber enorm lichtstark.


 

Gegenüber seinem Vorgänger ist der Leon in der Länge um 5 cm auf 4,27 Meter gekürzt. In der Breite gab es einen Zuwachs um einen Zentimeter auf 1,81 Meter. Trotz verkürzter Außenlänge wuchs der Radstand - um 58 mm auf 2,63 Meter.Wachstum gibt es dagen bei der Ladekapazität zu vermelden: 380 Liter bedeuten 39 Liter mehr, das Maximum bei umgelegten Fondlehnen (2:1 klappbar beim FR) liegt bei 1.210 Litern. Damit liegt der Leon auf dem Niveau des Klassenprimus Golf. Einzig die lästige Ladekante fällt beim Spanier leider etwas höher als beim Primus aus Wolfsburg aus.


Der Innenraum des Leon. Qualität, Haptik und Ambiente sind hochwertig, können aber dem Golf nicht das Wasser reichen

Interieur

Auch innen geht es im Leon FR sportlich zu. Hier punktet der Leon FR mit seinen bequemen, seitenhaltstarken Sitzen und einer guten Serienausstattung. Die Sportsitze mit ihren hohen Seitenwangen erweisen sich als bequem und sehen in der Leder-/Alcantara-Kombination dazu noch verdammt schick aus. Sie gewähren den Insassen selbst bei schnell gefahrenen Kurven genügend Seitenhalt.


Das Cockpit erfüllt die hohen Qualitätsmaßstäbe des VW-Konzerns und ist übersichtlich gestaltet

 

Innen fühlt man sich auf Anhieb wohl, vorne wie hinten ist genug Platz für vier Erwachsene. Im Fond wird es selten eng. Selbst wenn der Vordersitz auf eine der hinteren Stufen gestellt, ist trotzdem noch genug Bein- und Kopffreiheit vorhanden, um auch über längere Strecken komfortabel reisen zu können. Für Kinder sind Isofix-Vorrichtungen installiert, damit auch Kindersitze sicher befestigt werden können. Das Cockpit erfüllt die hohen Qualitätsmaßstäbe des VW-Konzerns und ist übersichtlich gestaltet. Das optionale "Seat Sound“-System mit insgesamt 10 Lautsprechern (290 Euro) ist eine sonnvolle Investition in druckvollen Klang. Gegen weitere 280 Euro Aufpreis ist das "Media System Plus" mit 5,8-Zoll-Farb-Touchscreen erhältlich.


Das Kofferraumvolumen von 380 Litern läßt sich über die geteilte Rückbank auf bis zu 1.210 Liter erhöhen

 

Antrieb

Den "FR" gibt es in mehreren Motorisierungen, allesamt Vierzylinder zwischen 1,4 und zwei Litern Hubraum. Unser getesteter 184 PS starken 2,0-Liter-TDI ist dabei die potenteste FR-Version. FR gibt es auch mit 122, 140 und 180 Benziner-PS, sowie neben dem von uns gefahrenen 184 PS starken Selbstzünder auch mit mit 150 Diesel-PS zu haben. Der 2,0 Liter großer Turbo-Diesel leistet 184 PS bei 4.000 Touren und stemmt ein maximales Drehmoment von 380 Nm im Drehzahlbereich von 1.750 bis 3.000 U/min auf die Kurbelwelle. Diese Kraft hat leichtes Spiel mit den 1.370 Kilogramm Leergewicht des Leon FR 2.0 TDI. Dank des satten und früh anliegenden Drehmomentes geht der Leon FR druckvoll heran und lässt dies den Fahrer spüren. Den Paradesprint aus dem Stand auf Tempo 100 erledigt der Leon FR in 7,5 Sekunden und beendet seinen Vortrieb erst bei 228 km/h. Die Freude steigert bei der Kurvenhatz ein knackiges 6-Gang-Getriebe mit kurzen Schaltwegen, die sich präzise und knackig einlegen lassen. Konsequent sportlich, wählte Seat eine eher kurze Gangübersetzung, so dass für jeden Geschwindigkeitsbereich der passende Gang zur Verfügung steht. Die von uns gefahrenen Leon FR 2.0 TDI mit Sechsganggetriebe entpuppte sich während unserer Testfahrten als sparsame Spaßmaschine. Dank Start&Stopp und weiterer Effizienzmaßnahmen bleibt der Verbrauch moderat. Der Hersteller gibt den Normverbrauch mit 4,4 Litern Diesel pro hundert gefahrene Kilometer an. Dies entspricht einer CO2-Emission dieses Euro 5-Aggregats von 117 Gramm Kohlendioxyd pro gefahrenem Kilometer. Unser Durchschnittsverbrauch lag bei forscher Fahrweise mit 5,4 Litern einen knappen Liter darüber. Der Verbrauch sollte sich bei entsprechender Fahrweise allerdings problemlos unter 5 Liter drücken lassen.



Im Testwagen der 2 Liter TDI in der Liestungsstufe mit 184 PS



Fahreigenschaften - Golf im Wolfspelz

Der Leon FR läßt sich ausgesprochen sportiv bewegen. Der 2,0-Liter-Turbodiesel sorgt für einen soliden Antrieb und ist mit 184 PS sowie 380 Nm ausreichend stark motorisiert, um auch die Kurvenjagd zu einem echten Vergnügen werden zu lassen. Lange Jahre wollten Anspruch und Wirklichkeit bei der spanischen VW-Tochter nicht so recht zusammenpassen. Das vollmundige Versprechen von "Auto emocion" wurde nicht immer eingelöst. Der neue Seat-Markenclaim "Enjoyneering" wird beim neuen Leon FR voll eingelöst. Der freche Golf-Ableger kann auch in den Fahreigenschaften mit seinen technisch eng verwandten Konzernbrüdern A3 und Golf mithalten. Seat gab dem Leon FR ein Sportfahrwerk mit auf den Weg, das für eine Tieferlegung von 15 Millimetern sorgt. Fahrwerkskomfort ist nicht das Ding des Leon FR - die Dämpfung wurde in einem guten Kompromiss eher sportlich hart als komfortorientiert abgestimmt. Sportlich-straff ausgelegt, steigert das Sportfahrwerk die Lust nach Kurven und bietet gleichzeitig genug Restkomfort für lange Strecken. Der Leon erweist sich als so neutral, wie es mit einem Fronttriebler möglich ist, lenkt extrem agil ein und erfreut den Fahrer in allen Belangen mit einer erfreulich präzisen Handhabung.Seine handlichen Fahreigenschaften hat er in erster Linie der Mehrlenker-Hinterachse zu verdanken, die alle Seat-Modelle mit mehr als 150 PS vom Golf übernehmen.


Der Leon ist die sportlichste Interpretation der Kompaktklasse im VW Konzern

 

Mit dem im Leon FR serienmäßig enthaltenen Fahrdynamiksystem "Seat Drive Profile" lässt sich dem Fahrspaß noch zusätzliche Impulse verleihen. Per Tastendruck kann der Fahrer die Systeme des Seat Leon FR seinen individuellen Bedürfnissen anpassen. Zur Verfügung stehen die Modi "Sport", "Comfort", "Eco" oder "Individual". Auf Bergstraßen bietet sich der Modus "Sport" an, der spürbar agiler zu Werke geht als der träger reagierende "Comfort"-Modus. Die Gasannahme wird direkter, die Lenkunterstützung zurückgenommen, um die Fahrbahnrückmeldung beim Kurvenwildern zu verbessern, und sogar der Klang des Motors Sounddesign noch kerniger.



Sportives Heck mit Rückleuchten in LED-Technik und Doppelauspuffendrohr der FR Ausstattungsvariante

Technische Daten Seat Leon FR 2.0 TDI Start&Stop 6-Gang Schaltgetr. 5tür.
Hersteller: Seat
Karosserie: Kompakt-Limousine
Motor: Vierzylinder Turbo-Diesel
Hubraum: 1.968 ccm
Leistung: 135 KW (184 PS)
Drehmoment: 380 Nm bei 3.500 - 4.000 Umdrehungen pro Minute
Von 0 auf 100: Handschalter 7,5 s
Höchstgeschwindigkeit: 228 km/h
Verbrauch (ECE) 4,4 Liter
CO2-Ausstoß 117 g/km
Kraftstoff: Diesel
Schadstoffklasse Euro 5
Leergewicht 1.335 kg
Kofferraum 380 bis 1.210 Liter
Tankinhalt 50 Liter
Zuladung 480 kg
Länge/Breite/Höhe/Radstand 4.271/1.816/1.444/ 2.634 mm
Grundpreis ab 27.360 ,- Euro
Testwagenpreis inkl. Extras: 32.700,- Euro



Ausstattung und Preise

Der Seat Leon FR, der auf der Plattform des aktuellen VW Golf basiert, punktet in der Top-Ausstattungslinie FR ("Formula Racing") mit einer umfangreichen Serienausstattung und einem sportlichen Auftritt. 17-Zoll-Lichtmetallräder, LED-Rückleuchten, Klimaautomatik, ein Media-System, Ambientebeleuchtung und weitere Extras sind in der 180-PS-Version ab 24.190 Euro serienmäßig mit an Bord. Wer mindestens 25.890 Euro ausgibt, erhält den Top-Benziner zudem mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Damit entfernt man sich zwar zunehmend vom Basispreis des Seat Leon in Höhe von 15.390 Euro. Im Vergleich zur Premiumkonkurrenz ist der getestete Seat Leon in der Top-Ausstattung FR aber immer noch deutlich günstiger.

 


Dank der stark abfallenden Scheibe mit leichtem Spoiler wirkt das Heck schnittig und aggressiv


Fazit: Leon FR - der schönere Golf im Sportanzug

Der Seat Leon FR, der deutsche Ingenieurskunst mit spanischem Design zu einem interessanten Fahrzeug verbindet, hinterläßt einen hervorragenden Gesamteindruck. Er dürfte bei vielen GTD und Audi A3-Fahrern zu einer echten Alternative lancieren. Er sieht aufregender aus und ist deutlich günstiger. Einen Kannibalisierungseffekt hat VW bei Seat billigend in Kauf genommen, um der Marke wieder auf die Beine zu helfen. Das Kürzel "FR" für Formula Racing ist nicht nur ein geduldiger Heckaufkleber, sondern steht hier für echten Fahrspaß und alltagsatugliche Agilität. Sehr viel Fahrfreude hat uns in unserem Testwagen der 2.0 TDI-Diesel mit 183 PS bereitet. Bei entsprechender Fahrweise erweist sich der Motor auch als sparsam mit einem Verbrauch im Drittelmix von unter 5 Litern. Eine Empfehlung sind die (noch in der Kompaktklasse einzigartigen) Voll-LED Scheinwerfer und der aktive Spurassistent, letzterer schlägt zusammen mit dem Fernlichtassistent nur mit 300 Euro zu Buche. Die Materialwahl im Innenraum soll den Respektabstand zum Golf bewußt herbeiführen, um den verschiedenen Preis- und auch Zielgruppendifferenzierungen gerecht zu werden. Ansonsten ist es überraschend wie nah sich Audi A3 2.0 TDI, VW Golf GTD und Seat Leon FR 2.0 TDI geworden sind. Wer also weniger Wert auf eine edle Anmutung des Interieur legt und den VW Golf 7 als zu sachlich empfindet, der sollte den Seat Leon FR zumindest in Betracht ziehen. Denn der feurige Spanier kann vieles genauso gut und einiges sogar besser als seine direkten Wettbewerber.



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Weitere Informationen unter:

www.seat.de


 

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