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Praxistest
Die komfortable PDA-Navigationslösung MobileNavigator|4 vom Marktführer Navigon inkl. TMC

   
  • Ausgereiftes Bundle vom Marktführer Navigon
  • Mit dynamischer Stauumfahrung (TMC)
  • Neuestes Kartenmaterial für Europa
  • Dynamische Entwicklung der Nachfrage nach PDA-Navigationslösungen


Navigationslösung für PDA, neuestes Kartenmaterial für Europa, Voice-Command. Inhalt: Software inkl. Europa-Karte. Zum Betrieb wird - wie hier auf dem Bild zu erkennen - noch ein PDA, die GPS-Hardware sowie Autohalterung benötigt.

Kaum drei Jahre auf dem Markt, werden Navigationsprogramme im Paket mit PDA-Minicomputern derzeit als "mobiles Navigationssystem" oder "Navigationssystem mit Minicomputer" bei Discountern, Bau- und Supermärkten zu schier unglaublichen Schnäppchenpreisen angeboten. Mit Erfolg: Die Onboard-Bundles wurden 2004 erstmals öfter verkauft, als Festeinbau-Navigationssysteme.

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Mobile Navigator|4 - das High-end System unter den mobilen Kfz-Navigationssystemen

  • NAVIGON MobileNavigator|4 mit dynamischer Stauumfahrung TMC und dem modularen GPS -Empfänger
  • Präzise Sprachführung mit Ansage von Bundesstraßen und Autobahnen
  • Variable Tourenplanung mit beliebig vielen Etappenzielen.
  • Kartendarstellung mit realer Abbildung von Kreuzungen sowie vielen Funktionen zur individuellen Visualisierung (z.B. 3D-Ansicht, Geschwindigkeitsanzeige, Kompass etc.).
  • Komfortabel und verkehrssicher: Bedienung direkt per Finger auf dem Bildschirm oder über die Cursortasten.
  • Einzigartig: Auswahl eines von vielen zuvor definierten Zielen per Spracheingabe.
  • Zusätzliche Merian Scout Tipps als POIs: 1.400 Top-Restaurants, 700 Golfplätze, 1.400 Designer-Outlets und 100 Freizeitparks.
  • Individuell gestaltbare Benutzeroberfläche mit SkinEditor.
  • Sofort startklar: Deutschlandkarte auf 256 MB SD Speicherkarte vorinstalliert.
  • TMC für dynamische Stauumfahrung: kostenloser Service "Bequem um den Stau" in den Ländern D, A, CH, I, E, F, B, NL, UK, DK, S.
   


Im Prinzip ähneln PDA-Navigationssysteme ihren festeingebauten Vorbildern

Was ist also dran an den Navigatoren zum Schnäppchenpreis? Wir haben das Bundel MN4 vom Marktführer Navigon in einem Praxistest genauer unter die Lupe genommen. In der Standard-Version für 369 Euro ist die Software nun bereits mit dem vollen Funktionsumfang enthalten - mit Europa-Karten und dynamischer Stauumfahrung.


In Sachen Kartendarstellung, Zielführung und Geschwindigkeit der Routenberechnung sind PDA-Systeme zwar gleichauf mit ihren Festeinbau-Veteranen. Da sie jedoch nicht mit der Bordelektronik verbunden werden, müssen sie sich einzig und alleine auf das GPS-Signal verlassen, was die Präzision aber nur in Städten etwas einschränkt - im Tunnel herrscht allerdings völlige Funkstille. Auch die Sprachausgabe erfolgt über die kleinen PDA-Lautsprecher weniger durchdringend, wie beim Festeinbau - aber doch ausreichend laut.

Ein weiterer Vorteil ist ganz klar die Flexibilität - das gesamte System ist in wenigen Minuten überall einsatzbereit, wo ein Zigarettenanzünder in Reichweite ist. Einzig Metall-bedampfte Scheiben können den GPS-Empfang nachhaltig stören, hier gilt es, etwas zu improvisieren und die Antenne zum Beispiel an einer Seitenscheibe oder unter dem Schiebedach zu positionieren. Bluetooth-GPS-Empfänger können auch gut auf oder unter der Heckablage montiert werden.

Neben den genannten Einschränkungen im täglichen Betrieb kommt noch dazu, dass es sich bei den PDAs eben um Computer handelt - mit allen Vor- und Nachteilen. Zwar können Programm-Installation und -Einrichtung auch von PC-Muffeln bewältigt werden und auch Systemabstürze sind im Alltag äußerst selten zu verzeichnen. Doch muss man sich etwas mit der Materie beschäftigen und manchmal ist die Technik eben zickig.

Im Prinzip ähneln PDA-Navigationssysteme ihren festeingebauten Vorbildern mit dem Unterschied, dass Rechner und Bildschirm in einem Gehäuse zusammengefasst sind - dem PDA. Diese Minicomputer, sind dank 300 bis 400 Megahertz schnellen Prozessoren den Kinderschuhen schon lange entwachsen und zur Multimedia-Maschine gereift. Von MP3- bis zur Videowiedergabe ist mit einem PDA alles möglich. Generell unterscheidet man zwei PDA-Typen – PocketPC und Palm. Während anspruchsvolle Aufgaben wie Navigation oder Video-Wiedergabe mit PocketPCs schon seit jeher möglich ist, sind dazu nur die neuesten Palm-PDAs fähig - frühere Modelle hatten zuwenig Rechenpower.




Wir testeten das High-End Navigationsbundle mit dem HP iPAQ 2210. Das System läßt keine Wünsche offen. Es beinhaltet ein kabelgebundenes Navigationssystem mit Sprachführung, sprachlicher Zieleingabe - Voice Command-, Stauumfahrung (TMC) und Kartenmaterial von 21 Ländern Europas. Der MultiMedia KFZ-Halter kombiniert nahezu den Komfort eines Festeinbaus mit den Vorteilen einer mobilen PDA-Halterung. Er bietet passformgenauen und sicheren Halt für Ihren PDA im KFZ. Das Set beinhaltet ein PDA-spezifisches Anschlußkabel mit Stecker für die Stromversorgung vom Zigarettenanzünder.

Zum Navigationssystem werden PDAs erst mit der passenden Software, einem mit Kabel oder drahtlos via Bluetooth angeschlossenen GPS-Empfänger und einem Einbau-Kit. Erhältlich ist die Navigationssoftware normalerweise nur im Paket mit dem GPS-Empfänger und einer einfachen Autohalterung samt Zigarettenanzünder-Anschluss. Es gibt jedoch auch reine Software-Versionen – wer schon PDA und GPS hat. Profis stellen sich ihre Kombination aus Navigationssystem und PDA frei zusammen, wer den Organizer nur zur Navigation braucht oder erstmal schnuppern will, kann beruhigt zu einem der angesprochenen Bundles greifen.

Die ausgereifte Lösung vom Marktführer Navigon

Die Navigon-Software heißt schlicht Mobile Navigator|4 (mn|4). Durch die Entwicklung
eines völlig neuen, aufrüstbaren GPS-Empfängers erübrigen sich die bis dato drei verschiedenen Varianten des Navigationsprogramms. Nur der nicht sonderlich robust wirkende GPS-Empfänger kommt ganz langweilig mit Kabel daher, kann aber durch das Nachrüsten eines Bluetooth- oder TMC-Moduls (je 100 Euro) die zusätzlichen Funktionen aktivieren, für die Navigon bislang ein eigenes Produkt im Angebot hatte.

Der Gegenwert ist mehr als adäquat, denn mit der neuen Software führt Navigon auch eine neue Bedienoberfläche ein. Der Mobile Navigator lässt sich nun sehr einfach mit dem Finger, über die Bedienwippe des PDAs oder sogar per Sprache bedienen – Letzteres ist für 20 frei zu bestimmende Ziele möglich und funktioniert in der Praxis überraschend gut.

Ein vollwertiges Navigationssystem

Der Navigon MobileNavigator|4 ist ein vollwertiges Navigationssystem, dass sicher und schnell von A nach B navigiert. - inklusive detaillierten Kartendarstellungen, ausführlichen Sprachanweisungen während der Fahrt und auf Wunsch auch mit dynamischer, staufreien Routenführung dank TMC. Der Navigon MobileNavigator|4 ist, da angereichert mit zahlreichen nützlichen Features, das High-end System unter den mobilen Kfz-Navigationssystemen, die auf dem Pocket PC laufen. Geboten werden fast alle Features, die auch die teureren Festeinbauten im PKW liefern. Das wären beispielsweise die komfortable und fahrsichere Zielführung per akustischen Fahranweisungen (mehrsprachig) sowie Bildschirmanzeige (kombinierte Pfeil- und Kartendarstellung), die sehr gute Kartendarstellung als elektronischer Stadtplan auch außerhalb des Fahrzeugs verfügbar, topaktuelle, digitalisierte NAVTEQ-Karten von Westeuropa mit länderübergreifendem Navigieren per schnellste oder kürzeste Route - inkl. Routenoptionen wie z.B. "keine Autobahn" oder "keine Mautstraße" (vermeiden oder verbieten) sowie Fußgängerroute (hier bleiben Einbahnen oder nicht befahrbare Zonen unberücksichtigt), Navigation direkt zu den Kontakten aus Pocket Outlook (inklusive Hausnummern), automatische Neuberechnung bei (freiwilligen oder unfreiwilligen) Verlassen der Route | eigener Zielspeiche, hilfreicher Entfernungsbalken bei Anfahrt auf eine Kreuzung, automatische Umschaltung zwischen Tag- und Nachtmodus, integriertes Fahrtenbuch, Definition einer beliebigen Anzahl von Zwischenzielen | dynamische Routenplanung mit Umfahrung von Staus (mit optionalem TMC-Empfänger), manuelles Sperren von Strecken, jede Menge POIs (Points of Interest) inklusive Umkreissuche, u.v.m.

Installion und Inbetriebnahme


PDA und das Set MobileNavigator|4

Im Lieferumfang des MobileNavigator|4 enthalten sind die Applikation für den Pocket PC, das Verwaltungsprogramm MapExport für den Windows PC, das NAVTEQ-Kartenmaterial von Westeuropa sowie je nach gewähltem Modell zusätzlich ein serieller oder ein Bluetooth GPS-Empfänger (jeweils mit oder ohne TMC-Funktionalität). Die Installation erfolgt vollautomatisch vom PC aus.

   



Man wählt nun in MapExport die gewünschte Karte (es sind schon einige vordefiniert) oder man markiert und exportiert sich einen eigenen, beliebigen Ausschnitt oder man definiert und exportiert gleich eine bestimmte Route (z.B. vom Nordkap an die Algarve) mit wählbarer Korridorbreite und wählbarem Radius bei allen Routenpunkten. Je nach Umfang des gewählten Kartenausschnitts (zwei Beispiele seien an dieser Stelle erwähnt: Gesamtdeutschland beträgt 225 MB, der Alpenraum hat ca. 200 MB und ein großzügiges Rechteck über Österreich beitzt die Grösse von ca. 120 MB) braucht man eine größere oder kleinere Speicherkarte (meist SD, ggf. auch als CF). Bei den gefallenen Speicherkartenpreisen empfiehlt sich immer gleich die Anschaffung einer größeren Kapazität in 256 MB oder 512 MB. Die Bedienung von MapExport ist übrigens recht intuitiv und sollte auch nicht so computerversierten Anwendern keine Probleme bereiten.



MapExport zum Ausschneiden des gewünschten Kartenausschnitts und übertragen auf die Speicherkarte


Größere Kartenausschnitte benötigen schon einige Rechenzeit am PC, bevor sie exportiert sind - also nicht ungeduldig werden, wenn der Fortschrittsbalken nicht gleich nach rechts zischt. Man kann nicht ganz Westeuropa auf einmal exportieren, da es eine maximale Größe von 360 MB pro Karte gibt (schließlich müssen die Informationen dann ja am Pocket PC auch verarbeitet werden).

Was zuvor am PC installiert werden muss: MapExport und den SkinEditor. Meist ist ein Kartenausschnitt bereits vorab auf den Speicher-Karten vorpogrammiert.


Hat man nun die Applikation im Hauptspeicher des Pocket PCs und das Kartenmaterial auf der Speicherkarte, ruft man die Software am Pocket PC auf und gelangt zum Aktivierungs-Bildschirm. Leider muss man das Programm erst freischalten, bevor man es benutzen kann. Ist nicht sehr benutzerfreundlich, da man nicht gleich sofort mit dem Navigieren loslegen kann, sondern erst ein Registrierungsscode, den man per Onlinefreischaltung oder alternativ telefonsich erhält. Zweiteres kostet 12 Cent pro Minute. Der Registrirungscode bezieht als kopierschutz auch die Hardware mit ein. Wechselt man den Pocket PC, so muss man einen neuen Registrierungscode anfordern.

Die zahlreichen Einstellmöglichkeiten

Es bestehen zahlreiche Einstellmöglichkeiten,allerdings lässt auch dann navigieren, wenn man sich noch nicht mit den zahlreichen Einstellmöglichkeiten auseinandergesetzthat, da die Defaulteinstellungen bereits alle Grundbedürfnisse abdecken.


 

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Folgende Einstellmöglichkeiten bestehen:

  • Karteninformation: einzelnes Ein- oder Ausblenden der Anzeige der Informationsleiste, der Sonderziele und/oder der Straßennamen.
  • Routeninformationen: einzelnes Ein- oder Ausblenden der Anzeige der Entfernung gesamt, der Dauer gesamt, der Ankunft gesamt, der Entfernung Etappe, der Dauer Etappe und der Ankunft Etappe.
  • Lautstärke: Die Lautstärke für die Sprachanweisungen lässt sich (unabhängig von der gewählten Lautstärke in den Systemeinstellungen) in 10%-Schritten von 0% bis 100% wählen. Tipp aus der Praxis: Immer gleich voll auf 100% stellen.
  • Darstellung: wählbarer Skin für individuelleres Aussehen (Standard, Orange, Grün oder Blau/Rot). Ja/Nein Wahl, ob automatisch nachts die Anzeige abgedunkelt werden soll.
  • Automodus: einstellbarer Autozoom mit den Möglichkeiten hoch, normal, tief oder keiner, die Karte entweder in Fahrtrichtung (empfohlen für Navigation) oder genordert ausrichten, 3-Darstellung standardmäßig ja oder nein.
  • Geschwindigkeitsprofil: LKW, Motorrad, PKW langsam, PKW normal und PKW schnell. Diese Profile können nicht nur Einfluss auf die geschätzten Ankunftszeiten haben, sondern auch auf die Routenplanung.
  • Fahrtenbuch: automatischer Start bei GPS-Empfang ja/nein.
  • Tastenbelegung: frei wählbar für bestimmte Funktionen - nützlich, wenn man die Software ohne Stift bedienen will.
  • Routenplanung: automatische Berechnung zum nächsten Ziel ja/nein.
  • Format: Anzeige der Dauer in 12 oder 24 Stunden. Entfernung in Kilometer oder Meilen.
  • GPS: Empfängertyp mit wählbarem COM-Port und Baud-Rate. Für die Original-Navigon-Empfänger ist alles bereits fix und fertig eingestellt.
  • TMC: Routenänderung automatisch oder manuell bestätigen - bei angeschlossenem TMC GPS-Empfänger.
  • Heimatadresse eingeben.
  • Radio Mute: Radiostummschaltung angeschlossen ja/nein.





Los geht's mit der Navigation

Beim Start des Programm sieht man einen Bildschirm mit ein paar Tasten, die folgende selbsterklärende Aufschriften tragen: Ein Ziel eingeben, zur Heimatadresse navigieren, mehrere Ziele eingeben, gespeicherte Ziele per Sprachwahl ansteuern, Karte anzeigen, Karte wählen sowie Einstellungen und Beenden. Ganz unten gibt es noch eine Informationszeile mit ein paar Symbolen. Damit lässt sich die Windows Menüzeile jederzeit ein- bzw. ausblenden, es werden die genutzten Satelliten angezeigt, bei angeschlossenem TMC-Empfänger die Anzahl der Verkehrsnachrichten, das Fahrtenbuch lässt sich manuell aktivieren und ganz links gibt es bei Bedarf zwei Steuertasten zur Rückkehr zum Hauptmenü bzw. für ein Menü retour.

 
  • Am wichtigsten ist sicherlich beim ersten Mal die Eingabe eines Ziels. Hier gibt es mehrere Wahlmöglichkeiten. Dazu gehören das gewünschte Land, die Adresse (Ort, Straße, Hausnummer sowie Querstraße), Sonderziele (in Umgebung, überregional bedeutend sowie für anderen Ort), direkt aus Karte wählen, letzte Ziele (inklusive Verwaltungstool), Zielspeicher (inklusive Verwaltungstool) sowie Direktübernahme aus den Pocket Outlook Kontakten.
  • Die Adressübernahme aus Pocket Outlook ist sehr praktisch, man muss allerdings die Adressen korrekt eingegeben haben. Man wählt einfach den gewünschten Kontakt, hält den Stift länger darauf und klickt im erscheinenden Menü auf den Eintrag "MobileNavigator". Wird die Adresse gefunden, steht schon alles im MobileNavigator drinnen und man braucht nur mehr auf "Navigation starten" tippen. Wenn bei einem Kontakt mehr als eine Adresse abgelegt ist, so kann man vorher noch auswählen, zu welcher man navigieren will.
 

 


 
  • Jedes Ziel lässt sich gleich direkt auf der Karte anzeigen oder als Ziel speichern. Dazu gibt es ein ganz spezielles Feature: Man gibt dem Ziel einen Namen und nimmt diesen dank des eingebauten Mikrofons auf. Will man das Ziel nun ansteuern, so klickt man im Hauptmenü auf das entsprechende Symbol und wählt das gespeicherte Ziel bequem per Spracheingabe. Sollte man unbedingt ausprobieren und nutzen - ist überaus praktisch und zeitsparend!
  • Es stehen jede Menge Sonderziele bereit, die in mehreren Kategorien untergliedert sind: Tankstellen, Parken, Autowerkstatt, Autovermietung, Übernachtung, Restaurant, Bus & Bahn, Einkauf, Sehenswürdigkeiten, Sport, Messe, Grenzübergang, Kultur, Nightlife, Erholung & Freizeit, Schule & Bildung, Behörde & Polizei, medizinische Versorgung, Touristeninformation, Firmen oder Hafen. Insgesamt werden mehr als 750.000 POIs mitgeliefert.
  • Die Bedienung erfolgt entweder mit den Fingern oder per Stift über die eingebaute, kleine virtuelle Tastatur. Im ersteren Fall hat man sich bei Navigon für eine Tastatur wie bei einem Handy entschieden, d.h. mehrfach belegte Tasten.
  • Einmal gewählte Routen können gespeichert und jederzeit wieder ergänzt oder geändert werden. Die ist beispielsweise für Handelsreisende interessant, die immer wieder eine gleiche Route abfahren müssen.
 




 
  • Möglich ist beispielsweise auch eine variable Tourenplanung mit beliebig vielen Etappenzielen und länderübergreifender Navigation ohne Kartenwechsel. Die einzelnen Routenpunkte lassen sich in der Reihenfolge verschieben und die komplette Route kann vorweg simuliert werden. Tipp: Zwischenziele lassen sich auch während der Fahrt noch einschieben.
  • Bei jeder Route kann man beispielsweise Mautstraßen, Autobahnen und/oder Fähren vermeiden.
  • Hinweis: Man kann alle Eingaben auch ohne GPS-Signal tätigen. Das System wartet dann so lange, bis ein brauchbares GPS-Signal bereit steht und startet danach automatisch mit der Navigation.
 




Vorausschauende Stauumfahrungsfunktion mittels TMC (Traffic Message Channel): TMC ist eine spezielle Applikation des FM Radio Data System (RDS). Diese verbreitet kontinuierlich und in Echtzeit verschlüsselte Verkehrs- und Wetterdaten, die vom TMC-Empfänger aufgenommen werden. Der MobileNavigator gleicht die Nachrichten in Sekundenschnelle mit der bestehenden Route ab und berechnet gegebenenfalls automatisch eine Alternativroute.

TMC-Meldungen können bereits in folgenden Ländern ohne Anmeldung kostenfrei empfangen werden: A, B, CH, D, DK, E, F, I, NL, S







Die neue Generation der NAVIGON GPS-Empfänger - NAVIGON|Triceiver

Noch kleiner und leichter: Der modulare GPS-Empfänger NAVIGON|TriCeiver sorgt mit seiner modernen Technik für eine optimale Lokalisierung des eigenen Standortes auch in Gebieten mit schlechtem Empfang. Mit der „High Sensitivity“-Technologie bietet er mehr Empfangspotenzial auch bei metallbedampften Scheiben oder Frontscheiben-Heizungen, ohne dass der Einsatz einer externen GPS-Antenne nötig ist. Eine modulare Erweiterung mit TMC oder kabellosem Bluetooth ist jederzeit möglich.

 

“Schlau-um-den Stau”-Funktion und Stauwarner per TMC

  Kostenlose Stauumfahrung mit TMC (Traffic Message Signal). Die integrierte TMC-Funktion 3.0 empfängt rund um die Uhr aktuelle Verkehrsfunkmeldungen und bietet im Falle eines Staus automatisch und kostenfrei eine alternative Routenführung an. TMC ist erstmalig auch bei der MobilePhone-Nutzung verfügbar. Die Stauumfahrungsfunktion benötigt einen entsprechenden Empfänger, z.B. das NAVIGON TMC-Modul.
 



Skineditor

Auf Wunsch kann der Anwender die Optik und Farbgestaltung der Menüs über Skins frei wählen - was mit dem etwas mausgrauen und wenig kontraststarken Standard-Skin versöhnt.


Skin-Editor zum editieren der Bedienungsoberfläche


Nach kurzer Gewöhnung geht einem die gesamte Struktur in Fleisch und Blut über - wenngleich bei manchen Funktionen mehr Tipparbeit als bei der Konkurrenz nötig ist. Brandneu ist auch die Zieleingabe über eine Telefon-Zifferntastatur nebst zugeordneten Buchstaben - eine Texterkennung á la T9 fehlt jedoch. Unterwegs agierte das neue Navigon-System so präzise und verlässlich wie seine Vorgänger, wirkte in der Kartenansicht jedoch träger und die Routenberechnungen könnten schneller erfolgen - für eine Strecke von Stuttgart nach Hamburg brauchte der MN4 eine Minute. Auch die Routen selbst ließen Wünsche offen - hier und da führte der neue Mobile Navigator 4 umständlich, erlaubte sich aber keine kritischen Fehler. Die Karte integriert nun auch eine Pfeildarstellung, der reine Piktogramm-Modus wurde ersatzlos gestrichen. Die Infos hier sind etwas kleinteilig geraten, dafür kann man die Anzeige relativ frei konfigurieren. Die Kartendarstellung ist vom Vorgänger übernommen und unverändert top. Ebenso wie die dynamische Zielführung, die nun auch die Wahl lässt, ob sie Staus und Behinderungen automatisch oder erst nach Rückfrage ausweichen soll. Dank der dynamischen Zielführung und der umfangreichen Ausstattung setzt sich der Mobile Navigator 4 ohne Mühe an die Spitze aller PDA-Navigationssysteme -auch wenn noch etwas Feinschliff fehlt.


Fazit: Der MobileNavigator|4 bietet alles, um sicher und schnell von Punkt A - auch über Zwischenziele - nach Punkt B zu gelangen. Gegenüber den Wettbewerbern zeichnet sich die Lösung durch einen hohen Reifegrad sowie die überlegene TMC-Lösung mit dynmiascher Stauumfahrung aus. Egal, ob zwischen den Zielen eine Umleitung, ein Stau oder ein Grenzübergang ist. MN|4 ist ein High-end System, das immer die volle Leistungsvielfalt und das komplette Westeuropa-Kartenmaterial bietet. Unabhängig, ob man dies nun braucht oder nicht. Und das schlägt sich im Preis nieder. Verbesserungswürdig sind auf alle Fälle die noch ungenügend performante Routenberechnung bei TMC und langen Strecken. Hier kommt die Entwicklung zu immer günstigerer und schnellerer Hardware bei den PDA´s den Rechenhunger von Navigationslösungen entgegen. Aber ggf. lässt sich auch durch Tuning und Optimierung der Routinen noch einiges erreichen. Trotz dieser gewissen Unzulänglichkeiten lautet das Testurteil "gut".

Testurteil: 2.0 gut

Der Nachfolger MobileNavigator|5 ist bereits in einigen Tagen erhältlich.



Weitere Informationen unter: www.navigon.de




 




CeBIT 2005: Navigon präsentiert auf der CeBIT den MobileNavigator|5 mit TMC 3.0

 

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