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Oper Hannover
Sinfonie in einem Satz (1951/ 53)
Werke von Bernd Alois Zimmermann, Frank Martin und Johannes Brahms
  • Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98 (1885)
  • Sonntag, 7. Oktober 2007, 17 Uhr
  • Montag, 8. Oktober 2007, 19.30 Uhr
  • Solist: Brian Davis (Bariton), Dirigent: Wolfgang Bozic
 

 


Dirigent: Generalmusikdirektor Wolfgang Bozic
  Wolfgang Bozic (Generalmusikdirektor)

studierte an der Musikhochschule seiner Heimatstadt Graz Klavier und Dirigieren. Es folgten weitere Studien bei Bruno Maderna und Carlo Zecchi in Salzburg sowie bei Franco Ferrara am Conser- vatorio di Santa Cecilia Roma. 1981 war er Preisträger des Karl-Böhm-Wettbewerbs. Von 1975 bis 2001 war Bozic der Grazer Oper als Erster Dirigent verbunden, 2002 bis 2004 war er an der Volksoper Wien engagiert. Regelmäßige Gastdirigate führten ihn u.a. zu den Wiener Symphonikern, zum RSO Wien, zu den Budapester Symphonikern, dem Nieder- österreichischen Tonkünstlerorchester, an die Lettische Nationaloper Riga, die Staatsoper Hamburg, die Seoul Metropolitan Opera, an das Staats-theater Saarbrücken, das Teatro Filarmonico/Arena di Verona sowie an die Komische Oper Berlin.

Seit 1998 ist er dem Teatro Verdi Triest, dem Theater Basel und dem Bruckner Orchester des Landestheaters Linz durch regelmäßige Dirigate verbunden. Darüber hinaus lehrt Wolfgang Bozic an der Grazer Musikuniversität als ordentlicher Professor. Seit der Spielzeit 2006/07 ist Wolfgang Bozic Generalmusikdirektor der Staatsoper Hannover.

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Frank Martin: Sechs Monologe aus "Jedermann" (Hugo von Hofmannsthal) für Bariton und großes Orchester (1943).

Die sinfonische Form hat nach Haydn, Mozart und Beethoven viele Komponisten umgetrieben. Wie in einem Brennglas bündeln die Anverwandlungen und Gegenentwürfe der klassischen Form individuelle und allgemeine Tendenzen des Komponierens. Bernd Alois Zimmermann etwa, 1918 geboren, verwarf die überlieferte Mehrsätzigkeit. In seiner 15-minütigen Sinfonie in einem Satz entwickelt er aus einer Zwölftonreihe ein Spektrum extremer Ausdrucksqualitäten, „von apokalyptischer Bedrohung zu meditativer Versenkung“, so der Komponist. Versteckt sind jedoch fünf Teile zu erkennen, die mit dem traditionellen Formschema durchaus korrespondieren. Johannes Brahms beschloss mit der Vierten 52-jährig sein sinfonisches Schaffen. Sie zeigt ihn als reifen Erben Beethovens, den er während der Komposition seiner ersten Sinfonie noch „als Riesen hinter sich marschieren“ gehört hatte. Mit ihrer musikalischen Charakteristik, der artifiziellen Satztechnik – zum Beispiel im 4. Satz, einer Passacaglia, die ihr Bassthema 31 Mal durchführt – und der souveränen Beherrschung der großen Form ist er aus dem Schatten des Vorbilds längst herausgetreten.

"Was bleibt vom Menschen übrig, wenn man alles abzieht?"

Diese Frage wirft Hugo von Hofmannsthal in seinem Jedermann auf, der seit 1920 alljährlich im Salzburger Domhof zelebriert wird. Frank Martin, einer der bedeutendsten Schweizer Komponisten des 20. Jahrhunderts, hat sechs Monologe daraus vertont. Seine Auswahl konzentriert sich auf die letzte Stunde des Jedermann, nachdem ihn der Tod vor Gottes Richterthron berufen hat.


Staatsoper Hannover - Sinfonie in einem Satz (1951/ 53)
WO: Oper Hannover - Opernplatz 1
Ticket Telefonischer Kartenverkauf
Telefon (0511) 9999-1111

Kassenöffnungszeiten: Mo bis Fr: 10 - 19.30 Uhr
Sa: 10 - 14 Uhr (Opernhaus 10 - 18 Uhr)
Wann:

Premiere Sonntag, 7. Oktober 2007, 17 Uhr;
Montag, 8. Oktober 2007, 19.30 Uhr

Weitere Infos:
www.oper-hannover.de


 



Staatsoper Hannover:
Romeo und Julia - Ballett nach William Shakespeare am 27. Februar sowie den 03., 14.,17.,19.,21.,25., 28. März 2007 und am 09. sowie 12. April 2007...


 


Staatsoper Hannover:
L’italiana in Algeri am 01., 09. und 29. März sowie am 13. und 20. April .2007...




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