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Staatsoper Hannover
La Piaf
Ballett von Mauro Bigonzetti

  • Ballett von Mauro Bigonzetti (Uraufführung) am 14. Mai 2010
  • Öffentliche Generalprobe am Fr 13.05.11 um 18:30 im Opernhaus
  • Gastchoreograph kreiert ein abendfüllendes Auftragswerk für das Ballett der Staatsoper Hannover
  • Chansons von Edith Piaf sowie Musik von Jules Massenet, Darius Milhaud, Francis Poulenc und Maurice Ravel
 

 

Für La Piaf kehrt Bigonzetti, der führende zeitgenössische Choreograph Italiens, zurück nach Hannover. Seit 2007 haben auf dem Spielplan des Balletts neben den Arbeiten von Jörg Mannes auch Werke von Gastchoreographen einen festen Platz.


Konzentrierte Arbeit im Ballettsaal: Mauro Bigonzetti mit dem hannoverschen Ensemble

Herausragende Werke international renommierter Choreographen sind ein fester Bestandteil des Ballettspielplans. Nach Einstudierungen von Nacho Duato, William Forsythe, Mauro Bigonzetti und Johan Inger wird 2010/11 erstmals ein Gastchoreograph ein abendfüllendes Auftragswerk für das Ballett der Staatsoper Hannover kreieren.


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Mauro Bigonzetti ist durch seine Rossini Cards beim hannoverschen Publikum in bester Erinnerung. Seine Choreographien stehen für Humor und Sinnlichkeit, Athletik und Schönheit. Seine Bewegungssprache ist temperamentvoll, er kreiert starke Bilder. Immer wieder hat er Persönlichkeiten ins Zentrum seiner Ballette gestellt - Mahler, WAM (Wolfgang Amadeus Mozart), Omaggio a Bach und zuletzt Caravaggio. Für das Ballett der Staatsoper Hannover kreiert er nun La Piaf.


»Non, je ne regrette rien« - das Chanson ging um die Welt, und »Nein, ich bereue nichts« war zugleich Lebensmotto seiner Interpretin: Edith Giovanna Gassion, die kleine Frau mit der großen Stimme, wurde als Edith Piaf zur Legende. Ihr Leben gleicht einem Roman aus dem Rotlichtmilieu, der kein Klischee auslässt. Als Tochter einer Sängerin, die durch die Pariser Bars und Cafés tingelt, und eines Zirkusakrobaten, der als ›Schlangenmensch‹ auftritt, wächst Edith bei ihren Großmüttern auf – eine verwahrloste Trinkerin die eine, Bordellbetreiberin die andere. Ab dem siebten Lebensjahr zieht sie mit ihrem Vater im Wanderzirkus umher und beginnt zu singen. Mit fünfzehn sorgt sie als Straßensängerin in Paris selbst für ihren Lebensunterhalt. Wenig später wird sie fürs Cabaret entdeckt und als »La Môme piaf« (kleiner Spatz) angekündigt. Sie hat wachsenden Erfolg und nimmt Schallplatten auf. Ihr Chanson »La Vie en rose« bringt 1946 den internationalen Durchbruch und macht die 31-Jährige zum bekanntesten ›Exportartikel‹ Frankreichs.

Ihre Herkunft hatte Edith Piaf den Stempel aufgedrückt: Ihre kraftvolle Stimme und ihr expressiver Vortrag wurden auf der Straße ausgebildet. Sie sang von Liebe und Glück, von Abschied und Tod – und alles klang glaubwürdig, denn sie ging selbst durch alle Höhen und Tiefen. Ihr Aufstieg als Sängerin war begleitet von Zusammenbrüchen, Amouren mit viel jüngeren Männern, tragischen Unfällen und ihrer Alkohol- und Drogensucht. Lange kämpfte sie gegen ein Krebsleiden an und stand noch als Schwerkranke auf der Bühne. Mit 47 starb »La Piaf«. Sie hinterließ kein nennenswertes Vermögen, aber rund 300 unsterbliche Chansons.



 

Besetzung

Ballett der Staatsoper Hannover

 

Mauro Bigonzetti

Mauro Bigonzetti, 1960 in Rom geboren, wurde von der Ballettschule der Opera di
Roma direkt in die Compagnie des Hauses aufgenommen. Vier Jahre lang tanzte er
dort das klassische Repertoire, bevor er 1982 zum Aterballetto in Reggio Emilia wechselte, das ihm zur künstlerischen Heimat wird. Hier arbeitet er als Tänzer
unter der Leitung von Amedeo Amodio mit Alvin Ailey, Glen Tetley, William Forsythe und Jennifer Muller und debütiert 1990 als Choreograph. Nach zehn Jahren verlässt er 1992 das Aterballetto, um als freier Choreograph zu arbeiten. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Balletto di Toscana in Florenz und eine Vielzahl von Kreationen weltweit folgen. 1997 kehrt Bigonzetti zum Aterballetto zurück, bis 2008 als künstlerischer Leiter, seither als Erster Choreograph. Bigonzetti arbeitete mit renommierten Compagnien wie dem English National Ballet London, Ballet National Marseille, Stuttgarter Ballett, Staatsballett Berlin, Staatsoper Dresden, Ballet Teatro Argentino, Ballet Gulbenkian Lissabon, New York City Ballet, Royal Swedish Ballet, Les Grands Ballets Canadiens sowie in Italien für das Ballett des Teatro alla Scala Milano, der Opera di Roma, der Arena di Verona und des Teatro San Carlo di Napoli. Seine wichtigsten Werke werden
auf den großen Bühnen weltweit gezeigt.

 


Staatsoper Hannover - La Piaf
WO: Oper Hannover - Opernplatz 1
Ticket Telefonischer Kartenverkauf
Telefon (0511) 9999-1111

Kassenöffnungszeiten: Mo bis Fr: 10 - 19.30 Uhr
Sa: 10 - 14 Uhr (Opernhaus 10 - 18 Uhr)
Wann:

Termine in der Übersicht:

Termine
13.05. Fr 18:30
14.05. Sa 19:30
18.05. Mi 19:30
20.05. Fr 19:30
27.05. Fr 19:30
04.06. Sa 19:30
11.06. Sa 19:30
16.06. Do 19:30
25.06. Sa 19:30


Weitere Infos:
www.oper-hannover.de


 



Staatsoper Hannover: Die Walküre;
Neuinszenierung von Richard Wagners "Rer Ring der Nibelungen"; Weitere Termine am 18., 20. und 24.06.2010...


 

Staatsoper Hannover: Falstaff - Commedia lirica von Giuseppe Verdi (1893) als musikalisches Weltheater. Letzter Termin am 26. Mai 2011


 

Staatsoper Hannover: Der Ring des Nibelungen - "Siegfried". Oper von Richard Wagner. Termine am 15. und 21.05. sowie am 30.06.2011....


 




Staatsoper Hannover:
La Fille du régiment - Die Regimentstochter. Oper von Gaetano Donizetti. Termine am am 17., 19. und 29. Mai 2011..


 





Staatsoper Hannover: Ballett von Jörg Mannes - Stirb du, wennst kannst - Ein Wiener Totentanz; Uraufführung am 19. März 2011. Weitere Termine am
01., 08. und 13.06.2011..




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