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HannoverEvent
Orest
Oper von Manfred Trojahn

  • Deutsche Erstaufführung
  • Musiktheater in 6 Szenen (2011)
  • Text vom Komponisten
  • Premiere am 8. Februar 2013 im Opernhaus
   
Vorstellungsänderungen in der Staatsoper
Statt "Orest" "Verklärte Nacht/Augen.Spiegel.Seele" und "La traviata"


Vorstellungsänderungen - statt "Orest" der Ballettabend "Verklärte Nacht / Augen.Spiegel.Seele" und "La traviata" mit Nicole Chevalier an der Staatsoper Hannover, beginnend am kommenden Freitag.

Freitag, 22. März 2013, 19.30 Uhr: Verklärte Nacht / Augen.Spiegel.Seele statt Orest
Sonntag, 24. März 2013, 18.30 Uhr:
La traviata statt Orest
Freitag, 5. April 2013, 19.30 Uhr:
Orest statt Verklärte Nacht / Augen.Spiegel.Seele

Aufgrund einer Erkrankung im Ensemble ändert die Staatsoper Hannover den Spielplan:
Die Vorstellung "Orest" am kommenden Freitag, den 22. März entfällt. Stattdessen steht der umjubelte neueste Ballettabend von Jörg Mannes und Gastchoreograph Nils Christe auf dem Programm: Verklärte Nacht / Augen.Spiegel.Seele.

Die Diskussionsveranstaltung nach der "Orest"-Vorstellung zum Thema "Wer ist schuld" entfällt ebenfalls.

Am Sonntag, den 24. März 2013 steht statt "Orest" um 18.30 Uhr eine Sondervorstellung von La traviata mit Nicole Chevalier als Violetta Valéry auf dem Pro-gramm.

Statt „Verklärte Nacht / Augen.Spiegel.Seele“ am Freitag, den 5. April steht dann die letz-te Orest Vorstellung auf dem Spielplan der Staatsoper. Eine Wiederaufnahme der Oper von Manfred Trojahn wird es nicht geben.

Für alle Vorstellungen gibt es noch Karten!

 

 

"Uraufführung des Jahres"

Als deutsche Erstaufführung zeigt die Staatsoper die Oper "Orest"von Manfred Trojahn, einem der bedeutendsten Gegenwartskomponisten. Das Werk wurde Ende 2011 in Amsterdam uraufgeführt und im Jahrbuch 2012 der Opernwelt zur "Uraufführung des Jahres" gekürt.

Die Premiere wird von NDR Kultur live im Radio übertragen. Deutschlandradio Kultur sendet die Aufzeichnung der Premiere am 2. März 2013 ab 19.05 Uhr in der Sendung "Opern aus deutschen Ländern".

Ein junger Mann gegen einen Gott - dass Orest der Übermacht des Befehls Apollons unterliegt und seine Mutter Klytämnestra tötet, erscheint nur allzu menschlich. Sie hatte seinen Vater in dessen Abwesenheit betrogen, ihn bei seiner Rückkehr hinterrücks abgeschlachtet und Orests Schwester Elektra aus dem Palast verbannt. Der Muttermord ist eine weitere Station des Fluchs, der seit Generationen auf dem Geschlecht der Atriden lastet. Der Stoff der »Orestie« wurde von allen drei großen Tragödiendichtern der Antike, von Aischylos über Sophokles zu Euripides, verhandelt, wobei sich die Frage nach Orests Zutun, seinem Handlungsspielraum und seiner Schuld immer drängender stellt.

Zu allen Zeiten hat das komplexe Material der "Orestie" das Musiktheater inspiriert; von der Barockzeit bis in die Gegenwart reichen die Bearbeitungen für die Opernbühne. In Manfred Trojahns Ende 2011 in Amsterdam uraufgeführter Oper »Orest«, basierend auf Euripides' »Orest« und Nietzsches »Dionysos«-Dithyramben, ist der Mord längst geschehen. Ist die Schuldfrage damit obsolet? Orest wartet auf das Urteil für seine Tat, doch seine eigentliche Strafe scheint darin zu bestehen, im ewigen Betrachten der eigenen Ausweglosigkeit verharren zu müssen. Seine Tragödie ist in dieser Bearbeitung eine der sinnlichen Erfahrung. Sechs weibliche Stimmen, gekoppelt mit sechs Violinen – die musikalische Übersetzung für die Erinnyen sowie für den inneren Konflikt Orests – jagen ihn. Wie unter Konvulsionen zusammengezogen rasen Impulse durch das Orchester und lassen die psychische Hatz erspüren. Neben dem Titelhelden lässt Trojahn alle drei Frauen auftreten, die den Konflikt um Troja mitprägten: Klytämnestras Halbschwester Helena – um die der Zwist zwischen Menelaos und Paris von Troja sich entspann -, deren Tochter Hermione und Elektra. Elektra versucht Orest zu weiteren Morden anzutreiben. Die gealterte Helena ist gefangen in ihrer Rolle als unnahbarer Urtypus der Schönheit. Nur die Jüngste von ihnen, Hermione, könnte ihm eine Zukunft, einen Ausweg in Liebe eröffnen.

Enrico Lübbe ist seit 2008 Schauspieldirektor am Theater Chemnitz und inszenierte bislang vorwiegend für das Schauspiel an zahlreichen deutschen Bühnen, u. a. am Staatstheater Nürnberg und am Bayerischen Staatsschauspiel München. Von der Zeitschrift "Theater heute"wurde er mehrfach als einer der besten Nachwuchsregisseure des Jahres nominiert.

Mit freundlicher Unterstützung der Gesellschaft der Freunde des Opernhauses Hannover e.V.


Leitungsteam

Musikalische Leitung Gregor Bühl
Inszenierung Enrico Lübbe
Mitarbeit Regie Torsten Buß
Bühne Etienne Pluss
Kostüme Bianca Deigner
Choreinstudierung Dan Ratiu
Dramaturgie Klaus Angermann

Besetzung

Orest Bjørn Waag
Menelaos Latchezar Pravtchev
Apollo/Dionysos Tomasz Zagorski
Hermione Ania Vegry
Helena Dorothea Maria Marx
Elektra Khatuna Mikaberidze

Chor der Staatsoper Hannover
Niedersächsisches Staatsorchester Hannover





Staatsoper Hannover - Orest
WO: Opernhaus
Ticket Telefonischer (Rest)Kartenverkauf
Telefon (0511) 9999-1111

Kassenöffnungszeiten: Mo bis Fr: 10 - 19.30 Uhr
Sa: 10 - 14 Uhr (Opernhaus 10 - 18 Uhr)
Wann:

Änderungen siehe oben

14.02.13 Do 19:30
01.03.13 Fr 19:30
06.03.13 Mi 19:30
15.03.13 Fr 19:30
22.03.13 Fr 19:30
24.03.13 So 18:30
16.04.13 Di 19:30


Weitere Infos:
www.oper-hannover.de

 



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