HannoverEvent
Der
Ring der Nibelungen
- Das Rheingold
Ein
Bühnenfestspiel
für drei Tage und
einen Vorabend (1876)
- Richard
Wagner
- Premiere
am 14. November
2009 - Liveübertragung
auf NDR Kultur
- 3
Akte
- ab
16 Jahren
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Regisseur
Barrie Kosky - Bild
Staatsoper Hannover
In
der Regie von Barrie
Kosky kommt am 14. November
2009 Das Rheingold und
am 23. Mai 2010 Die
Walküre heraus.
Für Kosky ist es
nach seinen auch überregional
gefeierten Inszenierungen
von "Peter Grimes"
(2007) und "Aus
einem Totenhaus"(März
2009) die dritte und
vierte Arbeit sowohl
in Hannover als auch
mit GMD Wolfgang Bozic.
Die
Premiere wird live übertragen
auf NDR Kultur
"Wagalaweia!
Wallala, weiala weia!"
- Drei Frauen baden
sich im Glanze ihrer
Schönheit. Ihre
Reize locken einen als
hässlich verlachten
Zwerg herbei. Doch nicht
nur sein Begehren wird
abgewiesen, sondern
er selbst wird als Wesen
zweiter Klasse erniedrigt.
In grenzenlosem Hass
verflucht der Verspottete
daraufhin die Liebe.
Er raubt und zerstört
die Schönheit,
die ihn quälte,
um fortan nur mehr Reichtum
und Macht zu begehren.
Mit einem selbst geschmiedeten
Ring will er sich beides
erzwingen.
Auftakt
zu einem anspruchsvollen
Projekt, das die Staatsoper
Hannover bis zum Ende
der Spielzeit 2010/11
beschäftigen wird
Ein Mann, schutzlos,
in freier Gegend, erwacht
aus tiefem Schlaf. Doch
seine Ruhe ist von nur
kurzer Dauer, denn alsbald
erscheint seine Gattin,
um ihn an sein drängendstes
Problem zu erinnern:
Als Lohn für die
Errichtung einer schützenden
Heimstatt hat er die
eigene Schwägerin
verschachert. Wie gedenkt
er unbeschadet auszusteigen
aus seinem skrupellosen
Vertrag? Da gebiert
die Kunde vom Diebstahl
des verbitterten Zwerges
eine nicht minder skrupellose
Idee: Warum nicht rauben,
was bereits geraubt
wurde, um mit dem Beutegut
die Rechnung zu begleichen?
Die
allzu schnell erworbene
Macht hat die Geltungssucht
des Zwerges nur noch
vermehrt. So wird er
ein leichtes Opfer derer,
die ihm seine Schätze,
einschließlich
des Macht verleihenden
Rings, mit brutaler
Gewalt entreißen
wollen. Er, der sich
eben noch allmächtig
fühlte, sieht sich
erneut erniedrigt und
gedemütigt. Als
Rache bleibt ihm einzig,
den gewaltsam entrissenen
Ring mit einem bitteren
Fluch zu belegen. Der
scheint sich nach nur
kurzer Zeit bereits
zu erfüllen, als
der Streit um den Ring
sein erstes Todesopfer
fordert. Weitere werden
folgen.
Aus
dem tiefen Es der Kontrabässe
wird eine Welt geboren.
136 Takte lang baut
sich im berühmten
Vorspiel zum Rheingold
in immer neuen Schichtungen
ein liegender Es-Dur
Akkord auf. Doch der
scheinbar paradiesische
Urzustand erweist sich
bald als trügerisch:
Der Umgang der als erstes
die Bühne bevölkernden
Protagonisten ist von
Eitelkeit und Neid,
Herablassung und Aggressivität
gekennzeichnet und führt
so zum traumatischen
"Urknall"der
Geschichte vom Ring
des Nibelungen: der
Verfluchung der Liebe
durch den Nibelungen
Alberich.
Folgt
man wie ein naiver Zuschauer
ohne Kenntnis des Ausgangs
von Wagners Tetralogie
der sprunghaften, fast
filmischen Dramaturgie
ihres "Vorspiels"
Das Rheingold, so scheinen
es vor allem archetypische
Grundsituationen menschlichen
Zusammenlebens zu sein,
die Wagner als Voraussetzung
für das kommende
Drama in harten Gegensätzen
nebeneinander stellt:
Der Hässliche trifft
die Schönheit und
wird verlacht.
Der Anführer sieht
sich urplötzlich
als Gefangener des zum
eigenen Machterhalt
geschaffenen Regelsystems;
der Eitle wird ein leichtes
Opfer der Hinterlist
bis hin zum geradezu
"biblischen"
Brudermord aus Neid:
Fafner erschlägt
Fasolt, um den Ring
zu besitzen.
Fast
wie von selbst aber
entsteht aus diesen
einzelnen Handlungssträngen
heraus ein sich über
das ganze Werk legendes
Netz an gedanklichen
Motiven, dem Netz von
Leitmotiven in der Partitur
vergleichbar: Schlafen
und Erwachen könnte
eines dieser Motive
lauten, Heimat und Heimatlosigkeit
ein anderes.
"Der
Ring des Nibelungen"
2009 bis 2011 neu
an der Staatsoper!
Ein Ring, der unendliche
Macht verheißt,
aber von seinem
Schöpfer mit
einem gefährlichen
Fluch beladen wurde;
drei Rheintöchter,
die sich zu den
Klängen einer
Phantasiesprache
im Wasser tummeln;
zwei Riesen, die
eine gigantische
Burg für das
Geschlecht der Götter
errichtet haben
und alsbald in einen
tödlich endenden
Streit geraten um
jenen machtvollen
Ring ... Was für
den unbefangenen
Leser nach Tolkiens
Herr der Ringe klingen
mag, stammt in Wirklichkeit
von Richard Wagner
und ist mindestens
ebenso fantasiereich
und durchdacht.
Und außerdem
noch um die eindrucksvolle
Musik Richard Wagners
bereichert.
Der anfänglich
scheinbar paradiesische
Urzustand, im ersten
Teil der Tetralogie,
Das Rheingold, erweist
sich bald als trügerisch:
Das Verhalten der
als erstes die Bühne
bevölkernden
Figuren ist von
Eitelkeit, Neid
und Aggressivität
gekennzeichnet und
führt so zum
traumatischen »Urknall«
der Geschichte vom
Ring des Nibelungen:
der Verfluchung
der Liebe durch
den Nibelungen Alberich,
Grundbedingung für
die Erlangung maßloser
Macht mit Hilfe
des besagten Ringes.
Am Ende der Oper
steht ein Brudermord:
Aus Gier nach dem
Ring erschlägt
der Riese Fafner
seinen Bruder Fasolt.
Von nun an gilt
auch Wotans ganzes
Streben der Wiedererlangung
des Rings. Doch
sein in Die Walküre,
dem zweiten Teil
der Tetralogie,
verfolgter Plan
scheitert: Er muss
den eigenen Sohn
opfern und die rebellisch
gewordene Tochter
bitter bestrafen.
Fortsetzung folgt!
HINWEIS: Premiere
"Die Walküre"
am 23. Mai 2010,
Opernhaus |
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Musikalische
Leitung: Wolfgang
Bozic
Inszenierung:
Barrie Kosky
Bühne: Klaus
Grünberg
Kostüme:
Klaus Bruns
Choreographie:
Otto Pichler
Dramaturgie: Ulrich
Lenz
Wotan:
Tobias Schabel
Donner: Brian
Davis / Jin-Ho
Yoo
Froh: Young-Hoon
Heo / Sung-Keun
Park
Loge: Robert Künzli
Alberich: Stefan
Adam / Frank Schneiders
Mime: Jörn
Eichler
Fasolt: Shavleg
Armasi / Albert
Pesendorfer
Fafner: Dieter
Hönig / Young
Myoung Kwon
Fricka: Khatuna
Mikaberidze
Freia: Arantxa
Armentia / Kelly
God
Erda: Okka von
der Damerau /
Svetlana Sandler
Woglinde: Nicole
Chevalier / Karen
Frankenstein
Wellgunde: Julia
Faylenbogen
Floßhilde:
Sandra Fachner
/ Mareike Morr
Statisterie
der Staatsoper
Hannover
Niedersächsisches
Staatsorchester
Hannover
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Staatsoper
Hannover -
Ring
der Nibelungen
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Oper
Hannover - Opernplatz
1 |
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Telefonischer
Kartenverkauf
Telefon (0511) 9999-1111
Kassenöffnungszeiten:
Mo bis Fr: 10 -
19.30 Uhr
Sa: 10 - 14 Uhr
(Opernhaus 10 -
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| Wann: |
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Termine
in der Übersicht:
14.11. Samstag
19:30
17.11. Dienstag
19:30
19.11. Donnerstag
19:30
28.11. Samstag
19:30
11.12. Freitag
19:30
18.12. Freitag
19:30
27.12. Sonntag
18:30
06.01. Mittwoch
19:30
04.06. Freitag
19:30
09.06. Mittwoch
19:30
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Weitere
Infos:
www.oper-hannover.de