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Staatsoper Hannover
Cavalleria rusticana - Der Bajazzo
Opern von Pietro Mascagni und Ruggero Leoncavallo
  • In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
  • Zwei Dramen über verratene Liebe, Eifersucht, Zurückweisung
  • Premiere am 12. Januar 2014
  • Öffentliche Generalprobe am Fr 10.01.14 um 18:30 im Opernhaus
 

 

Zwei Dramen über verratene Liebe, Eifersucht, Zurückweisung, verletztes Ehrgefühl und den tödlichen Versuch, die "Ordnung"wiederherzustellen. Zwei Werke, die nicht nur die Tatsache eint, dass sie sich wegen ihrer Kürze und ihrer ähnlichen Sujets hervorragend kombinieren lassen, sondern auch der Umstand, dass sie beide anlässlich eines Kompositionswettbewerbs des Mailänder Verlegers Edoardo Sonzogno eingereicht wurden. Der Einakter des Klavierlehrers Pietro Mascagni gewann den Wettbewerb, wurde im Mai 1890 am Teatro Constanzi in Rom uraufgeführt und schlug ein wie eine Bombe. Mascagni hatte den veristischen Stil mit "Cavalleria rusticana"für die italienische Oper als durchgängiges Prinzip kreiert und traf damit den Geschmack des Publikums.

 


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Ruggero Leoncavallos "I Pagliacci" ("Der Bajazzo") war ein ähnlich großer Wurf und vertrat dieselbe ästhetische Position, wurde aber wegen Regelverstoßes vom Wettbewerb ausgeschlossen: Das Werk hatte zwei Akte anstatt des vorgeschriebenen einen Akts, dazu noch ein Vorspiel. Dennoch setzte sich Sonzogno für Leoncavallo ein. 1892 wurde "Der Bajazzo" auch am Teatro dal Verme in Mailand aus der Taufe gehoben und ebenfalls frenetisch gefeiert. Schauplatz beider Werke ist dörfliches Leben an einem hohen katholischen Feiertag: Bei "Cavalleria rusticana" ein österliches Bauernidyll in einem sizilianischen Dorf.

 


Leitungsteam

Musikalische Leitung Karen Kamensek
Inszenierung Philipp Himmelmann
Bühne Johannes Leiacker
Kostüme Gesine Völlm
Licht Susanne Reinhardt
Video Martin Eidenberger
Einstudierung Artistik Pantelis Zikas
Choreinstudierung Dan Ratiu
Dramaturgie Christopher Baumann



Besetzung

Santuzza, eine junge Bäuerin Khatuna Mikaberidze
Turiddu, ein junger Bauer Ricardo Tamura
Lucia, seine Mutter Diane Pilcher
Alfio, ein Fuhrmann Stefan Adam
Lola, seine Frau Mareike Morr /
Hanna Larissa Naujoks

Chor der Staatsoper Hannover
Extrachor der Staatsoper Hannover
Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

 

 

Die Frühlingsluft ist erfüllt von Weihrauch. Die Männer lassen ihre Arbeit ruhen, die Frauen locken mit ihren Reizen. Als Santuzza ihren Geliebten Turridu nicht finden kann und vom Fuhrmann Alfio erfährt, er habe sich nachts in der Nähe seines Hauses herumgeschlichen, weiß sie instinktiv, dass ihr Verlobter bei Lola war, seiner alten Liebe, die ihn für Alfio verlassen hatte. Für Santuzza steht nicht nur ihre Beziehung auf dem Spiel, denn sollte Turridu sie verlassen, ist sie entehrt. Vor der Messe passt Santuzza Turridu ab, doch auf ihre Vorwürfe reagiert er nur gereizt, lässt sie stehen und tritt mit Lola in die Kirche. Auf gebracht und verzweifelt konfrontiert sie den Fuhrmann mit ihrem Verdacht. Alfio fordert seinen Rivalen zum Duell und tötet ihn. Anders als Mascagni, dessen Oper auf einer bekannten Volksdichtung ("Scene popolari" von Giovanni Verga) basiert, die von den Librettisten Targioni-Tozzetti und Menasci bearbeitet wurde, schrieb Leoncavallo sein Libretto selbst. Es ist belegt, dass sich die Geschichte in seinem direkten Umfeld so oder ähnlich zugetragen hat, als er noch ein Kind war: Eine Komödiantentruppe kommt an Mariä Himmelfahrt in ein kalabrisches Dorf, um ein Theaterstück aufzuführen. Nach einem Prolog, in dem der Prinzipal über Realität und Fiktion auf der Bühne philosophiert und die Grundhaltung des Verismo beschreibt, nämlich dass Menschen für Menschen wahren Alltag, also "ein Stück Leben" darstellen wollen, beschreibt der erste Akt das Beziehungsgefüge der Theaterleute untereinander, das geprägt ist von Betrug, Liebeleien und Eifersucht. Im zweiten Akt führt die Truppe ihr Stück auf. Ein Spiel im Spiel beginnt und nimmt ein blutiges Ende, denn die Figurenkonstellation auf der Bühne gleicht den realen Beziehungen der Darsteller in solchem Maße, dass die Grenze von Wahrheit und Illusion verschwimmt. Aus dem Spiel wird bitterer Ernst.

Premiere der Inszenierung ist am 12. Januar 2014.


 


Staatsoper Hannover - Cavalleria rusticana - Der Bajazzo
Opern von Pietro Mascagni und Ruggero Leoncavallo
WO: Oper Hannover - Opernplatz 1
Ticket
Telefonischer Kartenverkauf
Telefon (0511) 9999-1111

Kassenöffnungszeiten: Mo bis Fr: 10 - 19.30 Uhr
Sa: 10 - 14 Uhr (Opernhaus 10 - 18 Uhr)
Wann:


Termine in der Übersicht:

10.01.14 Fr 18:30
12.01.14 So 18:30
16.01.14 Do 19:30
26.01.14 So 18:30
29.01.14 Mi 19:30
04.02.14 Di 19:30
11.02.14 Di 19:30
28.02.14 Fr 19:30
07.03.14 Fr 19:30
12.03.14 Mi 19:30
16.03.14 So 18:30
22.03.14 Sa 19:30
26.03.14 Mi 19:30
05.04.14 Sa 19:30

Weitere Infos:
www.oper-hannover.de



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