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Staatsoper Hannover
Lady in the Dark
Musical von Kurt Weill

  • Buch von Moss Hart
  • Gesangstexte von Ira Gershwin
  • Deutsche Fassung von Roman Hinze in deutscher Sprache
  • Regie Matthias Davids
  • Premiere am 15. Oktober 2011
 

 


Quelle: Webseite Matthias Davids (Inszenierung/Regie) - www.matthias-davids.de

Erstaufführung der Neuübersetzung

Liza Elliott, Herausgeberin eines renommierten Modemagazins, steckt in einer persönlichen Krise. Eine undefinierbare Unsicherheit und Angst bringen das Selbstbild der erfolgreichen Geschäftsfrau gehörig ins Wanken.

 


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Und immer in ihren schwachen Momenten verfolgen sie die Fragmente eines Kinderliedes, dessen Text und Melodie jedoch wie hinter einem Schleier verborgen bleiben. In ihrer Verzweiflung begibt sie sich in Behandlung des Psychoanalytikers Dr. Brooks und durchlebt in mehreren surrealen Traumsequenzen die Abgründe ihres Unterbewusstseins: ihre Angst, den eigenen Maßstäben von Schönheit und Glamour nicht genügen zu können; ihre Zweifel, jemals den richtigen Mann zu finden; ihre generelle Entscheidungs­ und Liebesunfähigkeit. Ihr Alltag gerät zunehmend außer Kontrolle, bis sich zuletzt ihre Krise als Folge eines unverarbeiteten Kindheitstraumas entpuppt, das ihr Selbstwertgefühl als Frau nachhaltig belastet hat. Je mehr sie in ihren Träumen zu ihrem Unterbewussten vorstößt, desto mehr nimmt auch das vergessene Lied aus Kinderzeiten Gestalt an, und befreit von ihren Neurosen wagt Liza einen überraschenden Neubeginn.

Mit dem 1940 entstandenen Musical "Lady in the Dark"gelang Kurt Weill, der 1935 Nazi­Deutschland verließ und in die USA emigrierte, der endgültige Durchbruch am Broadway. Die Idee zu der Story stammt von Moss Hart, dem Verfasser etlicher Textbücher zu erfolgreichen Musicals, u.a. von Irving Berlin und Cole Porter. Hart, ein psychisch labiler Mensch, hatte sich nach depressiven Anfällen einer psychoanalytischen Behandlung unterzogen und war seither ein überzeugter Anhänger von Sigmund Freuds Methode. Sein Psychiater Lawrence Kubie stand ihm bei der Abfassung des Textes als fachlicher Berater zur Seite und verfasste sogar ein Vorwort zur gedruckten Ausgabe, das er mit »Dr. Brooks«, dem Namen seines alter ego im Stück, signierte. Für die Liedtexte gewann man Ira Gershwin, der sich nach dem Tod seines Bruders George vorübergehend vom Theaterbetrieb zurückgezogen hatte, an dem Stoff aber spontan Gefallen fand.

Weill reizte an dem Projekt neben dem für ein Broadway­Musical ungewöhnlichen Thema vor allem die originelle Dramaturgie. Dialogische und musikalische teile sind strikt getrennt. In die "reale" Handlung sind Traumsequenzen eingebettet, die Weill die Möglichkeit gaben, sie als durchkomponierte musikalische Großformen zu gestalten. Der Musik ist dabei der Ausdruck des Unbewussten vorbehalten; sie motiviert sich als Teil der Handlung. Stellvertretend dafür steht das vergessene Kinderlied, das parallel zu Lizas Selbstfindung Konturen gewinnt. Weill selbst sprach von "einer völlig neuen Form: ein gesprochenes Schauspiel, unterbrochen von drei einaktigen Opern".



 

Musikalische Leitung

Mark Rohde / Siegmund Weinmeister

Inszenierung Matthias Davids
Bühne Heinz Hauser
Kostüme Judith Peter
Choreographie Melissa King
Licht Susanne Reinhardt
Videoprojektion Daniel Wolff
Chor und Kinderchor Dan Ratiu
Dramaturgie Klaus Angermann
Sprachbetreuung Carola Rentz


Besetzung

Liza Elliott
Winnie Böwe
Dr. Alexander Brooks
Uwe Kramer
Charley Johnson
Fabian Gerhardt
Allison Du Bois/Lizas Mutter
Katharina Solzbacher
Kendall Nesbitt
Roland Wagenführer
Randy Curtis
Christopher Tonkin
Russel Paxton/Lizas Vater
Daniel Drewes
Miss Bowers/Miss Sullivan
Carola Rentz
Elinor Foster/Sutton
Mareike Morr
Ben Butler/Bürogehilfe Joe
Peter Sikorski

Chor der Staatsoper Hannover
Ballett der Staatsoper Hannover

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

 

 


Staatsoper Hannover - Lady in the Dark
WO: Oper Hannover - Opernplatz 1
Ticket Telefonischer Kartenverkauf
Telefon (0511) 9999-1111

Kassenöffnungszeiten: Mo bis Fr: 10 - 19.30 Uhr
Sa: 10 - 14 Uhr (Opernhaus 10 - 18 Uhr)
Wann:

Termine in der Übersicht:

14.10. Fr 18:30
15.10. Sa 19:30
20.10. Do 19:30
22.10. Sa 19:30
25.10. Di 19:30
28.10. Fr 19:30
27.11. So 16:00
11.12. So 18:30
14.12. Mi 19:30
31.12. Sa 19:30
13.01. Fr 19:30
20.01. Fr 19:30
05.02. So 18:30
03.03. Sa 19:30
07.03. Mi 19:30
21.03. Mi 19:30
08.04. So 18:30


Weitere Infos:
www.oper-hannover.de



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